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TU Berlin

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TU Berlin beteiligt sich am stadtweiten Festival „100 Jahre Bauhaus“

Freitag, 30. August 2019

Medieninformation Nr. 144/2019

„bauhauswoche berlin 2019“ vom 31. August bis 8. September 2019 – Festivalzentrum im bauhaus reuse auf dem Ernst-Reuter-Platz

Vor 100 Jahren gründete Walter Gropius das Bauhaus. Jetzt feiert die bedeutende Kunst- und Designschule ihr hundertjähriges Jubiliäum mit einem stadtweiten Festival. Herzstück und Ausgangspunkt der „bauhauswoche berlin“ ist das Festivalzentrum im bauhaus reuse auf der Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platzes. Der gläserne Pavillon bauhaus reuse wurde im Mai 2019 eingeweiht und besteht aus wiederverwendeten Fensterelementen des Bauhausgebäudes in Dessau.

Das bauhaus reuse ist ein Zentrum für transdisziplinäre Bildung, Forschung und Beteiligung. Initiiert von zukunftsgeraeusche GbR, in Kooperation mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der TU Berlin und der UdK Berlin stellt es eine Pilot-Plattform für den „Campus Charlottenburg“ dar.

Dort finden Vorträge und Workshops, Symposien, Radioabende, Buchvorstellungen, Filmscreenings, Performances und künstlerische Interventionen sowie die Eröffnung der „bauhauswoche berlin“ am 30. August und die große Abschlussparty am 7. September 2019 statt.

Die TU Berlin in Kooperation mit zukunftsgeraeusche GbR beteiligt sich an dem Programm mit einem Workshop und einem hochkarätig besetzten Symposium zum Thema „Modern Emancipation“, das mit einem Live-Konzert der gerade viel besprochenen Rapperin EBOW abschließt.

Workshop-Talk Bildung-Theorie-Praxis: Transdisziplinarität zwischen Wissenschaft, Fachpraxis und Gesellschaft

Der Ansatz am historischen Bauhaus war aus heutiger Sicht transdisziplinär. Der Forderung „wir alle müssen zum Handwerk zurück“ folgte eine neuerliche Verbindung von Praxis und Theorie, von Studium und Ausbildung.

Die Aufgabe des neuen Zentrums bauhaus resue ist es, modellhafte transdisziplinäre Projekte zu realisieren und gleichzeitig Strukturen zu entwickeln, die eine Verstetigung von transdisziplinärem Lernen und Arbeiten ermöglichen. Der Kerngedanke von Transdisziplinarität setzt auf das gegenseitige In-Wert-Setzen von unterschiedlichen Kompetenzen und Perspektiven. Die beiden Säulen sind: ein lebendiger Austausch zwischen Forschung, akademischer Bildung und fachpraktischer Ausbildung einerseits sowie zwischen Wissenschaft, Fachebene und der Öffentlichkeit, hier der Stadtgesellschaft, andererseits. Der Workshop-Talk liefert dazu eine Begriffsbestimmung gegenüber aktuellen Konzepten zum transdisziplinären Dialog, hinsichtlich der Zukunft von Bildung und Arbeit, auch im internationalen Vergleich, und Impulse für eine Roadmap des Zentrums. Dies geschieht vor der Referenz zum Bauhaus, Reformpädagogik, Produktionsschulprinzip und Projektmethode. Der Workshop-Talk lädt Gäste aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft ein, einer der Diskutanten ist Prof. Johannes Meyser, TU Berlin, Berufliche Bildung und Arbeitslehre, Fachgebiet Fachdidaktik.

Zeit:
3. September 2019, 10 bis 15 Uhr
Ort:
Festivalzentrale Bauhauswoche Berlin im BHR OX bauhaus reuse, Ernst-Reuter-Platz (Mittelinsel), 10623 Berlin
Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten:

Symposium: „Modern Emancipation und Live-Performance EBOW”

Die Emanzipation in über 100 Jahren Moderne in Mitteleuropa – vom Frauenwahlrecht bis zur Gender-Debatte: Das ganztägige Symposium „Modern Emancipation“ beschäftigt sich mit der emanzipatorischen Entwicklung in Mitteleuropa: von der Jahrhundertwende bis zur Zwischenkriegszeit, von 1919 bis zum Ende der Weimarer Republik, von der Nachkriegsmoderne bis heute. Welche Entwicklungen waren gesellschaftlich maßgebend? Wo steht die Debatte aktuell? Referent*innen aus Forschung, kultureller und aktionistischer Praxis stellen Protagonist*innen der Moderne vor, im Kontext von Frauenbewegung, Urbanisierung, Architektur-Moderne und modernen Staatsgründungen. In offenen Table-Talks vergleichen sie die Entwicklung in Ost und West und diskutieren den heutigen Stand der Gleichstellung gemeinsam mit dem Publikum im bauhaus reuse mit unter anderem Christina Thürmer-Rohr, Pionierin der Frauenbewegung, und Sabine Hark, Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin, Mary Pepchinski, Kuratorin der Ausstellung „Frau Architekt", Birte Förster, Historikerin und Autorin von „1919. Ein Kontinent erfindet sich neu", Martina Pachmanová, Kunstakademie Prag, Priya Basil, Autorin von „Gastfreundschaft" und Kateřina Lišková, Autorin von „Sexual Liberation, Socialist Style“. Das Symposium endet mit einem Live-Konzert der Rapperin EBOW: Sie rappt gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie, für eine offene, solidarische und gleichgestellte Gesellschaft.

Zeit:
6. September, 10 Uhr bis 7. September 2019, 0.30 Uhr
Ort:
Festivalzentrale Bauhauswoche Berlin im BHR OX bauhaus reuse, Ernst-Reuter-Platz (Mittelinsel), 10623 Berlin
Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten:
ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Robert K. Huber
zukunftsgeraeusche GbR
Tel.: +49 (0) 30/314-72202

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