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Freitag, 16. Januar 2015

Brigitte Essoun, Teamassistentin der Fachgebiete Mikroökonomie und Innovationsökonomie in der Fakultät VII Wirtschaft und Management
Lupe

Serviceorientierung steht für sie ganz oben. „In vielen Köpfen steckt noch das alte Image einer Univerwaltung: Hier dauert alles etwas länger, die Uhren gehen etwas langsamer und die Angestellten haben es etwas friedlicher – das ist doch längst überholt. Die Anforderungen an die Uni-Verwaltungsangestellten und auch an uns Teamassistentinnen sind in den vergangenen Jahren ständig gestiegen und steigen weiter. Aber trotzdem oder gerade deswegen lege ich – und viele andere auch – Wert darauf, dass Verwaltung nicht kompliziert sein darf. Anfragen wollen wir schnell und kompetent beantworten“, so Brigitte Essoun. Die Verleihung des Preises „Wir sind TU Berlin“ durch den Präsidenten und die Freunde der TU Berlin ist nicht zuletzt ein Beleg dafür, dass sie diese Ansprüche an sich selbst auch erfüllt.

Schnelligkeit und Effizienz nimmt man der schlanken, dunkelhaarigen und sportlichen Teamassistentin sofort ab. Anders wären die Anforderungen, die gleich zwei Halbtagsjobs an der TU Berlin an sie stellen, wohl auch kaum zu bewältigen. Brigitte Essoun leitet zum einen das Sekretariat des Fachgebiets Innovationsökonomie von Prof. Dr. Knut Blind und zum anderen das Sekretariat des Fachgebiets Mikroökonomie von Prof. Dr. Radosveta Ivanova-Stenzel. Täglich sitzt sie einen halben Tag in ihrem Büro auf der Schleuseninsel und den anderen halben Tag in dem Büro im Hauptgebäude. Seit fast zwei Jahrzehnten arbeitet sie bereits für die TU Berlin. Angefangen hat sie mit einer Dreiviertelstelle als Teamassistentin im Fachgebiet Energie und Rohstoffwirtschaft und wurde ab 2006 zusätzlich als Springerin für den Neuaufbau von Büros – zum Beispiel für neu berufene Professoren – eingesetzt. „Das war zwar eine sehr anstrengende und schnelllebige Zeit, aber auf der anderen Seite bin ich unglaublich viel rumgekommen.“ Dadurch kann sie heute mit vielen Namen und Positionen in der gesamten TU Berlin ein Gesicht verbinden, weiß, wen sie ansprechen muss, wenn neue Computer, Telefone oder Büromöbel bestellt werden müssen, wo man welche Räume reserviert oder wie bestimmte Abrechnungssysteme bearbeitet werden. Mit ständig wechselnden Teams zu arbeiten, ein hohes Maß an Eigenständigkeit und neue Herausforderungen machen Brigitte Essoun immer noch viel Spaß. Nicht zuletzt weil sie so viel an der Uni herumgekommen ist, weiß sie auch, „dass hier viele Menschen arbeiten, die so einen Preis verdient hätten“.

Seit vier Jahren arbeitet sie fest für „ihre“ beiden Fachgebiete. Was manche Menschen vor allem als an den Nerven zehrende Doppelbelastung sehen würden, betrachtet sie – zumindest zum überwiegenden Teil – als Herausforderung und Ansporn. „Natürlich ist es anstrengend, weil man in jedem Job immer ein bisschen mehr gibt, aber es gibt auch interessante Synergien. Man bleibt flexibel. Ich eigne mir – automatisch – mehr Wissen an, da ich mit viel mehr verschiedenen Themen konfrontiert bin. Das hat Vorteile für mich und natürlich auch für die beiden Fachgebiete. Ich bin besser vernetzt in der Universität.“ Um dieses Wissen auch an andere Kollegen weiterzugeben, engagiert sich Brigitte Essoun seit zwei Jahren im Frauenbeirat der TU – mit wachsender Begeisterung. „Wir unterstützen zum Beispiel die Vernetzung aller Teamassistentinnen, indem wir einen regelmäßigen Stammtisch, der von der ehemaligen Frauenbeauftragten Evelyn Subijanto, Fakultät VII, ins Leben gerufen wurde, weiter anbieten. Außerdem wollen wir verstärkt Fort- und Weiterbildungen für diese Gruppe anregen. Dazu gehört es auch, allgemeingültige Standards für Arbeitsabläufe zu definieren, um es neuen Kollegen einfacher zu machen.“

Die Tatsache, dass Brigitte Essoun kein Auto hat und alle Wege mit dem Fahrrad erledigt, passt zu der energiegeladenen Frau. Und womit entspannt sie sich nach einem langen Arbeitstag? „Füße hoch“ gehört nicht dazu: „Ich mache regelmäßig Karate im Verein, und in den Ferien wandere ich mit meinem Lebensgefährten, unternehme lange Radwanderungen oder auch schon mal Paddeltouren.“

Katharina Jung

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