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TU Berlin

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Presseeinladung: „Chemistry Goes Digital“ – mit Big Data und künstlicher Intelligenz eine nachhaltige Zukunft der chemischen Industrie gestalten

Dienstag, 20. November 2018

Medieninformation Nr. 237/2018

Netzwerktreffen bringt erstmalig Chemie- und Tech-Start-ups mit der chemischen Industrie in Kontakt – Chemical Invention Factory der TU Berlin als Treiber eines neuen Innovationstransfers

Lupe

Am 26. November 2018 diskutieren Gründende im Bereich Chemie und Technologie zum ersten Mal gemeinsam mit Gästen aus Chemie-Unternehmen über die Herausforderungen der Digitalisierung in der chemischen Industrie. Die englischsprachige Veranstaltung im Smart Data Forum auf dem Campus Charlottenburg wendet sich an Mitglieder des Deutschen Start-up-Verbands und ausgewählte Industrievertreter*innen. Mit dabei ist die Chemical Invention Factory, das neue Vorgründungszentrum der TU Berlin, das Gründungsinteressierte bei der Entwicklung nachhaltiger Lösungen im Chemiebereich unterstützt. Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen.

Presseanmeldung
Zeit:
Montag, 26.11.2018, von 10 bis 17 Uhr
Inhalt:
Einführung durch Prof. Dr. Schomäcker (TU Berlin, UniSysCat) und Prof. Dr. Volker Markl (TU Berlin, Berlin Big Data Center), Panel discussion mit Sonja Jost (Bundesverband Deutsche Startups), Pitches und Workshops
Ort:
Smart Data Forum, Salzufer 6, 10587 Berlin

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Bitte melden Sie sich mit einer E-Mail an an.

Veranstaltung soll Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung für die chemische Industrie aufzeigen

Die Ergebnisse des Deutschen Startup Monitors 2018 (DSM) vom Bundesverband Deutsche Startup e.V. zeigen deutlich, dass vor allem die künstliche Intelligenz sich erheblich auf die Entwicklung der Geschäftsmodelle von Start-ups auswirkt (35,5%). Auch für Chemie-Unternehmen bedeutet dies ein enormes Potenzial für effizientere Prozesse, insbesondere unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Durch Big Data, also die Auswertung enormer Datenmengen und die Anwendung künstlicher Intelligenz, lassen sich etwa schnellere Simulationen beim Einsatz alternativer Chemikalien oder eine nachhaltigere Herstellung von Chemikalien umsetzen.

Chemie-Start-ups mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Chemie-Start-ups zählen zu den Treibern der Chemiewende, also dem nachhaltigen und digitalen Wandel in der Chemie. Sie stehen für die Entwicklung neuer Technologien, um die Effizienz von Produktionsprozessen zu steigern und die Wertschöpfungskette in Richtung einer umweltfreundlichen „Circular Economy“ umzugestalten. Diese Kreislaufwirtschaft hat zum Ziel, Produkte nicht zu Abfall werden zu lassen, sondern sie als Sekundär-Rohstoffe in den Produktionszyklus zurückzuführen. Über 50% der Start-ups in Deutschland haben nachhaltige Geschäftsmodelle, mit denen sie langfristig einen positiven ökologischen und gesellschaftlichen Beitrag leisten und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten.

Format wird initiiert durch Partnerorganisationen aus Wissenschaft, Chemie und Wirtschaft

Die Veranstaltung unter dem Titel „Chemistry Goes Digital: Startups Corporates Sciences“ findet im Smart Data Forum (SDF) auf dem Campus Charlottenburg statt, das vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) geleitet wird. Das Forum ist Wissens-, Demonstrations- sowie Vernetzungsplattform für Smart-Data-Technologien und Akteure in Deutschland.

Neben dem DFKI ist der Bundesverband Deutsche Startups für die Veranstaltung verantwortlich, der etwa mit der „Chemistry Platform“ Start-up-Gründungen aus der Chemie unterstützt. Beteiligt ist außerdem das neu entstehende Vorgründungszentrum für „Grüne Chemie“ der TU Berlin, die Chemical Invention Factory (CIF).

Chemical Invention Factory als Blaupause für einen neuen Innovationstransfer im Herzen der Hauptstadt

Die Chemical Invention Factory entsteht auf dem Campus Charlottenburg, im Herzen der City West. Hier können Forschende und Gründungsinteressierte im Bereich der Chemie ihre Ideen für nachhaltige chemische Produkte und Prozesse, sogenannte „Grüne Chemie“, umsetzen. Sie werden dabei von der Universität unter anderem durch Arbeitsräume, Seminare und Workshops sowie Mentoring-Programme unterstützt. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern aus der Industrie entsteht hier wertvoller Austausch und der Transfer von Innovationen in die Wirtschaft. Damit unterstützt die Universität proaktiv die Idee einer nachhaltigen Reindustrialisierung der Stadt Berlin.

Weitere Informationen unter:
https://smartdataforum.de/chemistry-goes-digital/

Über den Startup-Verband:
Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. wurde im September 2012 in Berlin gegründet. Der Verein ist der Repräsentant und die Stimme der Start-ups in Deutschland. Er erläutert und vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit.
https://www.deutschestartups.org/

Über die Chemistry Platform im Startup-Verband:
Die „Chemistry Platform“ versteht sich als erster Ansprechpartner für den nachhaltigen und digitalen Wandel in der Chemie. Sie fördert Startup-Gründungen aus der Chemie, unterstützt diese während verschiedener Entwicklungsphasen und erleichtert Geschäftsbeziehungen mit etablierten Unternehmen durch Netzwerkarbeit.
https://deutschestartups.org/community/plattformen/chemie/

Über die Chemical Invention Factory:
Die Technische Universität Berlin arbeitet kontinuierlich an der Vision eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen. Im Bereich der Chemie bietet etwa das „Inkulab“, ein Laborcontainer am Campus Charlottenburg, gründungsinteressierten Forschenden aus den Life Sciences kostenfreie Laborarbeitsplätze und ein begleitendes Start-up-Inkubationsprogramm zur Umsetzung innovativer Geschäftsideen. Dieses Format wird in Zukunft mit der „Chemical Invention Factory – John Warner Center For Start-Ups In Green Chemistry“ fortgeführt, dem Vorgründungszentrum für sogenannte „Grüne Chemie“. So werden in Zukunft auch Berliner Forschende und Gründungswillige neue Möglichkeiten entwickeln, um chemische Prozesse und Produkte nachhaltiger zu gestalten.
https://www.chemicalinventionfactory.com/  

bkl

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030 314- 23922

Paul Wolter
Bundesverband Deutsche Startups e.V.
Teamleiter Politik & Kommunikation
Tel.: +49 (0) 30 609 8959 101

Bildmaterial zum Download:

https://tubcloud.tu-berlin.de/s/KaNbnS4GerrJKXH

Bitte geben Sie bei einer Veröffentlichung das folgende Copyright an: © Bundesverband Deutsche Startups

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