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TU Berlin

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Erfolgreich zur Promotion in Berlin – 250.000 Euro für den Aufbau einer Graduiertenschule im Bereich Physik

Mittwoch, 30. Januar 2019

Medieninformation Nr. 15/2019

Förderantrag der Technischen Universität Berlin wirbt Gelder der Joachim Herz Stiftung ein, um universitätsübergreifend Angebote in der Graduiertenförderung zu erweitern

Prof. Dr. rer. nat. habil. Ulrike Woggon (mitte), Dr. Nina Owschimikow (links) und Dipl.-Phys. Mirco Kolarczik arbeiten in einem Femtosekundenlaserlabor und messen nichtlinear-optische Effekte an Halbleiternanostrukturen
Lupe

Wer promovieren möchte, benötigt Zeit, Geld und eine gute Betreuung durch die Universität. Damit der Weg zur erfolgreichen Promotion verbessert wird, vergibt die Joachim Herz Stiftung im Programm „Graduiertenförderung vernetzen“ insgesamt viermal 250.000 Euro für Graduiertenförderung in Deutschland. Hochschulen werden dabei unterstützt, ihre bereits bestehenden Angebote effizient zu bündeln oder zu erweitern. Die Technische Universität Berlin hatte sich für diese erstmalig ausgeschriebene Förderung beworben und kann sich nun über eine Förderzusage freuen, die für den Aufbau einer universitätsübergreifenden Graduiertenschule genutzt wird.

In ihrem Antrag hatte die Technische Universität Berlin ein Konzept eingereicht, deren Zusage nun sogar berlinweit mehreren Universitäten zugutekommt. So wird die Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften der TU Berlin gemeinsam mit den Physikinstituten von Humboldt-Universität zu Berlin und Freie Universität Berlin die universitätsübergreifende Einrichtung „Berlin School of Optical Sciences and Quantum Technologies“ (BOS.QT) etablieren. Sie bündelt die Förderung von Doktorand*innen am Standort Berlin im Bereich der Physik.

Prof. Dr. Ulrike Woggon, Leiterin der Arbeitsgruppe Nichtlineare Optik an der Technischen Universität Berlin, über die eingeworbene Förderung:

„Die beteiligten Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstitute werden den Promovierenden ein umfassendes wissenschaftliches Know-how, beste Betreuung, eine einzigartige Infrastruktur an Forschungslaboren und wissenschaftlichen Großgeräten sowie ein umfangreiches Methodenspektrum in Experiment und Theorie und ein universitätsübergreifendes Kursangebot zur Verfügung stellen. Wir freuen uns sehr, dass mit der Förderung die Attraktivität des Standortes Berlin-Brandenburg für Absolventinnen und Absolventen mit Interesse an den optischen Wissenschaften und deren Anwendung in den Photonischen Quantentechnologien weiter steigt.“

Aus der Vielzahl der eingegangenen Anträge wählte ein Gutachtergremium der Joachim Herz Stiftung Ende 2018 die geförderten Hochschulen aus. Antragsberechtigt waren alle deutschen, mit Promotionsrecht ausgestatteten Universitäten, ihre Dekanate für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften sowie entsprechende Fachbereiche. Die Stiftung gab nun die Förderentscheidung bekannt.

Ausgewählt wurden neben der Technischen Universität Berlin ebenfalls die Universität Hamburg, die Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie die TU Dresden. Die eingegangenen Bewerbungen enthielten Ideen für Promotionsprogramme, die Weiterbildungen der Promovierenden fördern, Vernetzung innerhalb der Wissenschaft ermöglichen, die Betreuungsqualität erhöhen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern oder Karrierewege außerhalb der Wissenschaft aufzeigen.

Weiterführende Informationen:
https://www.joachim-herz-stiftung.de/was-wir-tun/naturwissenschaften-begreifen/wissenschaftlicher-nachwuchs/graduiertenfoerderung-vernetzen/

bkl

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030 314-23922

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