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Hochschulzeitung "TU intern" - November 2010

Dienstag, 16. November 2010

Zwischen Physik und Psychologie

Hochschulzeitung "TU intern"
November 2010, Titelbild
Lupe [1]

Neben Berichten aus Forschung, Lehre und Verwaltung greift die November-Ausgabe der "TU intern" wichtige gesellschaftliche und stadtpolitische Themen auf: die Rolle des Ingenieurberufs bei der Erbauung und Planung der aufstrebenden Millionenstadt Berlin, ein Plädoyer für eine Wiederbelebung der großen Radialstraßen der Stadt sowie ein großes Interview über die Hintergründe des neuen elektronischen Personalausweises. In der neuen Rubrik "Standpunkte" stellt der Historiker Wolfgang Benz die Wichtigkeit einer unabhängigen Antisemitismusforschung heraus.

Auf einen Blick

  • komplettes Inhaltsverzeichnis [2]

Highlights

Aktuelles

Zwischen Physik und Psychologie [3]

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Marianne Maertens beschäftigt sich mit den subjektiven und objektiven Aspekten der Wahrnehmung von Helligkeit

"Ich war sehr überrascht, dass – unter den vielen ausgezeichneten Nachwuchswissenschaftlerinnen Berlins – ausgerechnet ich den Preis gewonnen habe", sagte Dr. Marianne Maertens anlässlich der Ehrung durch Klaus Wowereit. Am 14. Oktober 2010 erhielt die 31-jährige Experimentalpsychologin der TU Berlin den mit 10 000 Euro dotierten "Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters" in der Kategorie Nachwuchs. "Es freut mich ungemein, dass außer mir auch andere meine Forschung spannend finden, was ja bei grundlagenorientierter Forschung nicht immer der Fall ist." mehr zu: Zwischen Physik und Psychologie [4]

Aktuelles

Unterschrift im Internet [5]

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Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin

TU-Wissenschaftler testen den elektronischen Personalausweis und entwickeln ihn weiter - Interview mit Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) und des gleichnamigen TU-Fachgebiets. mehr zu: Unterschrift im Internet [6]

Aktuelles

Moderne Technik – Grüne Technik [7]

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Richard J. Parker

Mobilität auf der Straße, auf der Schiene, zu Wasser und in der Luft ist für eine moderne Industriegesellschaft unverzichtbar – zunehmend gerät jedoch auch die dadurch verursachte Belastung von Umwelt, Mensch und Tier in die Diskussion. Ein wichtiger Bereich im Verbund der Verkehrssysteme ist die Luft- und Raumfahrt an der TU Berlin, mit der sich die diesjährige "Queen’s Lecture" beschäftigt. Professor Richard Jonathan Parker, Direktor für Forschung und Technologie der Rolls-Royce Group, spricht am 6. Dezember zum Thema "Clean Sky, Green Sky". mehr zu: Moderne Technik – Grüne Technik [8]

Forschung

Mit den Ingenieuren kam der industrielle Aufschwung [9]

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Auch der Architekt der Berliner Oberbaumbrücke, Otto Stahn, war Absolvent der Bauakademie, einer Vorgängereinrichtung der TU Berlin

Die um 1760 in Großbritannien einsetzende Industrielle Revolution stellte Wirtschaft und Gesellschaft auf eine neue Basis. Außerhalb der britischen Insel setzte sich um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert die Überzeugung durch, dass man eigene Industrialisierungsanstrengungen unternehmen müsse, um nicht hoffnungslos in Rückstand zu geraten. Als probates Mittel, eine nachholende Industrialisierung in Gang zu setzen, erschien die Gründung technischer Schulen. So entstanden in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts in den größeren und mittleren deutschen Ländern die technischen Unterrichtsanstalten, die auch heute noch den Kern des technischen Universitätswesens bilden. mehr zu: Mit den Ingenieuren kam der industrielle Aufschwung [10]

Forschung

Radikal Radial [11]

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Radialstraßen der Metropolenregion Berlin mit Hinterland

Berlin ist die Hauptstadt der Bauausstellungen. Keine andere Stadt hat so viele Bauausstellungen erlebt wie Berlin. Die erste war die Allgemeine Städtebau-Ausstellung in Berlin 1910, die zweite war die Bauausstellung 1931, die wesentlich durch die Weltwirtschaftskrise geprägt war und heute weithin vergessen ist. 1957 wurde die dritte Ausstellung eröffnet, die Interbau, 1984/87 fand schließlich die vierte Bauausstellung statt, die sogenannte IBA. Brauchen wir heute, nach 23 Jahren, eine neue Bauausstellung? mehr zu: Radikal Radial [12]

Innenansichten

Antisemitismusforschung als akademisches Fach und öffentliche Aufgabe [13]

Wolfgang Benz während seiner Abschiedsvorlesung
„Welchen Beitrag zur Erhellung der Welt kann die Antisemitismusforschung leisten?“ Wolfgang Benz während seiner Abschiedsvorlesung

Am 21. Oktober 2010 hielt Prof. Dr. Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, seine Abschiedsvorlesung. TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach würdigte ihn und sein hohes wissenschaftliches Engagement mit der Goldenen Ehrennadel der Universität. "Sie hinterlassen uns und Ihrer Nachfolgerin ein einzigartiges Lehr- und Forschungsinstitut von internationalem Rang, das an der TU Berlin seinen Platz gefunden und behauptet hat." mehr zu: Antisemitismusforschung als akademisches Fach und öffentliche Aufgabe [14]

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  • Hochschulzeitung "TU intern" - November 2010 [15]
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