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TU Berlin

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Lehre & Studium

„Voll cool!“ – Synthesizer selbst gebaut

Montag, 23. Februar 2015

Das Schülerlabor der Fakultät IV motiviert Schülerinnen und Schüler

Schritt für Schritt: Wie baue ich einen Synthesizer?
Lupe

„Ich bin richtig stolz, dass ich so was gebaut habe“, erzählt ein Mädchen mit dem fertigen Synthesizer in der Hand am Ende des Tages. Doch davor standen ein paar Stunden völlig neuer Erfahrungen.

Es ist Donnerstagmorgen, fünf Minuten vor neun. Gleich startet der Workshop „Atari Punk Console“ im Elektrotechnik- und Informatiklabor der TU Berlin. Das Schülerlabor Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin, kurz dEIn Labor, erwartet die 8. Klasse der Schule am Berlinickeplatz. Die Räume sind noch leer und ruhig. An jedem Arbeitsplatz stehen ein Transistor und ein Lötkolben für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit. Es klingelt. Punkt neun Uhr strömen 24 dreizehn- bis fünfzehnjährige Jungen und Mädchen in das Labor.

Heute steht der Bau eines Mini-Synthesizers auf dem Programm. Auf verständliche Art und Weise führen die Dozentinnen Silke Müller, Marina Leontopoulos, Olga Runge und Claudia Ermel die Schülerinnen und Schüler zunächst eine Stunde lang in einige Geheimnisse von Akustik, Elektronik und Sensorik ein. Doch wie funktioniert ein Synthesizer, wie kann sein Klang beschrieben werden? Diagramme werden gezeigt, praxisbezogene Beispiele vorgestellt.

Nun können sich die Heranwachsenden selbst praktisch ausprobieren. In der rechten Hand den Lötkolben, in der linken den Zinn, erhalten sie erste Anweisungen im sicheren Umgang mit dem elektrischen Gerät. Mit den ersten zögerlichen Versuchen, werden kleine Metallteile auf einer Siliciumplatine verbunden. Sichtlich routinierter im Umgang mit dem Lötkolben begeben sie sich nun mit einer entsprechenden Anleitung und den dazugehörigen Bauteilen an den Bau des Mini-Synthesizers. In einer konzentrierten Arbeitsatmosphäre löten die Jugendlichen ihre eigene Schaltung. Geduldig werden Fragen beantwortet und wird Hilfestellung gegeben. Zum Schluss wird noch ein Lautsprecher angeschlossen – und dann steigt die Geräuschkulisse an. Alle drehen und horchen an ihrem Mini-Lautsprecher: „Hör mal!“, „Guck mal!“, „Voll cool!“, „Ich muss das unbedingt meinen Eltern zeigen!“. Jeder darf sein selbst gebautes Werk mit nach Hause nehmen. Claudia Ermel flüstert: „Jetzt stellen Sie sich mal die volle U-Bahn vor und alle mit ihrem Synthesizer.“ Die Tür schließt sich und es wird wieder ruhig im dEIn Labor. Aber nur bis morgen, dann startet schon der nächste Workshop über eine eigene Android-App-Programmierung.

Das dEIn Labor veranstaltet regelmäßig Schüler-Workshops. Klassen können sich für die Workshops online anmelden.

www.dein-labor.tu-berlin.de

Anika Zerche "TU intern" Februar 2015

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