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TU Berlin

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Studium & Lehre

Gemeinsames Lernen

Mittwoch, 04. April 2012

Neben den Projektwerkstätten gibt es nun auch die „tu-projects“

Studieren ohne Professorinnen und Professoren, nur mit Tutorinnen und Tutoren, Themen selbst wählen und die Option, am Ende auch eine anrechenbare Studienleistung zu erwerben: An der TU Berlin kann man das bereits seit den Achtzigerjahren in den sogenannten „Projektwerkstätten für sozial und ökologisch nützliches Denken und Handeln“ (PW). Seit dem Sommersemester 2012 werden außerdem zusätzlich fünf neue sogenannte „tu-projects“ im Rahmen des Hochschulpakts III gefördert, 2013 kommen noch fünf weitere hinzu. Hier können Studierende aller Hochschulen, Semester und Studiengänge mitmachen. Wie die erfolgreichen „Projektwerkstätten“ werden die „tu-projects“ mit jeweils zwei Stellen für Tutorinnen und Tutoren ausgestattet und haben eine Laufzeit von zwei Jahren. „Natürlich ist es auch möglich, an einer der bereits gestarteten Projektwerkstätten oder an einem der neuen ,tu-projects' teilzunehmen, die bereits laufen“, sagt Johannes Dietrich, Tutor und Ansprechpartner für die studentischen Projekte (siehe auch untenstehenden Artikel).

Mit den „tu-projects“ soll projektorientiertes Lernen vor allem in den Bachelor-Studiengängen stärker gefördert werden. Dabei werden sowohl der unmittelbare Praxis- und Forschungsbezug in die Lehre integriert als auch die Fähigkeit zur Selbstorganisation der Studierenden bereits in der Studieneingangsphase unterstützt. Die Projektauswahl ist am Leitbild der TU Berlin orientiert, und so liegt der Fokus auf interdisziplinären Projekten und auf solchen, die die Nachhaltigkeit zum Thema haben.

„Das projektorientierte und gemeinsame Lernen in ,peer groups' kann in vielfältiger Weise motivieren und ermöglicht die Anwendung gelernten Wissens“, sagt Johannes Dietrich. „Außerdem schult es die Kommunikationskompetenz und es entstehen studentische Arbeitsgemeinschaften, die oft auch über das Projekt hinaus im weiteren Studium bestehen bleiben.“ Er selbst betreibt ebenfalls ein Projekt an der TU Berlin, den „Umsonstladen“ (TU intern 7/11), der ohne Geld sondern durch Tausch funktioniert. Hier geht es um Wiederverwenden statt Wegwerfen. Kürzlich wurde das Projekt sogar von der Initiative „Ideen Initiative Zukunft“ der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Drogeriemarkt „dm“ im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Auf den Internetseiten der Projektwerkstätten und der „tu-projects“ existierten eine Mediathek sowie ein Archiv, in dem Beschreibungen, Ergebnisse und Broschüren vergangener Projekte zu finden sind. Ansprechpartner sind auch die Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) sowie die Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen „kubus“.


www.tuprojects.tu-berlin.de/
http://www.zewk.tu-berlin.de/tuprojects/menue/tu_projects/
http://ula.blogsport.de

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2012

Grün nach Plan

Studierende starten Wettbewerb zur Verschönerung des TU-Campus

mobiles Grün
Mehr mobiles Grün soll die Stadt schmücken
Lupe

Landwirtschaft in der Stadt – und das auf versiegelten Flächen –, das war die Idee der TU-Projektwerkstatt „Begrünung in Modulen“. Neun mobile und modular aufgebaute Pflanzcontainer für Zier- und Nutzpflanzen aus Recyclingmaterialien haben die Studierenden inzwischen hergestellt. Im Stadtraum schaffen sie kleine grüne Inseln. Sie mildern den „Urbanen Hitzeinseleffekt“, werten den „Biotopflächenfaktor“ auf und mit dem Anschluss an das Regenwassersystem schonen sie zusätzlich natürliche Ressourcen. Das wurde inzwischen auch höheren Orts erkannt. Einmalig erhielten die studentischen Biogärtner durch die Kommission für Lehre und Studium (LSK) eine Finanzspritze von 1200 Euro. Kürzlich wurde die Projektwerkstatt sogar zum zweiten Mal in Folge vom Rat für Nachhaltige Entwicklung als „Werkstatt N Projekt 2012“ ausgezeichnet, sowie vom Wissenschaftsjahr des Bundesbildungsministeriums zum Partner für nachhaltige Entwicklung ernannt und darf das Label „Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt ERDE“ tragen.

Studierende aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Landschaftsarchitektur, Soziologie, Architektur, Landschaftsplanung, Physik, Chemie und aus weiteren Fächern sind beteiligt. An der TU Berlin selbst startete die Projektwerkstatt zusammen mit der TU-Bauabteilung, der Abteilung für Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz sowie dem Wissenschaftsladen „kubus“ und mit dem Café „PlanWirtschaft“ des Instituts für Stadt- und Regionalplanung den interdisziplinären Wettbewerb „Grün nach Plan“, um die Neugestaltung des Außenbereichs des Cafés ideenreich zu erneuern. Das Bewerbungsverfahren ist bis zum 30. 4. 2012 geöffnet. In der Jury sitzen neben den Tutoren der Projektwerkstatt auch Wissenschaftler und Experten aus einschlägigen TU-Fachgebieten sowie aus der TU-Bauabteilung. Die Siegerentwürfe werden im Sommersemester von den Studierenden der Projektwerkstatt umgesetzt.


www.begruenung-in-modulen.de

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2012

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