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Etwas anderes sein als eine Hülle für Exponate

Dienstag, 02. Mai 2017

Medieninformation Nr. 64/2017

Internationale Konferenz „Museen wieder politisch denken. Berlins Altes Museum, die Museumsinsel und das (rekonstruierte) Stadtschloss / Einladung zur Veranstaltung am 11. und 12. Mai 2017

Das Alte Museum von Karl Friedrich Schinkel in Berlins Mitte beherbergt unter anderem die Antikensammlung, die ihre Dauerausstellung zur Kunst und Kultur der Griechen, Etrusker und Römer zeigt.
Lupe [1]

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1830 erweiterte Karl Friedrich Schinkels Altes Museum die von Schloss, Dom und Zeughaus dominierte Stadtmitte Berlins um einen weiteren, politisch hoch symbolischen Bau. Während die performative Architektur des Museums sowohl auf den Standort als auch seine Rolle als öffentliche Bildungsanstalt Bezug nahm, rückt das heutige kuratorische Konzept vornehmlich die antiken Sammlungen ins Blickfeld der Besucherinnen und Besucher.

Ausgehend vom Fallbeispiel des Alten Museums, will die internationale Konferenz „Museen wieder politisch denken. Berlins Altes Museum, die Museumsinsel und das (rekonstruierte) Stadtschloss“ diskutieren, wie Museen ihr museologisches Erbe ins 21. Jahrhundert übersetzen können.

Wir möchten Sie zu dieser Veranstaltung herzlich einladen:
Zeit:
Donnerstag, 11. Mai, 18.00 Uhr
Ort:
TU Berlin, Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 150/152, 10623 Berlin, Hörsaal H 151
Zeit:
Freitag, 12. Mai, 10.00–16.30 Uhr
Ort:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum 3005

Die Konferenzsprache ist English. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auf welche Weise könnte an die einstige politische Rolle des Schinkel-Baus erinnert werden? Wie könnte das Museum auf die aktuellen Debatten um den Neubau des Berliner Stadtschlosses, das als Humboldt Forum die außereuropäischen Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Ostasiatische Kunst aufnehmen wird, reagieren? Wie können Museen ihre soziopolitische Relevanz in einem urbanen Umfeld wahren, das immer öfter von Symbolarchitekturen politischer oder korporativer Macht geprägt wird? Mit diesen Fragen werden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Journalisten und Architekten in ihren Vorträgen auseinandersetzen.

Programm:


Donnerstag, 11. Mai 2017

TU Berlin, Institut für Kunstgeschichte, Straße des 17. Juni 150/152, 10623 Berlin, Hörsaal H 151:

  • 18.00 Uhr
    Begrüßung: Prof. Dr. Bénédicte Savoy, TU Berlin
     
  • 18.15 Uhr
    Museums, Power, Knowledge: Prof. Dr. Tony Bennett, Western Sydney University
     
  • 19.00 Uhr
    Empfang


Freitag, 12. Mai 2017
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum 3005

  • 10.00 Uhr
    Begrüßung und Einführung: Dr. Andrea Meyer, TU Berlin, und Dr. Annette Löseke, New York University
     
  • 10.15 Uhr
    From Schloss to 'Schloss': Whose museums?: Nikolaus Bernau, Architektur und Museumshistoriker, Journalist, Berlin
     
  • 10.45 Uhr
    Personal Development as Political Principle for the Berlin Museums: Museum for All?: Dr. Elsa van Wezel, Institut für Museumsforschung, Staatliche Museen zu Berlin
     
  • 11.15 Uhr
    Museum Architecture and Location: The Legacy of Berlin's Altes Museum: Dr. Annette Löseke, New York University
     
  • 12.00 Uhr
    Mittagspause
     
  • 13.30 Uhr
    Museum Architecture as “Truth Spot?” Materials and Memories: Dr. Paul Jones, University of Liverpool
     
  • 14.00 Uhr
    Design for Creative Lives: Dr. Suzanne MacLeod, University of Leicester, Director School of Museum Studies
     
  • 14.30 Uhr
    Kaffeepause
     
  • 15.00 Uhr
    Exhibiting the Museum. Presenting the History of Berlin's Museum Island: Tom Duncan, Duncan McCauley, Berlin
     
  • 15.30 Uhr
    Panel-Discussion: Rethinking Museums Politically: Nikolaus Bernau, Tom Duncan, Dr. Paul Jones, Dr. Suzanne MacLeod, Dr. Elsa van Wezel
sn

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Andrea Meyer
TU Berlin
Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne
Tel.: 030/314-28922
E-Mail-Anfrage [2]
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