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TU Berlin

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Internationales

IT-Schulung für Afghanistan

Montag, 16. November 2009

In den vergangenen Monaten hat das Zentrum für internationale und interkulturelle Kommunikation (ZiiK) der TU Berlin zehn Dozentinnen und Dozenten beziehungsweise Mitarbeiter des Ministeriums für Höhere Bildung aus Kabul sowie aus der Universität Balkh in Mazar-e-Sharif zu IT-Spezialistinnen und -Spezialisten ausgebildet. In einem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst finanzierten und am ZiiK konzipierten Ausbildungsprogramm werden die sieben Frauen und drei Männer zu Systemadministratoren ausgebildet.

Das Programm richtet sich an Multiplikatoren in Wissenschaft und Verwaltung in Afghanistan. Den Menschen vor Ort sollen die nötigen IT-Grundlagenkenntnisse vermittelt werden, um den Aufbau ihres Landes selbst mitzugestalten. Die Teilnehmenden hatten bereits im Frühjahr ein Auswahlverfahren zu durchlaufen. Dabei machten die Afghaninnen ihren männlichen Kollegen die Ausbildungsplätze erfolgreich streitig: Allein sechs Dozentinnen der Universität Balkh sind angereist. Gerade die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen in dem vom Krieg zerrütteten Land ist immer noch äußerst schwierig. Nach ihrer Rückkehr im Dezember 2009 sollen die frisch Geschulten ihr Wissen weitergeben, IT-Strukturen, Rechenzentren und Netzwerke aufbauen und weiterentwickeln. "Unser Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, den Anschluss Afghanistans an die weltweite Informationsgesellschaft zu unterstützen", so Dr.-Ing. Nazir Peroz, Leiter des ZiiK.

tui / Quelle: "TU intern", 11/2009

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