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TU Berlin

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Der Fall Rastatt und die Weichen für die Zukunft

Mittwoch, 09. Mai 2018

Medieninformation Nr. 80/2018

Schweizerisch-deutsche Kooperationsveranstaltung nimmt Zuverlässigkeit des Gleisnetzes für Güterbahnen in den Blick

In 2017 musste die wichtigste europäische Schienenverbindung, der von Rotterdam nach Genua führende Korridor A, für rund zwei Monate gesperrt werden. Ausgelöst durch ein Absacken der Gleise bei Rastatt wurde der Güterverkehr auf andere Strecken als auch alternative Verkehrsmittel umgeleitet. Für die Wirtschaft bedeutete die Sperrung einen Schaden in Höhe von etwa 2 Milliarden Euro. Aus Umweltsicht ergaben sich Mehrbelastungen von mindestens 36.000 zusätzlichen Tonnen an Treibhausgasen. Vor allem die lange Reparaturdauer und fehlende Umwegstrecken verursachten erhebliche Schwierigkeiten.

Die TU Berlin greift gemeinsam mit der Schweizerischen Botschaft und der SBB Cargo International das „Problem Rastatt“ am 14. Mai 2018 in einem Vortrag zur Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs für Güterbahnen auf. Beispielhaft steht es für eine Reihe an Zuverlässigkeitsproblemen, die moderne Lösungen für einen verlässlichen Verkehr auf der Schiene erfordern.

Welche Weichen müssen für eine zuverlässige Zukunft des Güterverkehrs gestellt werden? Welches Risikomanagement benötigt das deutsche Schienennetz? Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht, Leiter des Fachgebiets Schienenfahrzeuge am Institut für Land- und Seeverkehr der Technischen Universität Berlin, wird auf diese und andere Fragen eingehen und Zukunftsszenarien für einen verlässlichen Bahnbetrieb aufzeigen.

Zeit:
Montag, 14. Mai 2018, 18.00-19.30 Uhr, anschließend Empfang
Ort:
TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1028, 1. OG, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.ews.tu-berlin.de/fileadmin/fg98/aushaenge/2018-sose/2018-05-14_Stahlhut_EWS_v4.pdf

Über das Fachgebiet Schienenfahrzeuge an der Technischen Universität Berlin:
Die Forschungsaktivitäten des Fachgebietes umfassen die gesamte Bandbreite der Bahntechnik. Die Ergebnisse wurden in die Verkehrsgesetzgebung und in Richtlinienwerke sowie bei der Entwicklung und Modernisierung von Schienenfahrzeugen umgesetzt. Mehr zum Fachgebiet finden Sie unter www.railways.tu-berlin.de und www.schienenfzg.tu-berlin.de

bkl

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht
Fachgebiet Schienenfahrzeuge
Institut für Land- und Seeverkehr
Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme
Tel.: +49 30 314 25150

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