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TU Berlin

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Vorbildlich in Lehre und Studium

Montag, 08. Oktober 2018

Medieninformation Nr. 199/2018

TU Berlin ehrt herausragende Projekte und erfolgreiche Studierende

Mit dem Preis für vorbildliche Lehre werden an der TU Berlin Innovationen und „Best Practice“-Beispiele guter Lehre an der TU Berlin geehrt, um diese somit auch nach außen und innen deutlich sichtbarer zu machen. Bereits zum neunten Mal verleiht die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. diesen mit 4.500 Euro dotierten Preis, der jährlich mit unterschiedlichen Schwerpunkten ausgeschrieben wird. In diesem Jahr wurde der Fokus auf studienbegleitende Projekte gelegt.

Vergeben wird die Ehrung durch  den Vizepräsidenten für Lehre und Studium sowie Vorstandsmitglied in der Gesellschaft von Freunden, Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, im Rahmen des Erstsemestertages am 8. Oktober 2018, an dem die TU Berlin ihre neuen Studierenden begrüßt.

Überreicht wird außerdem am Erstsemestertag der Erwin-Stephan-Preis mit dem Studierende für hervorragende Studienleistungen und kurze Studienzeit geehrt werden.

Gewinner des Preises für vorbildliche Lehre
In diesem Jahr werden Projekte aus drei unterschiedlichen TU-Fakultäten mit dem Preis ausgezeichnet. Jedes Projekt erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.
Folgende Projekt werden ausgezeichnet:

UD Studio 01: verpflichtendes Design Studio im 1. Semester Urban Design
Das UD Studio 01 ist eine Pflichtveranstaltung für alle Masterstudierenden des 1. Semesters im Master Urban Design. Beim Master Urban Design handelt es sich um einen zweijährigen multi- und transdisziplinären Studiengang, der als Kooperation des Instituts für Architektur, des Instituts für Stadt- und Regionalplanung, des Instituts für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung sowie des Instituts für Soziologie angeboten wird. Ziel des DU Studio 01 ist es unter anderem, interdisziplinäre Kooperation sowie Gruppenbildung und -organisation zu fördern. Außerdem sollen die Studierenden einen Überblick über das gesamte Spektrum des Urban Design in Forschung, Praxis und Diskurs erhalten. Angesiedelt ist UD Studio 01 an den Fachgebieten Habitat Unit sowie Urban Design and Urbanization an der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt.

Operations Research – Methods for Energy and Resource Markets (OR-RES): System-wide modeling and country-specific policy analyses
Das Projekt, das im Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik in der Fakultät VII Wirtschaft und Management angesiedelt ist, verfolgt das Ziel, aktuelle Fragestellungen der Energie- und Ressourcenökonomie, der Energie- und Klimapolitik sowie des Operations Research zu beantworten. Die Studierenden müssen hierbei lernen, in einem interdisziplinären Team Aufgaben untereinander zu koordinieren, um so komplexe Fragestellung zu beantworten, die eine qualitative politische Analyse mit quantitativen Modell-Methoden verbindet.
Operations Research richtet sich insbesondere an Studierende der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Economics/Industrial and Network Economics, Wirtschaftsinformatik, Nachhaltiges Management/Innovation Management, Entrepreneurship and Sustainability. Aber auch Studierende anderer Studiengänge können hier teilnehmen.

“tu project  iGEM – Synthetische Biologie“
Das Projekt iGEM – Synthetische Biologie gehört zu den aktuell geförderten tu projects, welche das gemeinsame Ziel haben, Studierenden eine Möglichkeit für selbstorganisierte Lehre und somit eine Alternative zum herkömmlichen Lehrangebot der TU zu bieten. Bei iGEM können die Teilnehmenden ihr bereits erlerntes Wissen aus verschiedenen Disziplinen sowie ihr Engagement und ihre Ideen in ein konkretes Projekt im Bereich der synthetischen Biologie einbringen. Sie bilden ein Team für die Teilnahme an den internationalen Studierendenwettbewerben iGEM oder Biomod und erarbeiten ein Konzept für ein Forschungsprojekt aus dem Bereich der synthetischen Biologie. iGEM wird unter anderem unterstützt durch das Fachgebiet Biokatalyse an der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften.

 
Erwin-Stephan-Preis
Bereits seit 1991 wird an der TU Berlin der Erwin-Stephan-Preis an Studierende vergeben, die ihr Studium überdurchschnittlich gut und schnell abgeschlossen haben. Das Preisgeld (1.500 Euro für Bachelorabschluss und 2.500 Euro für Masterabschluss) ist für die Finanzierung von Auslandsaufenthalten gedacht. In diesem Jahr werden zwei Absolventen mit dem Preis geehrt.

Der 1995 in Berlin geborene Jonas Beuchert absolvierte sein Bachelorstudium im Fach Elektrotechnik in sechs Fachsemestern und schloss mit der Note „sehr gut“ ab. Während seines Studium erhielt er Unterstützung durch ein Deutschland-Stipendium. Erste Auslandserfahrungen konnte er während eines Summer-School Programms in Istanbul sammeln. Das Preisgeld möchte Jonas Beuchert für ein Auslandssemester in Übersee verwenden, um seinen angestrebten Masterabschluss in Elektrotechnik voran zu treiben. Ehrenamtlich engagierte sich Jonas Beuchert für Geflüchtete und leitete zwei Jahre lang eine Mathematik AG für Grundschulkinder.

Ardit Dvorani kam 1993 in Korca, Albanien zur Welt. Er benötigte für sein Studium im Bachelorstudiengang Informationstechnik im Maschinenwesen nur fünf Fachsemester und schloss dieses mit der Note „gut“ ab. Ardit Dvorani studiert nach seinem Bachelorabschluss weiterhin Informationstechnik im Maschinenwesen, nun im Masterstudiengang an der TU Berlin. Das Preisgeld soll sein Masterstudium bei Internationalem im Zusammenhang mit Forschung und Lehre unterstützen.

bk

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Tel.: 030/314-23922

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