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TU Berlin

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Hannover Messe – Beiträge der TU Berlin

Freitag, 29. März 2019

Medieninformation Nr. 52/2019

Anwendungsorientierte Forschung, Technologietransfer und Innovationen auf der Messe vom 1. bis 5. April 2019

Die TU Berlin präsentiert sich mit dem Zentrum für geistiges Eigentum, dem Fachgebiet Qualitätswissenschaft, dem FaSTTUBe: Formula Student Team der TU Berlin und vier Start-ups am Gemeinschaftsstand Innovationsmarkt Berlin-Brandenburg in Halle 2, Stand B 33 sowie auf der Sonderausstellungsfläche von MAN Energy Solutions SE in Halle 2, Stand A 32.

TU-Zentrum für geistiges Eigentum: Innovationen aus der TU Berlin

Das Zentrum für geistiges Eigentum ist zentrale Anlaufstelle an der TU Berlin für alle Fragen zu Technik und Recht. Es berät die TU-Mitglieder zum rechtlichen Schutz und zur Vermarktung von Forschungsergebnissen und Erfindungen. Für Unternehmen bietet das Zentrum einen exklusiven Zugang zu neuesten Entwicklungen aus verschiedenen Disziplinen wie beispielsweise der Prozess- und Automatisierungstechnik, Elektronik oder auch Mess- und Mikrosystemtechnik. Auf der Messe präsentiert das Zentrum zahlreiche patentgeschützte Technologien der TU Berlin.
Kontakt: Ina Krüger, TU Berlin, Zentrum für geistiges Eigentum, Tel.: 030 314-75916, E-Mail: , www.zfge.tu-berlin.de

TU-Fachgebiet Qualitätswissenschaft: Qualität 4.0 – Evolution der Qualitätswissenschaft

Der Wandel von der Massenproduktion hin zur individualisierten Massenfertigung bedingt die Überprüfung der klassischen Qualitätsmethoden hinsichtlich ihrer Gültigkeit. Das Fachgebiet Qualitätswissenschaft der TU Berlin entwickelt mit dem Quality Science Laboratory eine Plattform zur Validierung der traditionellen und zur Entwicklung neuer Ansätze. Dazu wird domänenspezifisches Qualitätswissen mit den Technologien und Konzepten der Industrie 4.0 sowie den statistischen Methoden und Algorithmen des Gebietes Data Science kombiniert. Sich hieraus ergebende Synergien bilden das interdisziplinäre Forschungsfeld „Qualität 4.0“, das es maßgeblich mitzubestimmen gilt.
Kontakt: Tim-Gunnar Hensel, TU Berlin, Fachgebiet Qualitätswissenschaft, Tel.: 030 314-24055, E-Mail:

FaSTTUBe – Formula Student Team der TU Berlin

FaSTTUBe, das steht nicht nur für Formula Student Team der TU Berlin, sondern auch für Teamgeist, Ehrgeiz, Benzin und neuerdings auch Strom im Blut. Jedes Jahr bauen knapp 80 Studierende zwei neue Rennwagen, mit denen europaweit an Konstruktionsevents der FSAE teilgenommen wird. Neben dem Verbrenner-Boliden tritt FaSTTUBe hierbei seit kurzem auch mit seinem Elektro-Wagen an. Dabei ist der Blick auch in die weitere Zukunft Richtung Driverless gerichtet. Im Team treffen die klassischen Ingenieurstudiengänge auf Wirtschaftsstudierende und weitere Wissbegierige. Konstruktion, Fertigung, Projektmanagement und Finanzen sind nur einige der vielen Bereiche, in denen die Studierenden sich selbstständig organisieren müssen.
Kontakt: Jacob Schäfer, TU Berlin, Fachgebiet Kraftfahrzeuge, c/o FaSTTUBe, E-Mail: , www.fasttube.de

Start-up Augmented Robotics GbR

Augmented Robotics bietet das Augmented Reality Gaming Modul RoboHeart an, das auf handelsüblichen funkferngesteuerten (RC) Modellen befestigt wird. RoboHeart ermöglicht die Steuerung der RC Modelle vom Smartphone aus. Das Besondere: auf dem Bildschirm werden eigene oder prozedural generierte Augmented Reality Rennstrecken erstellt. Das RC Modell wird in die Augmented Reality Strecke integriert. Mit anderen Spieler*innen kann man Wettrennen fahren und ihnen virtuelle Hindernisse in den Weg legen, um zu gewinnen. Das junge Berliner Start-up Augmented Robotics stellt auf der Hannover Messe 2019 seinen Prototyp zum Testen aus.
Kontakt: Evgeni Melan, Augmented Robotics GbR, Tel.: 030 314-78725, E-Mail: , www.augmented-robotics.com

Start-up CellCore GmbH

CellCore ist ein Ingenieurunternehmen, dass sich auf eine neue Art des Konstruierens und Ausgestaltens von Bauteilen und Produkten spezialisiert hat. Das bionische Engineering greift hoch-effiziente und evolutionär optimierte Strukturprinzipien der Natur auf und überführt diese in die Technik. Mit langjährigem Erfahrungsschatz und eigens entwickelter Software unterstützt CellCore seine Kundinnen und Kunden als Entwicklungspartner bei der Weiterentwicklung und Optimierung von Bauteilen und Produkten – und zwar vollumfänglich von der Ideenentwicklung bis zum fertigen Prototyp.
Kontakt: Andreas Krüger, CellCore GmbH, Tel.: 030 5490 9274, E-Mail: www.cellcore3d.com

Start-up DiAvEn: Enable New Drone Applications

DiAvEn ermöglicht durch den Einsatz neuer Technologien den automatisierten Betrieb von Drohnen in für diese bisher unzugänglichen Bereichen. Die für den vollautomatisierten Betrieb erforderliche Lokalisierung wird von einem eigens für diesen Zweck entwickelten, funkbasierten System ermöglicht. Dieses präzise, schnelle und GPS-unabhängige System arbeitet sowohl innerhalb als auch außerhalb von Gebäuden und ermöglicht somit automatisiertes Manövrieren auch in Bereichen ohne GPS-Empfang. Neben der Lokalisierung bietet DiAvEn auch die für den sicheren Betrieb erforderliche Software-Lösung und unterstützt die Anwenderin oder den Anwender bei der Implementierung zur Beschleunigung und Verbesserung ihrer Prozesse.
Kontakt: Tim Fischer, DiAvEn, Tel.: 0175 8004508, E-Mail: , www.diaven.de

Start-up FDX Fluid Dynamix GmbH: OsciJet nozzles – movement without moving parts

Die FDX Fluid Dynamix GmbH vertreibt OsciJet-Düsen, die einen schwingenden Strahl erzeugen, ohne bewegte Teile einzusetzen. Bisher werden für eine gute Durchmischung von Gasen oder Flüssigkeiten häufig bewegliche Bauteile oder hohe Drücke eingesetzt, die wartungsintensive, teure und anfällige Systeme benötigen. Mit OsciJet-Düsen kann erstmals ein bewegter Strahl erzeugt werden, der ganz ohne bewegliche Teile auskommt. Ob für Kraftstoff-Mischungen in Motoren oder den Wasserstrahl in Geschirrspülmaschinen: OsciJet-Düsen werden an die Kundenanforderungen angepasst und sparen Kosten im Betrieb, in der Herstellung und in der Wartung.
Kontakt: Dr. Oliver Krüger, FDX Fluid Dynamix GmbH, Tel.: 030 54908170, E-Mail: , www.fdx.de

Auf der Sonderausstellungsfläche von MAN Energy Solutions SE und TU Berlin werden zukunftweisende Technologien für das Training von Montagemitarbeiter*innen im Sondermaschinenbau, innovative Batterie-Produktionsprozesse für die E-Mobilität von morgen sowie smarte Stadtkonzepte für das urbane Leben präsentiert, Halle 2, Stand A 32.

AR-Montagetraining bei MAN Energy Solutions SE

MAN Energy Solutions SE produziert am Berliner Standort Getriebekompressoren für die Öl- und Gasindustrie. Typische Vorteile dieser Kompressoren sind hoher Wirkungsgrad, niedrige Betriebskosten, geringer Investitionsaufwand sowie ein hervorragender Leistungsbereich. Servicemonteure benötigen spezifisches Fachwissen, um diese Sondermaschinen effizient montieren und warten zu können. In Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Handhabungs- und Montagetechnik der TU Berlin wurden bei MAN mehrere Augmented Reality (AR)-Anwendungen entwickelt. Diese Anwendungen zur Montageschulung sind sowohl für Smartphones, Tablets als auch für die AR-Brille „Microsoft HoloLens“ verfügbar. Ein erstes Grundverständnis des Kompressors kann durch die AR-geführte Montage eines 3D-gedruckten Kompressormodells vermittelt werden.
Kontakt: Jan-Philipp Menn, TU Berlin, Fachgebiet Handhabungs- und Montagetechnik, Tel.: 030 314-28887, E-Mail:

Produktivitätssteigerung bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen durch eine kontinuierliche Verfahrensführung

Bei der Herstellung von Batteriezellen für automobile Anwendungen stellt die Assemblierung des Elektrode-Separator-Verbundes aufgrund der Vielzahl nacheinander durchgeführten Pick-und-Place-Bewegungen eine Produktivitätslimitierung dar. Charakteristische Stillstandzeiten der Pick-und-Place-Bewegungen führen zu einem derzeit ineffizienten und damit kostentreibenden Prozessschritt in der Batteriezellherstellung. Das Fachgebiet Handhabungs- und Montagetechnik der TU Berlin hat ein Verfahren entwickelt, das durch eine kontinuierliche Materialbewegung der Elektroden und des Separators Stillstandzeiten im Verfahrensablauf vermeidet und dadurch eine Produktivitätssteigerung im Vergleich zum internationalen Stand der Technik um mehr als 150 Prozent erreicht. Schlüsselinnovation des Verfahrens ist die z-Faltung, die durch den Einsatz von Transportsystemen mit linear umlaufenden Greifern eine stillstandfreie und damit kontinuierliche Faltenerzeugung erlaubt. Das Funktionsprinzip der kontinuierlichen z-Faltung wird unter Nutzung des eXtended Transport System (xts) der Firma Beckhoff vorgestellt.
Kontakt: Muhammed Aydemir, TU Berlin, Fachgebiet Montage- und Handhabungstechnik, Tel.: 030 314-79285, E-Mail:

CHORA Conscious City

Unter der Leitung von Professor Raoul Bunschoten entwickelt das CHORA-Fachgebiet der TU Berlin Methoden der architektonischen Gestaltung und nachhaltiger Städteplanung. CHORA erforscht derzeit die Themenbereiche der intelligenten Präfabrikation. Dabei steht im Fokus, die Entwicklung von Digitalisierung und Industry 4.0, die den Bauprozess komplett verändern werden. Die auf der Hannover Messe vorgestellten Themen zeigen Beispiele, wie Bauteile intelligent, reaktionsschnell, flexibel, modular, hochenergetisch und ressourcen-schonend und dennoch kostengünstig vorgefertigt werden können. Diese Technologien haben das Potenzial, die dringende Nachfrage nach neuem Wohnraum zu erfüllen und gleichzeitig die negativen Auswirkungen auf den Klimawandel zu reduzieren.
Kontakt: Prof. Raoul Bunschoten, TU Berlin, CHORA Conscious City – Fachgebiet Stadtplanung und nachhaltige Stadtentwicklung,  Tel.: 030 314-21934, E-Mail: , www.chora.tu-berlin.de

ehr

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Dr. Thorsten Knoll
TUBS GmbH / TU Berlin ScienceMarketing
Tel.: 030 44 72 02 55

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