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TU Berlin

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Hochschulzeitung "TU intern" - April 2010

Montag, 19. April 2010

Fremde im Paradies

Hochschulzeitung "TU intern" April 2010 Titelbild
Lupe

Pflanzen, die sich in einem Lebensraum breit machen, in den sie nicht gehören, sind nicht immer willkommen. Sie verdrängen andere und können den ursprünglichen Bewohnern, auch den Menschen, schaden. Zu diesem Thema forscht eine Marie-Curie-Stipendiatin aus dem Institut für Ökologie. Das Perpetuum mobile, eine Maschine, die ohne Input immer wieder Energie liefert, suchten Forscher über Jahrhunderte vergebens, auch an der TU Berlin. Gefunden haben sie aber ein Kleid, das ohne Elektronik auf die Bewegungen ihrer Trägerin reagiert – für einen glänzenden Auftritt! Diese und viele andere Themen aus der universitären Lehre und Forschung bietet Ihnen die jüngste Ausgabe des Hochschulmagazins "TU intern".

Highlights

Hochschulpolitik

Exzellenzintiative und Reformsstudiengänge

Die neuen Präsidiumsmitglieder der TU Berlin
v.l.n.r.: 1. Vizepräsidentin Ulrike Woggon, Kanzlerin Ulrike Gutheil, Präsident Jörg Steinbach, 2. Vizepräsident Wolfgang Huhnt, 3. Vizepräsidentin Gabriele Wendorf

Das neue Präsidium der TU Berlin hat jetzt wichtige Schwerpunkte für die künftige Arbeit vorgestellt. "Wir wollen in die Spitzengruppe aller technischen Universitäten in Deutschland gelangen und starten mit einem neuen Selbstbewusstsein basierend auf den gezeigten Erfolgen und unter Einbezug aller TU-Mitglieder aus allen Statusgruppen", so der neue Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach. Im Fokus stehen dabei die Exzellenzinitiative, neue Reformstudiengänge und eine schnelle, aber zukunftsträchtige Reform der Reform unter Einbeziehung der Studierenden. mehr zu: Exzellenzintiative und Reformsstudiengänge

Menschen

Fremde im Paradies

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Heinke Jäger

Die Ausbreitung gebietsfremder, "invasiver" Tier- und Pflanzenarten gehört nach Einschätzung der UN zu den Hauptursachen des weltweiten Artenrückgangs. Dafür ist in erster Linie der Mensch verantwortlich, der Wälder abholzt, Flächen zersiedelt und neue Arten in Gebiete einbringt, wo diese natürlicherweise nicht vorkommen. "Gerade das Einbringen gebietsfremder Arten kann schwerwiegende Folgen für die Ökosysteme haben, wenn sich diese Arten unkontrolliert ausbreiten und damit ,invasiv’ werden", sagt die Biologin Dr. Heinke Jäger vom TU-Institut für Ökologie. mehr zu: Fremde im Paradies

Forschung

Scheinbar schonend

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Auch der kleine Regenwaldfrosch Phyllomedusa vaillantii ist in seinem Bestand gefährdet

Amphibien sind für Biologen wie Monique Hölting und Raffael Ernst ideale Forschungsobjekte. Die beiden Wissenschaftler untersuchen, wie sich das Eingreifen des Menschen zum Beispiel auf die Artenanzahl oder die ökologischen Eigenschaften einer Tierart auswirkt. "Und Frösche eignen sich hierfür außerordentlich gut, da sie besonders empfindlich auf Veränderungen ihrer Umwelt wie Holzeinschlag reagieren", erklärt Monique Hölting, die am Fachgebiet Biodiversitätsdynamik promoviert, das von Prof. Dr. Frank Dziock geleitet wird. mehr zu: Scheinbar schonend

Innenansichten

Feuertaufe für die Immatrikulation

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Horst Henrici

Als erste Universität bundesweit hat die TU Berlin die Verwaltungsstruktur rund um Zulassung und Immatrikulation konsequent der Bologna-Reform angepasst. Am Ende soll eine schnelle und reibungslose Immatrikulation stehen. Der Leiter der Abteilung I Studierendenservice, Dr. Horst Henrici, erklärt, was sich verändert hat. mehr zu: Feuertaufe für die Immatrikulation

Forschung

Sparsame Elektronik der Zukunft

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Labor zur Überprüfung nanophotonischer Bauteile an der TU Berlin

Die internationale Wissenschaft hat dem rapide steigenden Stromverbrauch in der Elektronik den Kampf angesagt. Ende Februar bewilligte die amerikanische National Science Foundation (NSF) die Einrichtung von fünf neuen Wissenschafts-und-Technologie-Zentren. An einem davon, das auf die Entwicklung innovativer Verfahren zur Reduzierung des massiven Strombedarfs von elektronischen und photonischen Bauteilen zielt und das mit 24,5 Millionen US-Dollar gefördert wird, ist als einer von drei internationalen Partnern das Institut für Festkörperphysik der TU Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Dieter Bimberg beteiligt. mehr zu: Sparsame Elektronik der Zukunft

Alumni

Das optimale Terminal

20. April 2010

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Irina von Nagorski

Wenn Irina von Nagorski die Anforderungen aufzählt, die an einen Flughafenterminal gestellt werden, muss man allein beim Zuhören aufpassen, dass man nicht durcheinanderkommt. Den Flughafen Frankfurt nutzen im Jahr rund 51 Millionen Passagiere. Sie suchen Airlineschalter auf, durchlaufen die Sicherheitskontrolle, orientieren sich an unzähligen Informationsmedien, kaufen ein, nutzen sanitäre Anlagen und technische Infrastrukturen und erwarten dabei einen reibungslosen Ablauf. Irina von Nagorski ist "Projektsprecherin Anforderungsmanagement Infrastruktur Terminal" bei der Fraport AG, dem Betreiber des Frankfurter Flughafens. mehr zu: Das optimale Terminal

Internationales

25 Informatiker für Afghanistan

20. April 2010

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Mit gut ausgebildeten Informatikern soll Afghanistan den Anschluss an die moderne Welt finden

25 afghanische Masterstudierende von sechs Universitäten Afghanistans (Kabul, Polytechnikum Kabul, Herat, Balkh, Kandahar, Nangarhar) haben Mitte März ihre Masterarbeiten an der TU Berlin vorgestellt. Die Arbeiten entstanden im Rahmen eines Sonderprogramms der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik und wurden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und von der Weltbank finanziert. TU intern sprach mit dem Leiter des Zentrums für internationale und interkulturelle Kommunikation (ZiiK) der Fakultät, Dr.-Ing. Nazir Peroz. Er stammt aus Afghanistan und hat das Programm grundlegend mitgestaltet. mehr zu: 25 Informatiker für Afghanistan

Tipps & Termine

"Erleuchtung für das kleine Schwarze"

20. April 2010

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Lernen Sie die Vielfalt der Wissenschaften im Südwesten Berlins kennen, wenn sich am 16. Mai 2010 die Steglitzer Schloßstraße in eine einzigartige Wissenschaftsmeile verwandelt. In Kooperation mit Gewerbetreibenden laden wissenschaftliche Institutionen an diesem verkaufsoffenen Sonntag zum Staunen, Spielen und Experimentieren ein und bilden damit den Auftakt der Wissenschaftstage im Berliner Südwesten. Unter dem Motto "Textile Elektronik – Erleuchtung für das kleine Schwarze" werden nicht nur glänzende Möglichkeiten für das Modedesign eröffnet. mehr zu: "Erleuchtung für das kleine Schwarze"

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