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TU Berlin

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Gemeinsame Pressemitteilung der TU Berlin und UdK Berlin

„Hybrid Encounters. Kunst trifft Wissenschaft“

Freitag, 27. Oktober 2017

Medieninformation Nr. 181/2017

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe gestaltet die britische Choreografin Siobhan Davies gemeinsam mit dem Neurologen Prof. Dr. Arno Villringer am 24. November 2017 einen (Tanz-)Abend.

Shioban Davis
Lupe

Die Hybrid Plattform, eine gemeinsame Einrichtung der TU Berlin und der UdK Berlin, startet zusammen mit der Schering Stiftung die neue Veranstaltungsreihe „Hybrid Encounters“. Hochkarätige, internationale Gäste aus Kunst und Wissenschaft erhalten eine carte blanche für die Gestaltung eines Abends mit einer Berliner Persönlichkeit, die komplementär zum eigenen Hintergrund tätig ist. Den Auftakt gestalten die Choreografin und Tänzerin Siobhan Davies und der Neurologe Prof. Dr. Arno Villringer.

Sie fragen nach dem Zusammenspiel von Körper und Gehirn, nach verkörpertem Wissen und den emotionalen Auswirkungen neuronaler Funktionen. Tanz hat förderliche Auswirkungen auf unser Gehirn. Wie können Neurowissenschaftler und Tänzer beim Erforschen von Tanz kooperieren und dessen komplexe geistig-körperliche Koordination adressieren? Wie aktiviert Tanz unser körperliches Bewusstsein? Ist Tanz die ursprünglichste non-verbale Sprache?

Zur Veranstaltung „Hybrid Encounters" mit Siobhan Davies und Prof. Dr. Arno Villringer sind Interessierte herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Der Abend findet in englischer Sprache statt.

Tabelle
Zeit:
24. November 2017, 19 Uhr
Ort:
Universität der Künste Berlin, Probensaal, Bundesallee 1-12, 10719 Berlin
Prof. Dr. Arno Villringer
Lupe

Seit sieben Jahren arbeiten Lehrende und Studierende der TU Berlin und UdK Berlin gemeinsam in der Hybrid Plattform an den Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft und Technik. Ausgangspunkt der ersten „Hybrid Encounters“ ist die Performance „Figuring“ von Siobhan Davies und Helka Kaski. Sie präsentieren drei choreographische Situationen, in denen ihre eigenen, im Körper gespeicherten Wissensarchive (embodied archives) und deren inhärente „Sprache der Gesten“ im Mittelpunkt stehen. Es folgt ein Gespräch zwischen Siobhan Davies und Prof. Dr. Arno Villringer.

Siobhan Davies, die zu den einflussreichsten Choreografinnen Großbritanniens gehört, ist selbst Grenzgängerin. Als studierte Künstlerin, arbeitete sie zunächst als Tänzerin und gründete 1988 ihre eigene Tanzcompagnie Siobhan Davies Dance. Heute ist sie nicht nur als Choreografin, sondern auch als bildende Künstlerin tätig, und ihre Tanzaufführungen finden auch mal in Kunstausstellungen statt. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch ein weites Repertoire an künstlerischen und interdisziplinären Ansätzen aus, mit dem Ziel, die Grenzen zwischen Bühne und Publikum einzureißen. Die Werke von Siobhan Davies wurden u. a. im Barbican Centre und in der Victoria Miro Gallery (London), im Kunstbau im Lehnbachhaus (München) und im Leopold Museum (Wien) gezeigt.

Prof. Dr. Arno Villringer ist Direktor am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und Sprecher der Berlin School of Mind and Brain. Sein internationaler Ruf als Experte für Sachverhalte rund um Schlaganfälle lässt manchmal übersehen, dass er auch die emotionale Komponente unserer kognitiven und neurologischen Aktionen im Auge hat. So beinhaltet seine Forschung die Wechselwirkung von Musik und starken Emotionen („Schuld war nur der Bossa Nova: Wie Musik unsere Wahrnehmung von Berührung verändert“ und „Band-Effekt: mehr Einsatz, mehr musikalischer Genuss“). Und auch die neurale Verarbeitung von Emotionen nach physischen Eigenschaften wird von ihm betrachtet ebenso wie die Analysen von Essverhalten.

Konzipiert und durchgeführt werden die „Hybrid Encounters“ durch die Hybrid Plattform, eine gemeinsame Einrichtung der TU Berlin und UdK Berlin, und die Schering Stiftung.

sc

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Tel.: 030 314-23922

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