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Siemens-Investition ist wegweisende Entscheidung für Wissenschaft und Wirtschaft in Berlin

Medieninformation Nr. 218/2018

600 Millionen Euro für Siemensstadt 2.0: In den Industrie- und Wissenschaftscampus Berlin mit Beteiligung der TU Berlin fließen allein 70 Millionen Euro

Die Technische Universität Berlin begrüßt die Entscheidung der Siemens AG, rund 600 Millionen Euro in die Siemensstadt zu investieren. Dazu gehört auch der Industrie- und Wissenschaftscampus Berlin (IWCB), in dem über 70 Millionen Euro in gemeinsame Forschung investiert werden sollen. Drei der Berliner Siemens Werke, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung sowie die TU Berlin werden eng in einer Co-Location zusammenarbeiten. Das "memorandum of understanding" wurde am 31.10.2018 im Roten Rathaus unterzeichnet.

Der Präsident der Technischen Universität Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, zu der Entscheidung:

„Die wegweisende Entscheidung bedeutet für die Metropolenregion eine weitere, echte Zukunftschance. Wissenschaft und Industrie gehen Hand in Hand für die Entwicklung eines Standortes. Wir als Technische Universität bringen unsere Forschungsexpertise und unsere lebendige Start-up-Kultur ein, um gemeinsam mit den Partnern Lösungen für aktuelle Themen zu finden: wie neuartige Materialien und Beschichtungen, Additive Fertigungsverfahren wie 3-D-Druck oder der digitale Zwilling. Ich erhoffe mir von der Kooperation neue Fragestellungen für die Wissenschaft, neue Chancen für unsere hoch qualifizierten Absolventen und Synergie für einen Stadtteil, der systematisch ausgebaut werden soll.

Darüber hinaus freue ich mich, dass mit dem IWCB auch drei neue Professuren an der TU Berlin verankert werden sollen, welche die gemeinsam identifizierten Zukunftsthemen auch langfristig in Forschung und Lehre vorantreiben werden. Die TU Berlin ist mit der Siemens AG seit Jahren über eine Strategische Partnerschaft, dem Center of Knowledge Interchange, verbunden.

Eine solche Partnerschaft zahlt sich gerade bei der Entwicklung eines so großen und vielfältigen Projektes wie dem IWCB aus. Für diesen Erfolg haben wir bereits mehrere Monate gemeinsam geplant. Es zeigt sich, wie gut wir in Berlin über die Institutionsgrenzen hinweg zusammenarbeiten.

Für den Berliner Wissenschaftsstandort ist das innerhalb von fünf Wochen die zweite wichtige Entscheidung: Ende September verkündete die Deutsche Forschungsgemeinschaft, dass sieben große Forschungscluster mit 320 Millionen Euro innerhalb der Exzellenzstrategie gefördert werden. Mit der Siemens-Entscheidung werden ebenfalls mehrere Millionen in die Forschung fließen. Mit seinen starken Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen bietet Berlin ein einzigartiges Entwicklungsfeld, dass tausende Studierende, Forschende und Gründungsinteressierte aus der ganzen Welt anzieht und sicher dazu beiträgt, dass Berlin sich im harten internationalen Wettbewerb für solche Investitionen durchsetzen kann.“

stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030 314-23922

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