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2015: Neil MacGregor„Man ist hier viel selbstständiger“

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„Man ist hier viel selbstständiger“

Wie britische Austauschstudierende das Studium in Berlin wahrnehmen – und sich auf ihre Königin freuten

Die TU Berlin hat über 300 Partneruniversitäten in aller Welt, mit denen ein Studierendenaustausch organisiert werden kann. Das Akademische Auslandsamt unterstützt die Studentinnen und Studenten, die gern für ein oder zwei Semester ins Ausland gehen möchten. Ebenso werden Gäste von diesen Partnern mit offenen Armen empfangen und vielfältig unterstützt. 596 Studierende aus verschiedenen Ländern studieren derzeit fern ihrem Heimatcampus an der TU Berlin. Acht von ihnen kommen aus Großbritannien. Sie haben unterschiedliche Gründe, warum sie die TU Berlin als Studienort gewählt haben, und jeder liebt etwas anderes an der Uni und an der Stadt. Doch dass „ihre“ Queen sie nun besuchen kommt, davon sind alle begeistert.

Melanie Brownlee (21) studiert Deutsch und Französisch an der Universität Cardiff

Lupe

Ich liebe Berlin. Ich habe mich aufgrund der Musik- und Kunstszene sowie der einzigartigen Geschichte und Kultur dafür entschieden, hierherzukommen. Ich glaube, es gibt wirklich keine vergleichbare Stadt in der Welt. Man lernt hier sehr viel selbstständiger und flexibler als in Großbritannien und man kann selbst wählen, für welche Art von Leistungen man bewertet wird. Auch sind viele Studierende schon älter, was in Großbritannien nicht so häufig vorkommt. Ich bin überwältigt davon, dass Königin Elizabeth II. die Queen’s Lecture besuchen wird, und sehr stolz, dass ich dabei sein kann.

Lucy Richardson (21) studiert Deutsch und Spanisch an der ­Universität Cardiff

Lupe

Berlin ist so eine interessante und vielfältige Stadt mit unglaublich vielen Möglichkeiten. Besonders gefallen mir die Mischung aus alter und neuer Architektur und die unterschiedlichen einzelnen Stadtviertel, die dennoch so nah beieinanderliegen. Ich habe Berlin vor allem wegen seiner Internationalität ausgewählt, aber auch, weil ich Geschichte und Kunst mag. Für mich schien es einfach der richtige Ort, und ich liebe es, hier zu studieren. Die Vorlesungen sind etwas traditioneller als zu Hause, es gibt sogar teilweise noch Kreidetafeln. Aber die Studierenden erscheinen mir selbstständiger; sie sind über die ganze Stadt verstreut, selbst wenn sie in Wohnheimen leben. In Cardiff wohnen wir alle in der Nähe der Universität. Ich freue mich sehr auf den Besuch von Königin Elizabeth II., denn ich war schon immer eine große Bewunderin der königlichen Familie. Ich werde die Queen zum ersten Mal persönlich sehen. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, dass das ausgerechnet während meines Auslandsjahres passiert!

Harriet Vaughan (21) studiert Germanistik und Englisch an der Universität Cardiff

Lupe

In Berlin zu leben und zu studieren ist einzigartig. Es gibt immer etwas zu erleben und das Preisniveau ist in Ordnung. Ich glaube, die Stadt ist sich ihrer vielen Studierenden sehr bewusst. Das Studentenleben und die allgemeine Universitätskultur sind in Deutschland ganz anders als in Großbritannien, und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Diese spürbaren Unterschiede zwischen britischen und deutschen Universitäten sind aber nicht überraschend, denn in Großbritannien sind die Studiengebühren sehr hoch, während das Studium in Deutschland kostenlos ist. Trotzdem bietet die TU Berlin viele Studienmodule an, und die Atmosphäre ist entspannter als an britischen Universitäten. Ich bin begeistert, dass Königin Elizabeth II. dieses Jahr persönlich an der Queen’s Lecture teilnimmt.

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