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TU Berlin

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Absolventinnen mit besten Abschlussarbeiten

Montag, 19. Dezember 2016

Medieninformation Nr. 208/2016

Verleihung des Clara-von-Simson-Preises an der TU Berlin

Am Freitag, dem 16.12.2016 hat der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, alle diejenigen eingeladen, die in den vergangenen 12 Monaten ihre Promotion beziehungsweise Habilitation an der TU Berlin beendet haben.

Im Rahmen dieser Akademischen Feier wurde auch der Clara-von-Simson-Preis verliehen, der durch die Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin ausgelobt wird. Mit diesem werden jährlich die besten Studienabschlussarbeiten (Diplom, Master) von Absolventinnen, vorrangig aus den Natur- bzw. Technikwissenschaften, prämiert. Die mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Auszeichnung soll ein deutlicher Anreiz für eine Orientierung auf eine Karriere in der Wissenschaft sein.

Die Preisträgerinnen des Clara-von-Simson-Preises 2016
Insgesamt drei Absolventinnen wurden in diesem Jahr mit dem Clara-von-Simson-Preis geehrt. Vergeben wurden ein erster und zwei zweite Preise.

Melanie Irrgang, 1. Preis, 2.500 Euro
Melanie Irrgang hat ihre Masterarbeit am Fachgebiet Audiokommunikation geschrieben. Betreut wurde die Arbeit interdisziplinär durch das Fachgebiet Agententechnologien in betrieblichen Anwendungen und der Telekommunikation (AOT) sowie durch das Fachgebiet Audiokommunikation und das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG). „Integrating Embodied Music Cognition into Music Recommendation Services” ist der Titel der Arbeit, in der Melanie Irrgang untersucht, inwieweit sich mit Musik verbundene Emotionen durch eine Analyse der Bewegungen hervorsagen lassen, die Menschen beim Hören von Musik ausführen. Dadurch bietet ihre Arbeit eine wichtige Grundlage, mit der beispielsweise Musikdienste ihre Empfehlungen an Hörerinnen und Hörer verbessern können. Melanie Irrgang ist heute Promovendin am TU-Fachgebiet Audiokommunikation.

Sabrin Zaghdane, 2. Preis, 1.250 Euro
„Herausforderung: Wohnen in Krisensituationen“ so der Titel der Masterarbeit von Sabrin Zaghdane, die am Fachgebiet Entwerfen und Internationale Urbanistik entstanden ist. Sie untersucht darin ein Lager von Geflüchteten an der tunesisch-libyschen Grenze und zeigt anhand eines Szenarios auf, wie die Situation sowohl der dort lebenden Menschen als auch der tunesischen Mehrheitsbevölkerung verbessert werden kann. Damit entwirft die Preisträgerin ein innovatives Konzept, welches bei Umsetzung einen Mehrwert für die Menschen in Tunesien schaffen kann. Sabrin Zaghdane arbeiet zurzeit als Bauleiterin in einem Bauunternehmen.

Ann-Morla Meyer, 2. Preis, 1.250 Euro
Ann-Morla Meyer hat ihre Masterarbeit zum Thema „Elektrifizierungsgeschichte von Großbardorf. Ein Fallbeispiel dezentraler Stromversorgung in den 1920er-Jahren“ am Fachgebiet Technikgeschichte geschrieben. Sie beschreibt darin ausführlich, die Elektrifizierung des oberfränkischen Ortes Großbardorf in den 1920er- und 1930er-Jahren und betrachtet auch die damit verbundenen Auswirkungen auf das Dorf und die Bewohnerinnen und Bewohner. Damit leistet ihre Arbeit einen Beitrag zum besseren Verständnis der Geschichte der Elektrifizierung Deutschlands und bringt nähere Erkenntnisse über das Scheitern dezentraler Versorgungssysteme in den 1930er-Jahren. Ann-Morla Meyer ist heute als Junior-Projektmanagerin tätig.

Umfangreiche Informationen zum Clara-von-Simson-Preis finden Sie unter
www.tu-berlin.de/?id=179438

bk

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Bettina Klotz
TU Berlin
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Tel.: 030/314-27650

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