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TU Berlin

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Innenansichten

Shift from teaching to learning

Freitag, 22. April 2016

Die Ziethener Leitvision wird realer – Bericht von der 4. Klausurtagung

„Lernen – neu denken“ lautete der inhaltliche Rahmen der 4. Ziethener Klausurtagung, für die sich im November 2015 rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unserer Universität Zeit genommen haben. Zwei Tage lang wurde auch diesmal intensiv über das Lernen und die Lehre reflektiert und diskutiert – in unterschiedlichsten Formaten und Konstellationen: In verschiedenen „Laboren“ konnte man sich zu speziellen Fragestellungen austauschen, beispielsweise zu den Fragen „Was machen wir mit dem Raum und was macht der Raum mit uns beim Lernen?“ oder „Wie lernt das Gehirn und wann lernt es gerne?“. Ein Impulsreferat von Prof. Dr. Elsbeth Stern (ETH Zürich) gab den Diskussionen so manchen übergeordneten Impuls aus der Lehr- und Lernforschung. Ein Kamingespräch mit Trägern des „Preises für vorbildliche Lehre“ an der TU Berlin, Prof. Dr. Maik Lachmann und Prof. Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen, sowie der Studentin Anja Dötsch zeigte, dass es nicht immer der große Wurf sein muss, wenn man gute Lehre anbieten will. Es kann auch schon mit kleinen, relativ unaufwendigen Stellschrauben viel für eine gute Lehrqualität getan werden. Prof. Jörg Stollmann erläuterte in einem Interview, was Raum und Lernen miteinander zu tun haben, Prof. Dr. Dietrich Manzey hatte sein spannendes Knowhow und seine Erfahrungen zum Thema Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden sowie zur Authentizität der Lehrenden in Lehrveranstaltungen mitgebracht. Abgerundet wurde das Programm durch kleine Lernprojekte. Hier konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder einmal eine eigene Lernerfahrung machen. Die Überlegungen und Ideen, die während der Klausurtagung diskutiert wurden, fanden natürlich auch Eingang in ein Protokoll – in eine besondere Form des Protokolls. Sie wurden mit- und aufgezeichnet von einem Graphic Recorder (siehe rechts).

Bei den vorangegangenen Klausurtagungen hatte eher das Lösen von konkreten Fragen im Vordergrund gestanden. Dieses Mal ging es mehr um die Reflexion des eigenen Lehrverhaltens beziehungsweise um die Bedingungen für gutes Lernen. Als besonders wichtig wurde auch der Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen wahrgenommen – verbunden mit der Erkenntnis, dass man sich durchaus so manche Tipps und Tricks voneinander abschauen kann. Dinge, die im normalen Lehrbetrieb oftmals zu kurz kommen oder noch nicht Usus sind. Die Studierenden nahmen die Möglichkeit, auf Augenhöhe mit den Lehrenden zu diskutieren, als besonders positiv wahr.

Fazit: Die Leitvision der Ziethener Klausurtagungen „The shift from teaching to learning“ ist wieder ein Stück mehr zu greifbarer Realität geworden.

Dr. Susanne Franke "TU intern" April 2016

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