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TU Berlin

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Stipendium für Aufenthalt von Wissenschaftler aus Aleppo

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Medieninformation Nr. 205/2016

Dr. Yaser Hantouch wird ab Januar 2017 für zwei Jahre mit einem Stipendium der Philipp Schwartz-Initiative von der Alexander von Humboldt-Stiftung gefördert

Die TU Berlin hat sich erfolgreich um ein Stipendium der Philipp Schwartz-Initiative bei der Alexander von Humboldt-Stiftung beworben. Mit der Förderung kann die Universität den syrischen Wissenschaftler Dr. Ing. Yaser Hantouch ab Januar 2017 für zwei Jahre unterstützen.

Yaser Hantouch ist in Syrien aufgewachsen und war zuletzt an der Universität in Aleppo tätig. Er hat an der TU Berlin promoviert und forschte bis August 2016 als Post-doc mit einem Erasmus-Mundus-Stipendium am Fachgebiet Gebäudetechnik und Entwerfen am Institut für Architektur bei Prof. Claus Steffan. Derzeit ist er ebendort als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt. Mithilfe des Stipendiums wird er künftig am Projekt „Energieeffizienter HochschulCampus Berlin-Charlottenburg Eneff-HCBC“ mitwirken. Ziel des Forschungsprojekts ist es, einen Energie-Masterplan zu entwerfen, der ermöglicht, die von der Bundesregierung für 2050 gesteckten Klimaschutzziele bereits 2025 zu erreichen.

Bundesweit werden 39 Einrichtungen gefördert

In der zweiten Runde der Philipp Schwartz-Initiative fördert die Alexander von Humboldt-Stiftung insgesamt 39 Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die mithilfe der Mittel gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufnehmen können, denen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Insgesamt vergab die Stiftung Fördermittel für 46 Forschende. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten kommen aus der Türkei (21), Syrien (18), Irak (3), Burundi, Jemen, Sudan und Tadschikistan (jeweils 1).

Über die Philipp Schwartz-Initiative

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes von der Alexander von Humboldt-Stiftung ins Leben gerufen. Sie wird finanziell unterstützt vom Auswärtigen Amt und von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, der Fritz Thyssen Stiftung, der Gerda Henkel Stiftung, der Klaus Tschira Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Mercator. Benannt ist die Initiative nach dem Pathologen jüdischer Abstammung Philipp Schwartz, der 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen musste und die „Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland“ gründete.

sc

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin
Technische Universität Berlin
Tel.: 030 314-23922

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