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TU Berlin

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Innenansichten

Mikrowelt im Stadtgewässer

Montag, 16. November 2009

Teilnehmer des Projekts BANA entwickelten Schautafeln zum Uferschutz am Landwehrkanal

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Ein großer Erfolg war dem Umweltprojekt des Berliner Modells für nachberufliche Aktivitäten (BANA) der TU Berlin am Landwehrkanal beschieden. In einem Projektseminar beschäftigten sich die BANA-Studierenden mit Geschichte und Ökologie des Berliner Landwehrkanals (siehe Artikel "Ufersanierung und Baumschutz" TU intern 12/08). Jetzt wurden mit Hilfe von Sponsoren, den Berliner Wasserbetrieben sowie einer Metallbaufirma, am Einsteinufer sechs stabile Informationstafeln aufgestellt, um Spaziergänger und andere Interessierte über die Geschichte zu informieren, über Wasservögel, Fische, Mikrolebewesen sowie über die Gewässerökologie.

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Das Projekt, das im Rahmen der Zentraleinrichtung wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) von dem Biologen Dr. Michael Barsig geleitet wurde, hatte den öffentlichen Konflikt um Baumfällungen am sanierungsbedürftigen Kanal kritisch begleitet. In Zusammenarbeit mit dem Verein Messzelle e.V. wurden Sauerstoff-, Phosphat- oder Nitratgehalte ermittelt, die Leitfähigkeit im Kanalwasser sowie die Makro- und Mikrowelt des Gewässers – Muscheln, Algen, Cyanobakterien und Einzeller –untersucht. Die Projektteilnehmer stellten fest, dass die Vegetation durch die Wasserbelastung mit Mischwasserkanal-Einleitungen und die Nutzung der Kanalufer in den letzten Jahren sehr stark gelitten hatte. Die Schautafeln kamen in der Verwaltung so gut an, dass das Projekt BANA nun mit weiteren Informationstafeln am Kreuzberger Urbanhafen beauftragt wurde.

pp / Quelle: "TU intern", 11/2009

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