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TU Berlin

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Jüdische Bankiers im Film: Joseph Süß Oppenheimer und die Rothschilds

Mittwoch, 25. September 2019

Medieninformation Nr. 172/2019

Einladung zum Studientag des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin und der erstmals gemeinsamen Vorführung von Spielfilmen von 1934 und 1940 am 27. und 28. September 2019

Vom rassistischen Stereotyp des Strippen ziehenden Hofjuden bis zum Ressentiment-geladenen Klischee vom „reichen Juden“ im Stammtisch-Gespräch des 21. Jahrhunderts: Vorstellungen von einem weltumspannenden, verschwörerischen Netzwerk jüdischer Kaufleute haben sich als verbreitetes antisemitisches Zerrbild bis heute erhalten.

Im Rahmen des von Dr. Marcus Funck, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung, geleiteten Seminars „Antisemitismus im Film – Antisemitische Filme“ haben Studierende des Masterstudiengangs „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“ der TU Berlin einen Studientag konzipiert, bei dem es um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Darstellung jüdischer Bankiers im Medium Film geht. Sowohl der Aufstieg und Fall des Kaufmanns in herzoglichen Diensten Joseph Oppenheimer als auch die Erfolgsgeschichte des internationalen Bankhauses Rothschild zählen zum Teil bis heute zu den größten antisemitischen Sujets.

Im Rahmen des Studientages, der in Kooperation mit der Mendelssohn-Gesellschaft und dem Verlag Hentrich & Hentrich vom ZfA veranstaltet wird, werden zwei im Jahre 1934 in England und in den USA gedrehte Spielfilme über die beiden jüdischen Kaufmannsbiographien im Vergleich mit zwei NS-Propagandafilmen von 1940 gezeigt und im Anschluss analysiert. Zudem soll bei einem Podiumsgespräch mit jungen Filmschaffenden und Filmwissenschaftler*innen über Antisemitismus und Filmproduktion in der Gegenwart diskutiert werden.

Sie sind herzlich zum Studientag eingeladen:
Zeit:
Freitag, 27. September 2019, 14.00 bis 18.30 Uhr (Filmvorführung), 19.30 bis 21.00 Uhr (Podiumsgespräch) und
Samstag, 28. September 2019, 10.00 bis 18.00 Uhr (Filmvorführung und Diskussion)

Ort:
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin (Freitag)
Mendelssohn-Remise, Jägerstr. 51, 10117 Berlin (Freitagabend und Samstag)

Erstmals gemeinsame Vorführung
am Freitag mit anschließender Podiumsdiskussion:
• „The House of Rothschild“ (GB / USA 1934),
• der Vorbehaltsfilm „Die Rothschilds” (D 1940)
am Samstag:
• „Jew Süss / Power“ (GB 1934)
• der Vorbehaltsfilm „Jud Süß” (D 1940) mit anschließender Diskussion
• sowie „Jud Süß – Film ohne Gewissen“ (D 2010)

Teilnahmegebühr für beide Tage: 15 Euro, für Studierende freier Eintritt
Anmeldung erforderlich per Tel.: 030 81704726 oder E-Mail:

Programmflyer und weitere Informationen finden Sie hier: http://www.mendelssohn-remise.de/gesellschaft/veranstaltungen

rb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Marcus Funck
TU Berlin
Zentrum für Antisemitismusforschung
Tel.: 030 314-79403

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