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TU Berlin

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Forschung

Neues Labor für die Katalyseforschung

Freitag, 25. Juli 2014

UniCat und BASF forschen im BasCat-Neubau gemeinsam für den Rohstoffwandel

Auf 1000 Quadratmetern suchen künftig 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im neuen JointLab nach Rohstoffen und Materialien der Zukunft
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Die beiden wissenschaftlichen Leiter von BasCat: Prof. Dr. Matthias Drieß, Sprecher des Exzellenzclusters UniCat an der TU Berlin (li.), und Dr. Frank Rosowski, BASF SE
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„In dem neuen Gemeinschaftslabor des Exzellenzclusters UniCat und der BASF SE wird zukunftsträchtige Spitzenforschung betrieben, die unserer Gesellschaft zugutekommt“, erklärte TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen zur Eröffnung des BasCat-Labors am 9. Juli 2014, an der auch Nobelpreisträger Gerhard Ertl teilgenommen hat. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Projekt mit starken Partnern zusammengekommen sind“, so Christian Thomsen. In dem gelb leuchtenden Neubau, der zwischen TU-Mensa und Eugene-Paul-Wigner-Gebäude an der Hardenbergstraße liegt, erforschen künftig 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Grundlagen der heterogenen Katalyse.

Auf den rund 1000 Quadratmetern Labor- und Bürofläche werden katalytische Prozesse und Materialien analysiert und getestet. Das BasCat-Team wird experimentelle sowie theoretische Lösungen für den Rohstoffwandel entwickeln und so die Suche nach Alternativen zum Erdöl vorantreiben, insbesondere die Nutzung von Erdgas. Die Forscherinnen und Forscher kommen unter anderem von den TU-Instituten für Chemie, Prozess- und Verfahrenstechnik und Werkstoffwissenschaften und vom Fritz-Haber-Institut in Berlin.

Prof. Dr. Matthias Drieß zeigte sich auf der Eröffnungsfeier enthusiastisch: „Der UniCat-Forscher- und -Entdeckergeist wird nicht zuletzt durch das BasCat zum Gravitationszentrum in der Katalyseforschung in Deutschland“, sagt der Sprecher des Exzellenzclusters „Unifying Concepts in Catalysis“. Gemeinsam mit Dr. Frank Rosowski von BASF ist er wissenschaftlicher Direktor von BasCat. „Wir erfinden hier eine neue Disziplin, nämlich die wissensbasierte Katalyse, die mehr ist als die Summe ihrer beteiligten Disziplinen. Man muss Mauern einreißen und interdisziplinär zusammen arbeiten, um diese komplexen Vorgänge auf verschiedenen Zeit- und Längenskalen zu verstehen und für Vorhersagen zu nutzen.“ Mit dem Antrag zum Exzellenzcluster UniCat habe die TU Berlin die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt und sich erfolgreich positioniert, hieß es in der Rede von Dr. Knut Nevermann, Staatssekretär für Wissenschaft der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. „Seit der Kooperationsvereinbarung von 2011 haben UniCat und BASF bereits einige Projekte gestartet, die nun einen neuen Ort auf dem Campus haben“, sagte BasCat-Leiter Dr. Frank Rosowski, der sich mit seinen Kollegen sehr über den großen Zuspruch auf der feierlichen Eröffnung freute. Das Gesamtvolumen für BasCat beträgt für die ersten fünf Jahre rund 13 Millionen Euro. BASF investiert bis zu 6,4 Millionen Euro. Etwa die gleiche Summe kommt aus der TU Berlin und von dem Exzellenzcluster UniCat. Mit dem neuen BasCat-Labor bekommt der Campus Charlottenburg ein weiteres modernes Forschungsgebäude. Erst kürzlich wurden ein Energielabor und ein Haus für Biochemie eröffnet.

Jana Bialluch "TU intern" Juli 2014

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