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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Gründungsförderung: Inkubator für „Grüne Chemie“

Donnerstag, 16. April 2015

Eine Million Euro für innovative Existenzgründungsinitiativen

Zusammen mit der Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH war Prof. Dr. Reinhard Schomäcker, Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters UniCat, erfolgreich bei der Einwerbung eines neuen Großprojekts. Das „InKuLab“, das Berliner Inkubator-Labor für Gründungsvorhaben, insbesondere aus dem Bereich der Grünen Chemie, wird ab April 2015 mit einer Million Euro von der Industrie- und Handelskammer Berlin gefördert. Ziel ist es, Doktoranden und Doktorandinnen der Chemie, die wirtschaftlich verwertbare Forschungsergebnisse erzielt haben, bei Ausgründungen ihrer eigenen Firmen konstruktiv und erfolgreich zu unterstützen. Partner in diesem Großprojekt ist auch das Centre for Entrepreneurship der TU Berlin, das die Ausgründungswilligen beraten und begleiten wird.

Reinhard Schomäcker arbeitet auf dem Gebiet der Technischen Chemie. Sie bildet die Schnittstelle zwischen anwendungsorientierter Grundlagenforschung und angewandter Forschung in der Industrie. In dieser Brückenfunktion sorgt sie für viele Erfindungen. Diese besser und schneller in die Praxis zu bringen ist die Aufgabe des neuen „InKuLab“.

Jüngstes Beispiel einer Ausgründung aus der Technischen Chemie der TU Berlin ist die Firma DexLeChem, deren Gründerin Sonja Jost in Schomäckers Gruppe wissenschaftliche Mitarbeiterin war. Sie fand einen nachhaltigen Prozess, mit dem homogene chirale Katalysatoren mehrmals wiederverwendet werden können. Heute erbringt die DexLeChem GmbH mit zwölf Mitarbeitern Hightech-Dienstleistungen für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Sie entwickelt und optimiert für Unternehmen chemische Produktionsprozesse und erarbeitet dafür innovative Lösungen.

Das Konzept „InKuLab“ wurde mit sieben weiteren aus den mehr als 250 eingereichten Projektskizzen von der IHK Berlin als qualitativ herausragend und Erfolg versprechend ausgewählt. Im Jahr 2014 hatten die Mitglieder der IHK Berlin beschlossen, überschüssige Haushaltsmittel aus den Vorjahren – insgesamt mehr als 4,5 Millionen Euro – für die Förderung von innovativen Bildungsprojekten einzusetzen.

tui "TU intern" April 2015

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