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TU Berlin

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Entnazifizierung, Personalpolitik und Studium nach dem Krieg

Mittwoch, 13. April 2016

Medieninformation Nr. 50/2016

Ausstellungseröffnung zu „Kriegsende und Neubeginn – Von der Technischen Hochschule zur Technischen Universität Berlin“ am 18. April 2016 / Einladung zum Festakt

Die Herrschaft der Nationalsozialisten hatte an der traditionsreichen Technischen Hochschule Berlin tiefe Spuren hinterlassen. Durch die "Gleichschaltung" sowie die Ausgrenzung und Vertreibung der "nichtarischen" und politisch unliebsamen Angehörigen des Lehrkörpers und der Studierenden hatte die Hochschule nicht nur den Betroffenen, sondern auch sich selbst großen Schaden zugefügt. Bereits ein Jahr nach Kriegsende, am 9. April 1946, konnte unter Regie der britischen Besatzungsmacht die Technische Universität Berlin eröffnet werden.

Doch fand auch eine wirkliche Zäsur statt? War die Hochschule in der Lage, mit inhaltlichen Veränderungen auf den Nationalsozialismus und den Zusammenbruch 1945 zu reagieren?

Mit dem Forschungsprojekt "Kriegsende und Neubeginn – Von der Technischen Hochschule zur Technischen Universität Berlin" setzt die TU Berlin die Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte fort. Sie nimmt ihr 70. Gründungsjubiläum zum Anlass, mit einer öffentlichen Ausstellung an die Zeit des Neubeginns nach dem Zweiten Weltkrieg zu erinnern. Schwerpunkte sind die Vorgänge vom Ende des Krieges bis zur Gründung der TU Berlin im April 1946, die Entnazifizierung und Personalpolitik sowie die Situation der Studierenden in der Nachkriegszeit.

Wir laden Sie herzlich zum Festakt und der Ausstellungseröffnung ein:
Zeit:
Montag, 18. April 2016, 16:00 Uhr
Ort:
Lichthof im Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Programm

  • Begrüßung und Einführung
    Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin
     
  • Von Institutionen und Menschen. Das akademische Nachkriegsdeutschland und die NS-Vergangenheit
    Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin
     
  • Kriegsende und Neubeginn – Von der Technischen Hochschule zur Technischen Universität Berlin
    Dr. Carina Baganz, Bearbeiterin des Projektes und Kuratorin der Ausstellung, Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin
     
  • Humanistische Bildung an einer technischen Universität –Heute unverzichtbarer denn je
    Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., Vorsitzende des Kuratoriums der TU Berlin


Bitte melden Sie sich verbindlich an bis 15. April 2016 unter:
Sollten Sie Interviewwünsche haben, dann informieren Sie uns bitte:  

Das Vorgängerprojekt:
Vertriebene Wissenschaften
Informationen zum Vorgängerprojekt: „Vertriebene Wissenschaften - Projekt über die Ausgrenzung und Vertreibung jüdischer und politisch unliebsamer Wissenschaftler und Studierender an der TH Berlin“ finden Sie unter: http://www.tu-berlin.de/?136051 

Die Ausstellung
Die Ausstellung wird auf dem Vorplatz des TU-Hauptgebäudes gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Ort: TU Berlin, Vorplatz des Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin (Nähe U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz)

stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin

Tel.: 030/314-23922

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