direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Tipps & Termine

Ausstellungen

Freitag, 13. Juli 2012

Dörflicher Ort in der Metropole

Böhmische Gastlichkeit im Neuköllner „RichardStübl“
Lupe

Das Böhmische Dorf liegt mitten in der Metropole Berlin. Seit seiner Entstehung vor 275 Jahren verbinden sich hier ländliche und urbane Eigenschaften miteinander. Noch heute findet man im Böhmischen Dorf unweit der Karl-Marx-Straße in Neukölln, das zwar einen U-Bahn-Anschluss besitzt und durch viele verschiedene Ethnien geprägt ist, bäuerlich anmutende Gassen und Gärten. Deutlich verbinden sich hier ländliche und urbane Eigenschaften miteinander. Ende Juni wurde die Ausstellung „Keine Urbanität ohne Dörflichkeit – das Böhmische Dorf als Stadtlabor“ in der Galerie im Saalbau eröffnet. Als Kooperation zwischen dem Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie der TU Berlin und dem Kulturamt Neukölln haben TU-Studierende gemeinsam mit Prof. Dr. Cordelia Polinna und der Designerin Sophie Jahnke das Projekt zu Böhmisch-Rixdorf konzipiert und umgesetzt. Die Böhmen und ihre Nachfahren verhalfen der Wohngegend zu ihren dörflichen Strukturen mit Gasthäusern, Läden und wichtigen Treffpunkten für die Gemeinschaft, die unerlässlich für das Prosperieren von Böhmisch-Rixdorf waren. Denn sie ermöglichten enge soziale und räumliche Netzwerke, die für das Leben am Rande einer Großstadt hilfreich waren. Auch heute spielen enge soziale Verflechtungen eine wichtige Rolle für Migrantinnen und Migranten, um in der neuen Heimat anzukommen und mit den vielfältigen neuen Herausforderungen umzugehen. Die Orte verdeutlichen, wie verschiedene (Migranten-)Gruppen das Gebiet prägen und es zu einem Stadtlabor machen, in dem ausgetestet wird, wie Menschen verschiedenster ethnischer, kultureller und sozialer Hintergründe miteinander leben. Die Ausstellung zeigt etwa 25 historische und aktuelle Orte der Migration in Rixdorf. Zudem gibt sie einen Überblick über die Siedlungsgeschichte des Böhmischen Dorfes. Zu sehen bis zum 30. September 2012, Di–So, 10–20 Uhr, Galerie im Saalbau, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin.

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

MASTER RELEASE 2012

Lupe

Dreizehn Absolventen des Master-Studiengangs bühnenbild_szenischer Raum der TU Berlin präsentieren in dieser Ausstellung ihre Abschlussarbeiten im „TAK – Theater Aufbau Kreuzberg“. Die Studierenden zeigen Bühnen- und Kostümentwürfe für das selten gezeigte Schauspiel „Das Wintermärchen“ von William Shakespeare sowie für Verdis Oper „Macbeth“, die nach Shakespeares gleichnamigem Schauspiel komponiert wurde. Den professionellen, szenografischen Blick warfen einige Studierende auch auf andere Skakespeare’sche Aspekte, entwickelten Ausstellungspavillons und Installationen, auch im Rahmen des Forschungsprojektes „Interdisziplinäres Raumlabor“. Außerdem werden weitere freie künstlerische Arbeiten in Form von Modellen, Zeichnungen und medialen Einspielungen zu sehen sein. Das Ausstellungskonzept – von den Studierenden selbst entworfen und realisiert – zeigt mit unzähligen Umzugskartons und Europaletten die Aufbruchstimmung der jungen Kreativen, die nach zwei intensiven Studienjahren nun in die Berufswelt ziehen. MASTER RELEASE 2012 dient als Plattform zum Austausch zwischen Bühnenbildnern, Szenografen, Regisseuren und Ausstellungsmachern und wird mit Musik sowie Vorträgen begleitet.

Zeit: 31. August bis 2. September 2012

Tel.: 314–7 21 74
www.tu-buehnenbild.de
http://masterrelease2012.wordpress.com

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

„Die Welt der Dinge“

Noch bis 27. Juli 2012 läuft die Ausstellung „Die Welt der Dinge“ in der Artothek der n.b.k. Das Projekt des Instituts für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik geht den unterschiedlichen Facetten einer Welt der Dinge in der Welt der Kunst nach. Das Konzept stammt von Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Magdalena Bushart. Ort: Artothek der n.b.k., Chausseestraße 128/129

Zeit: Di und Do, 14–20 Uhr; Mi und Fr, 14–18 Uhr.

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.