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TU Berlin

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Veranstaltungskalender der TU Berlin

Donnerstag, 22.11.2018

„Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“

Art der Veranstaltung:
Präsentation
Beschreibung:

Spätestens seit dem Aufkommen der völkischen PEGIDA und der AfD ist erkennbar, dass politisches System und Gesellschaft der DDR aus dem Kontext des historischen Nationalsozialismus wie des gegenwärtigen Rechtsradikalismus genauso wenig herausgelöst werden können wie die alte und neue Bundesrepublik. Ein Klima ist entstanden, in dem bislang ignorierte oder verdrängte Konfliktlinien der
deutschen Mehrheitsgesellschaft – wie der Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus – deutlich zutage treten.
Einige Historiker*innen, Politiker*innen sowie Bürgerrechtler*innen instrumentalisieren die DDR-Aufarbeitung sogar für ihr rechtspopulistisches Engagement. Für viele mit der DDR-Aufarbeitung befasste Wissenschaftler*innen dagegen scheinen PEGIDA, AfD und andere Entwicklungen kein Thema zu sein.
Das Buch versteht sich als ein Plädoyer für eine intensivere Hinwendung der Zeitgeschichtsforschung wie der politischen Bildung zur Untersuchung und Kritik der SED-Diktatur als einer von drei Nachfolgegesellschaften des Nationalsozialismus.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Samuel Salzborn, Gastprofessor am Zentrum für Antisemitismusforschung, werden die Herausgeber – Enrico Heitzer (Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen), Martin Jander
(Stanford University Berlin) Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung) und Patrice Poutrus (Europa Universität Frankfurt/O.) – den Sammelband vorstellen.

Kontakt: Dr. Martin Jander
030 89068014


Veranstalter:
TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung, Amadeu Antonio Stiftung sowie Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Ort:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H 3007
Zeit:
19:30

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