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TU Berlin

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Forschung

15 Millionen Euro für Bewegungsforschung

Montag, 13. Oktober 2014

„Innovationscluster BeMobil – Bewegung und Mobilität wiedererlangen“ wird für drei Jahre gefördert / TU Berlin ist Koordinatorin des Netzwerkes

Innovationstechnik in der Gesundheitsforschung: Der robotergestützte Laufsimulator „Haptic Walker“, der von TU Berlin und Fraunhofer IPK entwickelt wurde, ist ein Beispiel aus der Rehabilitationstechnik
Lupe

Lebenslang in Bewegung bleiben wird mit Blick auf den demografischen Wandel immer bedeutsamer – auch für die Forschung. Gemeinsam mit 17 weiteren Forschungs-, Klinik- und Firmenpartnern hat die TU Berlin nun erfolgreich eine Netzwerkförderung eingeworben. Den Rahmen bildet der Förderschwerpunkt „Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Der Berlin-Brandenburger Innovationscluster heißt „BeMobil – Bewegung und Mobilität wiedererlangen“ und wird durch das BMBF mit 14,5 Millionen Euro gefördert. Die feierliche Eröffnung im Beisein von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, fand am 8. Oktober 2014 statt.

Lebenslang in Bewegung bleiben – der Ausgleich von Beeinträchtigungen der eigenständigen Bewegungsfähigkeit erfährt durch den demografischen Wandel eine zunehmende Bedeutung. Intelligente Technologien zur Bewegungsrehabilitation sind für Betroffene der Schlüssel zum Wiedererlangen der selbstständigen Alltagsmobilität. Der erfolgreich von der TU Berlin eingeworbene millionenschwere Innovationscluster „BeMobil – Bewegung und Mobilität wiedererlangen“ (siehe S. 1) wurde nun feierlich im Produktionstechnischen Zentrum der TU Berlin eröffnet.

Im Zentrum des Vorhabens steht die Unterstützung beim Wiedererlangen der eigenständigen Bewegungsfähigkeit und Alltagsmobilität motorisch eingeschränkter Menschen. Adaptive technische Systeme und neue therapeutische Behandlungsansätze werden gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen ausgerichtet, um die Bewegungsfähigkeit zu Hause und im Beruf wieder zu ermöglichen. Adaptive mobile Hilfsmittel sowie Therapieübungssysteme basieren auf der direkten physischen Interaktion zwischen Mensch und Technik. Nutzerperspektiven und Alltagstauglichkeit werden im Vorhaben daher in besonderem Maße interdisziplinär berücksichtigt.

Der Cluster verfolgt das Ziel, die Rehabilitationseinrichtungen zu einem patientenzentrierten und technologieunterstützten Lernort weiterzuentwickeln. Die Basis bilden neuartige Hilfsmittel und Therapieübungssysteme wie intelligente Prothesen, Orthesen, Reha-Roboter und Virtual-Reality-Systeme für Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen, Verletzungen oder Amputationen. Ziel ist die Reintegration der Betroffenen in die Gesellschaft und das Berufsleben. Die Koordination des Clusters, an dem unter anderem das Fraunhofer IPK, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität der Künste Berlin und die Universität Potsdam beteiligt sind, liegt bei der TU Berlin. Hier sind die TU-Fachgebiete Industrielle Automatisierungstechnik (Prof. Dr.-Ing. Jörg Krüger), Kognitionspsychologie & Kognitive Ergonomie (Prof. Dr. Manfred Thüring), Medizintechnik (Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft), Regelungssysteme (Prof. Dr.-Ing. Jörg Raisch) beteiligt.

Regina Leiss, Innovationszentrum Technologien für Gesundheit & Ernährung (IGE) "TU intern" Oktober 2014

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