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TU Berlin

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„Großartig und aufregend“

Louise (10), Blumenmädchen

Lupe

Ich durfte der Queen zum Abschied einen Blumenstrauß geben und habe zu ihr gesagt: “Thank you for your visit.” Sie war nett – ich habe aber nicht verstanden, was sie geantwortet hat. Das war cool – denn so etwas habe ich noch nie vorher gemacht. Ich war nur ein einziges Mal im Leben so aufgeregt, nämlich als ich zum ersten Mal auf ein Pferd gestiegen bin. Eigentlich hatte ich mir die Königin etwas größer vorgestellt. Auch die Frau Merkel war sehr nett. Sie wollte wissen, was ich mit der TU Berlin zu tun habe. Da habe ich gesagt: „Meine Mama arbeitet hier.“

Dr. Marco Lützenberger, DAI-Labor

Lupe

Wir hatten die Ehre, der Queen im Lichthof unseren NAO-Roboter vorstellen zu dürfen. Sie war erfreut und ich denke, es hat einen guten Eindruck gemacht. Sie hatte auch eine Vorstellung davon, worum es dabei geht. Wir selber waren natürlich sehr konzentriert darauf, dass alles so klappt, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Programmierung ist generell eine große Herausforderung, das intelligente Verhalten zu simulieren – und gar die physische, akustische oder nonverbale Interaktion mit dem Menschen. Es interessierte sie sehr, dass wir die Roboter auch tatsächlich in der Realität für unsere Forschung einsetzen, zum Beispiel für Wettkämpfe, wo unsere Roboter um die Fußball-Weltmeisterschaft spielen.

Alina Guschakowski, 22, Studentin

Lupe

Vor drei Jahren bin ich aus Russland gekommen, habe hier in Berlin Abitur gemacht und studiere nun im zweiten Semester Wirtschaftsingenieurwesen hier an der TU Berlin. Bisher war ich noch nie auf einer großen Veranstaltung der Uni. Für den Queen-Besuch habe ich mich nun beworben und Glück gehabt, dass ich eine Eintrittskarte bekommen habe. Es ist schon etwas anderes, die Königin live zu sehen, oder im Fernsehen. Ich weiß nicht so sehr viel über das Königshaus, habe Fotos gesehen von dem kleinen Prinzen, wie die meisten anderen auch. Aber ich glaube, dass es eine große Ehre ist, dass die Queen hier zu uns kommt. Eine gewisse Affinität habe ich aber schon zum europäischen Adel. Mein Vater hat früher mit einem Habsburger-Prinzen zusammengearbeitet. Und da habe ich gemerkt: Diese Leute sind eigentlich auch ganz normale Menschen – halt nur ständig im Licht der Öffentlichkeit.

Prof. Dr. Drs. h. c. Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung; Institut für Chemie, AG Physikalisch-­Organische Chemie an der TU Berlin

Lupe

Wer, wie ich, bald 50 Jahre zur TU Berlin gehört, dürfte wissen, wovon er spricht: Die Queen’s Lecture 2015 war ein Juwel in der jüngeren Geschichte der Universität, geadelt durch die Anwesenheit der Königin, der selbst Nicht-Royalisten Respekt zollen. Sie wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht durch die Rede des Weltbürgers Neil MacGregor – ja, und die TU-Verwaltung agierte, als hätte sie in England geübt: höchst effizient und kompetent, unauffällig, unaufdringlich und völlig unaufgeregt: Glückwunsch und Dank für diesen großen Tag, der einen mit nicht wenig Stolz erfüllte.

Prof. Dr. Ulrike Gutheil, Kanzlerin der TU Berlin

Lupe

Zur Queen’s Lecture haben wir gezeigt, was unsere Universität kann. Ich freue mich über solche Tage und Ereignisse ganz besonders. Wir können zu Recht sehr stolz sein, was geleistet wurde. Jede und jeder hat ihr oder sein Bestes gegeben und es hat sich gelohnt. An solchen Tagen spürt man intensiv, wofür man arbeitet. Solche Tage sind besonders und man muss diese auch genießen. Mit der Veranstaltung haben wir allen gezeigt, was die Verwaltung imstande ist, für ihre Universität zu leisten, und was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren können. Ich bin sehr, sehr stolz auf alle, die tatkräftig mitgeholfen haben, dieses Großereignis, das in die Geschichte der Universität eingehen wird, auf die Beine zu stellen. Vielen Dank!

Dipl.-Ing. Björn Bollensdorff, Panono GmbH

Lupe

Es war mir eine Ehre, die Panono-Ballkamera der Königin von England zu präsentieren. Selten hat man die Möglichkeit, einer Person mit einer solchen zeitgeschichtlichen Bedeutung zu begegnen. Dass dann auch noch die Bundeskanzlerin als Überraschungsgast dazukam, hat alles noch aufregender gemacht. Der Kommentar der Königin: “That is incredible!” war eine besondere Auszeichnung für das gesamte Panono-Team, ein Start-up an der TU Berlin.

Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne

Lupe

Der Besuch war ein großartiges Ereignis und für unsere Universität eine sehr große Ehre. Mich hat besonders erfreut, dass gerade ein Kunsthistoriker die Vorlesung hielt. Über Bilder sprechen oder, besser gesagt: über Bilder sprechen können ist gerade in unserer Zeit, die so unaufhörlich Bilder produziert, verschickt, instrumentalisiert etc., geradezu eine gesellschaftliche und politische Verantwortung. Neil MacGregor ist nun auch nicht irgendjemand, er ist einer der weltweit angesehensten Kunsthistoriker und spielt gerade in Berlin eine große Rolle. Für mich selbst war es ebenfalls eine der ersten Begegnungen mit ihm und ich freue mich auf viele weitere – ich habe die Ehre, Mitglied im Expertengremium des Humboldt-Forums zu sein, dessen Gründungsintendant er ist. Die Ideen dafür sind noch im Entstehen, und die Hoffnungen, nicht nur der Berliner, sondern man kann sagen, der ganzen Welt, gehen dahin, dass dort etwas Intelligentes und Vitales geschaffen wird. Es ist ein wichtiges Museumsprojekt und wird hoffentlich etwas Inspirierendes werden.

Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper, Fachgebiet Denkmalpflege

Lupe

Eigentlich interessierte mich vor allem Neil MacGregor, unter dessen Direktion das British Museum in beispielhafter Weise zum Stadtraum und zur multiethnischen und vielfarbigen Stadtgesellschaft geöffnet worden ist. Ein Vorbild für mein Studienprojekt am ISR, das vorschlägt, kostbare Objekte aus den Dahlemer Sammlungen außereuropäischer Kunst hinaus in die Stadt zu bringen, an Orte und zu Communities, wo keiner bislang mit ihnen rechnen konnte. Deswegen führte die Projektexkursion nach London, deswegen wollten auch die Studierenden der Queen’s Lecture von Neil MacGregor zuhören. Und dann, in unserem Lichthof, bei unserer gipsernen Nike von Samothrake, die die französischen Hochschullehrer 1956 der TU/TH geschenkt haben, doch die Queen, höchstselbst, glitzernd, aufrecht und diszipliniert, gelegentlich lächelnd. Sie schenkte uns die Queen’s Lecture, damals, 1965. Beide Geschenke verkörpern die europäische Fundierung der heutigen TU Berlin in der Vergangenheit. Der Besuch der Queen bekräftigt dies heute.

Youn-Sook Koeppel, Malerin

Die Zeichnung von Youn-Sook Koeppel entstand während der Queen‘s Lecture 2015
Lupe

Bei der diesjährigen Queen‘s Lecture dabei gewesen zu sein war für mich eine große Ehre. Sie war in natura durchaus eine noch würdigere Königin, als man sie nur aus den Medien kennt. Es war eine sehr gute Idee von ihr, vor 50 Jahren Berlin die Queen‘s Lecture zu stiften. Im Grunde finde ich es schade, dass Deutschland kein Königshaus mehr hat. Das gilt auch für Korea, mein Heimatland.

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