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TU Berlin

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Gemeinsame Medieninformation von TU Berlin und IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Wichtig für Implantate und mobile Diagnostik

Dienstag, 23. Mai 2017

Medieninformation Nr. 79/2017

Außerplanmäßige Professur auf dem Gebiet der Bioelektronik an Dr. Mario Birkholz verliehen

Prof. Dr. Mario Birkholz
Lupe

Aufgrund seiner besonderen Verdienste in Forschung und Lehre hat die TU Berlin dem Physiker Dr. Mario Birkholz vom IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik eine außerplanmäßige Professur für Bioelektronik verliehen. Mit der außerplanmäßigen Professur für Dr. Mario Birkholz erkennt die TU Berlin die zukünftige Bedeutung der Bioelektronik an, von der wichtige Beiträge für die Digitalisierung der Lebenswissenschaften ausgehen werden.

Prof. Dr. Mario Birkholz, der am IHP in Frankfurt (Oder) verschiedene Projekte zur interdisziplinären Kooperation mit Lebenswissenschaftlern angeregt und geleitet hat, gibt seit fünf Jahren sein Wissen an Masterstudierende der TU Berlin bei der Betreuung ihrer Abschlussarbeiten und in einer Lehrveranstaltung weiter.

Die junge Disziplin der Bioelektronik widmet sich dem Einsatz von Mikroelektronik in Medizin und Biotechnologie. Mit dem Moore’schen Gesetz folgt die Mikroelektronik einer immer weiteren Miniaturisierung, so dass die Fläche von Mikrochips alle anderthalb bis zwei Jahre halbiert werden kann – ohne Einbußen bei der Leistung. Die stetige Verkleinerung von Sensoren, Datenspeichern und Computern hat die Mikroelektronik zu einem wichtigen Bestandteil in Implantaten, DNA-Sequenzierern, mobiler Diagnostik, Lab-on-chip-Systemen und anderen innovativen biomedizinischen Produkten gemacht. Halbleiterelemente aus Silizium, wie sie im Reinraum des IHP hergestellt werden, kommen dabei in immer engeren Kontakt mit biologischen Milieus, woraus neue Fragen zu ihrer Biostabilität und Funktionalität in solchen Umgebungen resultieren.

Bioelektronik spielt eine wichtige Rolle bei neuartigen Sensoren, die Bioprozesse überwachen, wie sie am Fachgebiet Bioverfahrenstechnik an der TU Berlin untersucht werden. Vom Leiter des Fachgebiets Prof. Dr. Peter Neubauer und dem nun zum Professor ernannten Dr. Mario Birkholz wurde deshalb bereits 2012 das gemeinsame Labor für Bioelektronik gegründet. In einem kürzlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligten Förderprojekt wird die Steuerung von Flüssen biologischer Zellen mit elektrischen Feldern entwickelt.

sn

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Mario Birkholz
TU Berlin
Fachgebiet Bioverfahrenstechnik
Tel.: 030/314-27565

Joint Lab „Bioelectronics“ TU/IHP
www.ihp-microelectronics.com/jlbioelectronics/

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