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TU Berlin

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Ausgezeichnete Absolventinnen

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Medieninformation Nr. 180/2017

Einladung: Festveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum des Clara von Simson-Preises

Donnerstag, 26. Oktober 2017

In diesem Jahr wird bereits zum 10. Mal der Clara von Simson-Preis vergeben, mit dem die TU Berlin herausragende Absolventinnen aus den Natur- bzw. Technikwissenschaften ehrt. Gleichzeitig jährt sich der Geburtstag von Clara von Simson zum 120. Mal. Daher wird die diesjährige Preisverleihung mit einem Festakt verbunden. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Zeit:
am Freitag, dem 27. Oktober 2017, 14 Uhr
Ort:
TU Berlin, Hauptgebäude, Lichthof, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Der Festvortrag zur Jubiläumsveranstaltung wird von Prof. Dr. Eva Kocher zum Thema „Doing Gender in der Wissenschaft“ gehalten. Die Juristin ist Vorsitzende der Sachverständigenkommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung sowie Dekanin der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder).

Die Auswahl der Preisträgerinnen erfolgte durch eine Jury, die mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachdisziplinen besetzt ist. Neben der Qualität und dem Innovationsgehalt der Abschlussarbeit wurde insbesondere das gesellschaftliche Engagement der Bewerberinnen berücksichtigt. Damit wird nicht nur auf die wissenschaftliche Leistung von Clara von Simson Bezug genommen, sondern auch auf ihren Einsatz für die Hochschul- und Frauenpolitik. Der Preis ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert.

Preisträgerinnen des Clara-von-Simson-Preises 2017

Klara Suchan, 1. Preis
Klara Suchan hat an der TU Berlin Physik studiert und ihre Masterarbeit zum Thema „Investigation on Synthesis and Degradation of Hybrid Organometal Halide Perovskites“ geschrieben. Die Erkenntnisse aus der Arbeit können genutzt werden, um die Absorberschichteigenschaften von Solarzellen zu bestimmen. Weiterhin war Klara Suchan während ihres Studiums in verschiedenen Gremien der studentischen Selbstverwaltung sowie parteipolitisch engagiert. Aktuell schreibt sie ihre Doktorarbeit an der Lund University in Schweden. Die Jury würdigt durch die Verleihung des ersten Preises sowohl den Innovations- und Praxisgehalt der Abschlussarbeit als auch den vielfältigen gesellschaftlichen Einsatz von Frau Suchan.

Theresa Glotz, 2. Preis

„Ermüdungs- und Verformungsnachweise für Windenergieanlagen unter Berücksichtigung der Boden-Bauwerk-Interaktion“ ist der Titel der Masterarbeit von Theresa Glotz, in der sie mit der numerischen Modellierung einer Onshore-Windenergieanlage mit Flachgründung beschäftigt. Damit konnte ein Beitrag zur sicheren und wirtschaftlichen Strukturauslegung von Windenergieanlagen geleistet werden. Therese Glotz, die Bauingenieurwesen studiert hat, hat sich in einem studentischen Café engagiert und war langjährig studentisches Mitglied in der Ausbildungskommission ihres Studiengangs. Ihre wissenschaftliche Karriere führt sie aktuell als Mitarbeiterin am Fachgebiet Statik und Dynamik der TU Berlin fort.

Sarah-Christin Freytag, 3. Preis
Sarah-Christin Freytag hat ihre Masterarbeit zum Thema „Untersuchung von Einflussfaktoren auf Angstreaktionen und Spielerleben beim Spiel mit und ohne headmounted VR-Displays Design, Programmierung und Evaluation einer virtuellen Umgebung“ geschrieben. Zudem betreibt sie einen populärwissenschaftlichen Blog zum Thema „Human Factors“ und dem dazugehörigen Studiengang an der TU Berlin. Dabei werden insbesondere auch Informationen und Erfahrungsberichte zum Weg an die Uni für Menschen mit nicht-akademischen Hintergründen zur Verfügung gestellt. Auch in anderen Zusammenhängen hat Sarah-Christin Freytag Werbung für ein technisches Studium und für Wissenschaftskarrieren gemacht. Seit März 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Mensch-Maschine Systeme der TU Berlin.

Clara von Simson

Der Name des Preises nimmt Bezug auf die Chemikerin Dr. Clara von Simson, die 1951 als erste Frau im Fach Physik der TU Berlin habilitierte und als Privatdozentin die erste Grundordnung der TU Berlin vonseiten des Mittelbaus mitgestaltete. Später war sie Leiterin der Lette-Schule, setzte sich schon sehr frühzeitig für die Förderung von Mädchen in natur- und technikwissenschaftlichen Berufen ein, war als Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus und in der Landespolitik auch frauenpolitisch aktiv und bekam 1966 die Ehrensenatorinwürde des Akademischen Senats der Technischen Universität Berlin verliehen.

Mit der Stiftung des Clara von Simson-Preises ehrt die Technische Universität Berlin diese bemerkenswerte Wissenschaftlerin.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Antje Bahnik
TU Berlin
Zentrale Frauenbeauftragte
Tel.: 030 314-21439

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