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Stabsstelle Kommunikation, Events und AlumniMedieninformation Nr. 55/2015

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Radikalisierung des Antisemitismus während des Ersten Weltkrieges?

Donnerstag, 12. März 2015

Medieninformation Nr. 55/2015

Einladung zum öffentlichen Abendvortrag am 18. März 2015

Vom 18. bis 20. März findet am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin die Konferenz „Radikalisierung des Antisemitismus während des Ersten Weltkrieges? Antisemitische Akteure und jüdische Kriegserfahrungen im europäischen Vergleich“ statt. Die Veranstaltung richtet sich an geladene Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Die Konferenz startet mit einem öffentlichen Abendvortrag. Gerald Lamprecht, Leiter des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz, spricht zu dem Thema „Juden in Zentraleuropa und die Transformationen des Antisemitismus im und nach dem Ersten Weltkrieg“. Wir möchten Sie herzlich dazu einladen:

Zeit:
18. März 2015, 18.30 Uhr
Ort:
Orange Lab, Ernst-Reuter-Platz 2, 10587 Berlin

Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf den öffentlichen Abendvortrag hin. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Zur Konferenz sind Journalistinnen und Journalisten herzlich eingeladen (19. bis 20. März 2015, TU Berlin, Ernst-Reuter-Platz 7, 10623 Berlin, Raum TEL 20).

Die Tagung geht der Frage nach, ob sich mit Beginn des „Zeitalters der Extreme“ zugleich ein extremer Antisemitismus herausgebildet hat. Es wird danach gefragt, welche Folgen der Krieg in den verschiedenen europäischen Ländern für die Entwicklung des Antisemitismus hatte und wie sich die Kriegserfahrungen auf das Leben der Juden in Europa ausgewirkt haben. Dabei werden sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede der Entwicklung in den verschiedenen Ländern Europas in den Blick genommen.

Im Einzelnen wird nach den neuen Vorwürfen, Juden seien Verräter, Spione, Kriegsgewinnler oder Bolschewisten, gefragt. Thema der Tagung ist ferner die Agitation von Antisemiten in den Parlamenten oder der antisemitischen Presse und die Radikalisierung von antisemitischen Organisationen. Gleichzeitig werden die Erfahrungen von Juden, die als Soldaten in den sich gegenseitig bekriegenden Armeen dienten, thematisiert, und das Engagement von Juden in den europäischen Kriegsgesellschaften beleuchtet.

ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

TU Berlin
Zentrum für Antisemitismusforschung
Prof. Dr. Werner Bergmann
Tel.: 030/314-25853

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