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„Wer an der Uni arbeitet, bleibt länger jung“

Freitag, 16. Januar 2015

Juana Krone, Laborantin in der Chemikalienausgabe der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften
Lupe

Jeder, der häufiger mit Chemikalien oder Versuchsapparaturen zu tun hat, kennt sie: Juana Krone, stellvertretende Leiterin der Materialausgabe im Chemiegebäude der TU Berlin. Und dass sie für viele Menschen zu den ganz besonderen unter den vielen „guten Geistern“ der Universität zählt, wird jetzt nicht zuletzt durch die Verleihung des Preises „Wir sind TU Berlin“ an Juana Krone durch den TU-Präsidenten und die Freunde der TU Berlin dokumentiert. Wobei sie selbst das fast übertrieben findet: „In unserem Team sind alle engagiert und leisten hervorragende Arbeit. Hier steht jeder für den anderen ein. Wir unterstützen uns und helfen da, wo es nötig ist – unabhängig von Zuständigkeiten oder Arbeitszeiten. Daher hätte eigentlich jeder aus dem Team den Preis verdient“, findet die blonde Mittvierzigerin.

Seit fast 20 Jahren arbeitet die gelernte Chemielaborantin mit einer Weiterbildung zur Chemietechnikerin jetzt bereits in der Materialausgabe der Chemie an der TU Berlin. „In dieser Zeit hat sich hier einiges verändert. Unser Bereich wurde mehrfach umorganisiert.“ Ihren Arbeitsplatz beschreibt sie gern als „… eine Art Apotheke der Chemie. Unsere „Kunden“ sind die Studierenden, Dozenten, Doktoranden und überhaupt jeder, der für einen Versuch oder ein Praktikum chemische Substanzen oder Apparaturen benötigt. Eine unserer Aufgaben ist es, die rund 2000 verschiedenen Substanzen vorrätig zu haben, die standardmäßig benötigt werden. Was dabei genau zum Standard gehört, ändert sich über die Jahre immer wieder – darauf müssen wir uns dann jeweils neu einstellen. Aber wir helfen natürlich auch bei der Bestellung von besonderen Materialien oder in Einzelfällen.“ Gerade dieser Aspekt der Arbeit macht ihr besonderen Spaß. „Wir arbeiten hier sehr eigenverantwortlich und stehen ständig vor neuen Herausforderungen – diese Abwechslung macht den Job immer wieder spannend.“

Dass unter den Substanzen, mit denen sie tagtäglich umgeht, auch zahlreiche sind, die besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern, ist für die Mutter einer Tochter inzwischen längst eine Selbstverständlichkeit. „Daran gewöhnt man sich. Die entsprechende Schutzkleidung oder andere Vorkehrungen sind hier Alltag – da ist noch nie etwas passiert. Trotzdem kommt es natürlich immer wieder vor, dass jemand eine Allergie gegen das eine oder andere Material entwickelt. In dem Fall müssen wir über zusätzliche Schutzmaßnahmen nachdenken oder die Arbeit im Team anders verteilen.“ Zu schaffen macht ihr da eher die zum Teil körperlich schwere Belastung: „Das Hantieren mit den großen Gasflaschen oder schweren Paketen ist für den Rücken oft nicht ganz so einfach.“

Nicht zuletzt, um gesundheitlichen Problemen entgegenzuwirken – aber natürlich auch, weil sie einfach eine aktive, lebensfrohe Person ist –, nimmt Juana Krone am TU-Sport teil. „Ich belege regelmäßig einen Fitnesskurs und zwischendrin habe ich auch schon Tanzkurse mitgemacht – da trifft man dann auch andere Menschen aus der Universität.“ Begegnungen und Kommunikation mit anderen Menschen liegen Juana Krone nicht nur – sie empfindet sie auch als echte Bereicherung: „Vor allem der Kontakt mit so vielen wechselnden jungen Studierenden fasziniert mich immer wieder. Das zwingt einen dazu, flexibel zu bleiben. Ich glaube, wer an der Uni arbeitet, bleibt länger jung!“ Das müssen wohl auch die Kollegen gespürt haben, die sie für den Preis vorgeschlagen haben.

Katharina Jung "TU intern" Januar 2015

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