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TU Berlin

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Schinkelpreis für Teltow-Connection

Freitag, 11. März 2016

Medieninformation Nr. 39/2016

Studierende der TU Berlin räumen beim Schinkel-Wettbewerb 2016 Preise ab

„Teltow-Connection“ ist der Titel der Arbeit, mit der sich Tatjana Busch und Elisabeth Stieger beim diesjährigen Schinkel-Wettbewerb beworben haben. Mit Erfolg. Für ihre Idee wurden die beiden TU-Studentinnen der Landschaftsarchitektur mit dem Schinkelpreis 2016 ausgezeichnet. Außerdem erhalten sie ein Italienstipendium der Hans-Joachim-Pysall-Stiftung.
Insgesamt schnitten TU-Studierende bei dem Wettbewerb überaus erfolgreich ab. Neben dem Schinkelpreis gingen vier weitere Auszeichnungen sowie Sonderpreise an Teams von der TU Berlin. Die Preise wurden am 13. März vergeben.

Mit 109 Arbeiten beteiligten sich mehr als 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland an dem renommierten Nachwuchsförderwettbewerb für junge Planerinnen und Planer, den der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin bereits seit 1855 auslobt. „Zwischen Teltow und Zehlendorf“ war das Thema des Wettbewerbs bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Entwicklungschancen für die Stadt- und Landschaftsräume entlang des Teltowkanals beschäftigen sollten.

Die Beiträge sind bis 24. März im Foyer der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstr. 33, 10623 Berlin zu sehen. Die Ausstellung ist täglich durchgehend geöffnet.


Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern der TU Berlin

Schinkelpreis (Dotierung 3.000 Euro) und Italienstipendium der Hans-Joachim-Pysall-Stiftung (Dotierung: 2.500 Euro)
Tatjana Busch und Elisabeth Stieger haben im „Themenschwerpunkt 1 Vernetzung und öffentlicher Raum“ den Schinkel-Preis gewonnen. Ihr Entwurf widmet sich sehr stark der Vernetzung und unmittelbaren Verbindung zwischen Teltow und Zehlendorf. In ihrer Begründung hebt die Jury die Einfachheit und Klarheit der eingesetzten Mittel hervor. Die Arbeit zeige wesentliche Impulse für eine positive Entwicklung des Wettbewerbsgebiets zwischen Ruhlsdorfer Platz in Teltow, Schönow und der Teltow-Werft auf Berliner Seite. Beide Orte verbinden sie über eine durchgehende Freiraum-Achse. Parallel dazu werden die neuen und alten Quartiere über Stichwege mit den Uferbereichen des Teltowkanals verbunden. An den Uferseiten führt ein neuer Radweg entlang.

Anerkennungspreis (Dotierung 1.500 Euro)
Im selben Themenschwerpunkt haben Esther Augustin, Lars Schöberl und Charlotte Tobey von der TU Berlin (alle Landschaftsarchitektur) mit ihrem Projekt „Zweistadtlandschaft Teltow Aue“ einen Anerkennungspreis gewonnen. Das Ziel ihrer Arbeit besteht darin, den jeweils vorhandenen Charakter der beiden Seiten entlang des Teltowkanals zu verstärken. So sollen unter anderem die Schönower Wiesenflächen in ihrem natürlichen Eindruck erhalten bleiben und das Ufer zum Kanal naturnah umgestaltet werden. Auf der Teltower Seite hingegen werden die Uferbereiche urban gestaltet und der Zugang zum Wasser erleichtert. Zwei geschwungene Auenwege und eine stärkere Verbindung in Nord-Süd-Richtung mit zwei neuen Fußgängerbrücken sind ebenfalls in dem Entwurf vorgesehen.

Sonderpreis des Fördervereins des Verbandes Beratender Ingenieure VBI (Dotierung 1000 Euro)
„Kanalrhyzom“ haben Max Rudolph und Nikita Suerhoff (beide Architektur) ihren Beitrag genannt und erarbeiten Vorschläge, wie sich der durch den Kanal getrennte Bestand in eine verbundene Gesamtheit überführen lässt. Unter anderem wird das auf Teltower Seite gelegene Einzelhandelsgebiet durch neue Angebote ergänzt und ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Kanalbereich zwischen der Rammrath- und der Eugene-Kleine-Brücke entwickelt. In dem Beitrag der beiden Architekturstudierenden ist auch eine Umnutzung des Klärwerks in ein Schwimmbad vorgesehen. Hierfür wurden sie im „Themenschwerpunkt 3 Objekt und Intervention“ mit einem Sonderpreis geehrt.

Sonderpreis der Baukammer Berlin (Dotierung 1000 Euro)
Auch der Entwurf „Krummer Steg“ setzt sich mit der Barriere zwischen Teltow und Berlin auseinander. Jakob Grave und Konrad Schumacher, Hendrik Brinkmann, Ashkan Cheheltan von der TU Berlin (Architektur und Bauingenieurwesen) führen In einer schwungvollen Linie eine filigrane Fußgängerbrücke in der Höhe von Alt-Schönow über den Kanal, auf der Anwohner, Pendler und Wandertouristen direkter und schneller auf der Nord-Süd-Achse unterwegs sein können.

Sonderpreis der Metallbau Windeck GmbH (Dotierung 1000 Euro)
Die Arbeit „Follies“ von Joana Carvalho, Nina Dvorak, Onur Oezdemir und Lukas Specks verbindet sogenannte „Secret Spots“ mit einem Radweg und ergänzende bauliche Elemente, sogenannte „Follies“ sollen die Ufer und Bewohner zusammenbringen Neben der Hinzufügung von Sportflächen, der Wiederentdeckung der Auen auf der Teltower Seite und einer Inwertsetzung des alten Klärwerks soll zusätzlich ein Anleger an der Spitze der Zehlendorfer Halbinsel installiert werden.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Bettina Klotz
TU Berlin
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Tel.: 030/314-27650

Jörg Brause
Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030/245 32 125

Mobil: 0170 - 6878 007
www.aiv-berlin.de

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