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TU Berlin

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Lehre & Studium

Alltagsgegenstände in 3D

Freitag, 22. April 2016

Im „3D-Druck Café“ der TU Berlin können Studierende Ersatzteile selbst anfertigen

Ersatzteile für das Handy oder das Fahrrad, ein individuelles Geschenk: Der erste 3D-Drucker steht im neuen Repair-Café Hier kann in Kürze unter Anleitung gedruckt werden
Lupe

Jeder kennt das: Fällt auf dem Weg zur Arbeit oder zur Vorlesung das Handy auf den Steinboden und die Hülle oder das Display brechen, kann die Reparatur ohne passgenaue Hersteller-Ersatzteile zur organisatorischen Herausforderung werden. Ein studentisch organisiertes „3D-Druck Café“ bietet nun ab dem Sommersemester eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, am Campus kleine Ersatzteile selbst auszudrucken und vor Ort anzubringen.

Im Rahmen der Meta-Projektwerkstatt „PW^2“ wurde die Idee eines 3D-Druck-Cafés entwickelt und umgesetzt, Ideengeber war die ehemalige Projektwerkstatt „NaWaRo-Fahrrad“. Das Café-Projekt bietet Raum für neue Ideen, erzählt Thomas Finger, Student des Verkehrswesens: „Ziel ist die schrittweise Eröffnung eines 3D-Druck-, Repair- und Do-it-yourself-Cafés auch als ein Ort der Kreativität. Wir möchten den interdisziplinären Austausch von Ideen und deren Verwirklichung anregen.“ Neben Handy- oder Fahrradersatzteilen können in dem Café auch Modelle, Schablonen, Design- und Kunstobjekte oder individuelle Geschenke angefertigt werden.

Das „3D-Druck Café“ wird im studentischen Initiativenkeller im Erweiterungsbau der TU Berlin eröffnet. Hier kann unter anderem der Raum EB 018 zur Erstellung von 3D-Druckdateien, für den Druck selbst und die Reparatur genutzt werden. Und wer ins Schwitzen kommt: Warm- und Kaltgetränke sind ebenfalls vorhanden. Ein erster 3D-Drucker sowie Werkzeuge sind bereits vor Ort, gesponsert von der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V., ein weiterer Partner ist der Verein Deutscher Ingenieure VDI Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V.

„Wir freuen uns, wenn Studis selbst auf die Suche nach weiteren Sponsoren für Baumaterial, Werkzeug und Maschinen gehen“, so Finger. „Wir kaufen nur so viel 3D-Material, wie verbraucht wird, und geben die fertigen Druckerzeugnisse zum Selbstkostenpreis ab.“

Der sozial-ökologische Gedanke sowie die Verwendung von umweltfreundlichen Werkstoffen und Recyclingmaterial stehen bei den Projektbeteiligten im Vordergrund. Angestrebt ist eine enge Zusammenarbeit mit Seminaren thematisch verwandter Studiengänge und mit engagierten Akteuren innerhalb und außerhalb des Campus Charlottenburg, sodass demnächst mehrere 3D-Drucker und ein 3D-Scanner zur Verfügung stehen werden.

3D-RepairCafe.de/makerspace

Anna Groh "TU intern" April 2016

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