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TU Berlin

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Theaterbausammlung wird digital

Freitag, 29. April 2016

Medieninformation Nr. 65/2016

Gemeinsames Forschungsprojekt mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin erschließt und digitalisiert Theaterbausammlung der TU Berlin / Einladung zum Projektauftakt am 3. Mai

Seit etwa 45 Jahren lagert an der TU Berlin ein Konvolut bestehend aus Planmappen mit 319 Theaterbauten, über 600 Glasplatten-Negativen in verschiedenen Formaten, 44 Aktenordnern und Mappen mit Lehrmaterial aus den 50er und 60er Jahren sowie Mappen mit diversen historischen Bühnenbildzeichnungen – als Teil des Nachlasses des Theatertechnikers und Bühnenarchitekten Prof. Friedrich Kranich.

Seit Februar 2016 wird im Rahmen eines Forschungsprojektes die Theaterbau-Sammlung der TU Berlin digitalisiert. Dies geschieht im Rahmen einer Hochschul-Kooperation zwischen der TU Berlin (Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum sowie Architekturmuseum) und der Beuth Hochschule für Technik Berlin (Studiengang Theatertechnik). Gegenstand dieser interdisziplinären Forschung, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird, ist die Sicherung, Erschließung und digitale Aufbereitung der Theaterbau-Sammlung.

Wir möchten Sie hiermit zur Projektvorstellung einladen.
Zeit:
am 3.5.2016, 11 Uhr
Ort:
Architekturmuseum der TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

Das Hauptaugenmerk der Theaterbau-Sammlung – die Mappen zum Handbuch „Das Deutsche Theater“ mit insgesamt über 6000 sehr heterogenen Archivalien (Lichtpausen, Fotografien, Handzeichnungen und Schriftstücken) – zeigen eine einzigartige Zusammenfassung über den Zustand (groß-)deutscher Kulturbauten zu Beginn des zweiten Weltkrieges 1939.
Insgesamt 319 Theater in Mittel-Europa (Deutschland, Frankreich, Russland, Österreich, Polen, Slowenien und der Tschechischen Republik) sind dort verzeichnet, darunter 32 Berliner Theater und 20 Wiener Theater.

Das vorgefundene Material spiegelt als geschlossene Sammlung den Status quo der Theaterbaulandschaft als Bestandsaufnahme nach den visionären Entwicklungen der 20er/30er Jahre und dem Rückbau während des Nationalsozialismus. Erste Sichtungen haben ergeben, dass das Konvolut als Dokumentation des deutschen Theaterbaus einmalig ist, da es als originäres Quellenmaterial in seiner Geschlossenheit sonst nirgendwo dokumentiert ist. Allerdings ist es in seiner gegenwärtigen Form physisch nicht benutzbar und inhaltlich noch nicht erschlossen.

bk

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Franziska Ritter
TU Berlin
Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum
Tel.: 030/314-72174

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