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TU Berlin

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Alumni

„Es war ein wichtiges Jahr für mich“

Montag, 23. Februar 2015

Vier Alumni erzählen, warum sie sich beim Deutschlandstipendium engagieren

Maria Wirzberger Tim Stuchtey
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Maria Wirzberger Tim Stuchtey Manfred Stiebler
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Tim Stuchtey Manfred Stiebler Veli Karakaya
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Veli Karakaya
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Es werden immer mehr! Fast verdreifacht hat sich die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschlandstipendiums, seitdem das Programm im Jahr 2011 an der TU Berlin eingeführt wurde. Konnten damals 43 Studierende gefördert werden, sind es in diesem Jahr 120. Die meisten von ihnen folgten am 29. Januar 2015 der Einladung zur Urkundenübergabe im Lichthof. Die Stipendiaten werden für mindestens ein Jahr eine monatliche Förderung von 300 Euro erhalten, die jeweils zur Hälfte vom Bund und von privaten Förderern übernommen wird. Eingeladen zur festlichen Übergabe der Stipendien waren selbstverständlich auch die Förderer. Zu ihnen gehören sowohl Privatpersonen und Unternehmen als auch Stiftungen und Vereine, wie beispielsweise die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. Hier erzählen vier TU-Alumni, warum sie sich beim Deutschlandstipendium engagieren.

 

Maria Wirzberger hat 2014 ihr Master-Studium Human Factors an der TU Berlin beendet und war 2013/14 Stipendiatin des Deutschlandstipendiums. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am TU-Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft.

„Ich wurde selber durch das Deutschlandstipendium gefördert und bin sehr begeistert von dem Programm. Rückblickend war es ein wichtiges Jahr für mich. Stipendiengeber war die IBM Deutschland GmbH, die für die Stipendiatinnen und Stipendiaten ein Begleitprogramm organisiert und diese regelmäßig zu verschiedenen Veranstaltungen einlädt. Dabei habe ich viele neue Kontakte knüpfen können. Als meine Großmutter letztes Jahr verstorben ist, wollten meine Eltern einen Teil der Erbschaft einem guten Zweck zukommen lassen. Und so haben wir entschieden, für 2015/16 ein Deutschlandstipendium zu stiften. Es soll eine Studentin oder einen Studenten des Faches Human Factors fördern.“

 

Dr. Tim Stuchtey ist Geschäftsführender Direktor des Brandenburgischen Instituts für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH (BIGS). Er promovierte im Jahr 2000 im Fach Volkswirtschaftslehre an der TU Berlin. Von 1995 bis 2000 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik und 1997–1998 Persönlicher Referent des damaligen TU-Präsidenten Prof. Dr. Hans-Jürgen Ewers.

„Durch meine Tätigkeit als Referent des damaligen TU-Präsidenten Hans-Jürgen Ewers habe ich die Universität aus einer anderen Perspektive kennen- und schätzen gelernt. Ich erlebte hautnah mit, wie eine Uni als Organisation funktioniert, und das führte dazu, dass ich bis heute eine enge Bindung zur TU Berlin habe. Ihr verdanke ich schließlich auch meine berufliche Karriere, und meine Frau habe ich ebenfalls hier kennengelernt. Bei so viel TU Berlin in meinem Leben habe ich die Rückzahlung aus meinen Rückmeldegebühren natürlich gern dem Deutschlandstipendium gestiftet.“

 

Prof. em. Dr.-Ing. Manfred Stiebler war bis 1999 Professor für Elektrische Maschinen und Antriebe am damaligen Fachbereich 12 Elektrotechnik. Heute ist er Emeritus im TU-Institut für Energie und Automatisierungstechnik und Mitglied in der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V.

„Ich finde es wichtig, Studierende zu fördern. Das Deutschlandstipendium ist dafür ein sehr gutes Instrument. Ich begrüße es, dass dabei nicht nur der Studienerfolg zählt, sondern auch gesellschaftliches Engagement berücksichtigt wird. Mich freut es, dass wir an der TU Berlin eine so hervorragende Organisation des Deutschlandstipendiums haben. Das unterstütze ich gerne. Außerdem gewinnt man Kontakt zu jungen Menschen. Mit dem Studenten, den ich fördere, treffe ich mich regelmäßig. Wir tauschen uns aus, und soweit dies meine Arbeitsgebiete betrifft, diskutieren wir auch über seine Arbeit.“

 

Veli Karakaya hat bis 1991 Luft- und Raumfahrt an der TU Berlin studiert, ist Inhaber einer KFZ-Prüfstelle in Berlin und Vorstandsvorsitzender von MÜSIAD Berlin, Verein unabhängiger Industrieller und Unternehmer, dem größten migrantischen Unternehmerverband in Deutschland. Auch seine Ehefrau Mi Jung Karakaya ist TU-Alumna (Architektur).

„Mir ist eine gesellschaftliche Öffnung und Vernetzung unseres Vereins überaus wichtig. Die Zusammenarbeit mit Bildungs- und Wissenschaftsinstitutionen ist ein wichtiger Bereich für MÜSIAD, deshalb stiften wir derzeit Deutschlandstipendien an fünf Hochschulen in Berlin. Außerdem vergeben wir Forschungsaufträge und Praktikumsplätze für Studierende. Das Deutschlandstipendium ist ein Instrument, mit dem MÜSIAD erstmalig eine Vernetzung der migrantischen Ökonomie und der Hochschulen errichtet hat. Als TU-Alumnus war es für mich ein besonderes Anliegen, dass unser Verein auch an der TU Berlin ein Stipendium vergibt.“

bk "TU intern" Februar 2015

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