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TU Berlin

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Mit Bus und Bahn in die Zukunft?

Montag, 02. März 2015

Medieninformation Nr. 44/2015

Der ÖPNV und die Entwicklung der Metropolregion Berlin-Brandenburg / Einladung zur Tagung am 9. März 2015 an der TU Berlin

Für die Metropolregion Berlin-Brandenburg spielt die Mobilität eine zentrale Rolle. Diese ist entscheidend bei der Frage, ob sich Industrie, Gewerbe und Handwerk in einer Region ansiedeln oder nicht. Und sie spielt auch bei der Frage eine Rolle, ob junge Menschen auf dem „flachen Land“ eine Familie gründen oder lieber in die Metropole abwandern. Eine entsprechende Verkehrspolitik ist für die Entwicklung der Metropolregion mit ihren ländlichen Räumen entscheidend.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin sowie Gewerkschaftsmitglieder, Politiker und Verkehrsanbieter und -teilnehmer diskutierten während der Tagung „Mit Bus und Bahn in die Zukunft?“ über Mobilität und die Entwicklung der Metropolregion Berlin-Brandenburg, über gute Infrastruktur und Investitionsbedarf, über Planungssicherheit, Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen.

Die Tagung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist noch möglich. Wir möchten Sie herzlich dazu einladen:

Tagung „Mit Bus und Bahn in die Zukunft?“
Zeit:
Montag, 9. März 2015, 9 bis 17 Uhr
Ort:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Lichthof

Weitere Informationen sowie das Kongressprogramm unter:
http://www.zewk.tu-berlin.de/?153192  

Wir bitten Sie, in Ihrem Medium auf diese Veranstaltung hinzuweisen.

In der Metropolregion Berlin-Brandenburg nutzten im Jahr 2013 täglich 3,6 Millionen Fahrgäste den ÖPNV – bei einer Gesamtbevölkerung von 5,9 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Jährlich steigen in Berlin und Brandenburg bis zu 30.000 Menschen auf den ÖPNV um – und das schon seit dem Jahr 2000.

Attraktiver ÖPNV ist auf gute Infrastruktur angewiesen. Was nutzen neue Busse, wenn sie auf der Straße in Löchern versinken und neue Bahnen auf alten Gleisen unterwegs sind? Die Verkehrsunternehmen im Land Brandenburg haben einen jährlichen Re-Investitionsbedarf von 91,2 Millionen Euro. Dem stehen Fördermittel in Höhe von 15 Millionen Euro gegenüber. Allgemein nimmt man an, dass die Unternehmen rund 30 Prozent der Investitionen selbst erbringen könnten. Insgesamt verbleibt aber eine Lücke von etwa 49 Millionen Euro, die nicht geschlossen werden kann.

Ein Stillstand bei den Investitionen in den ÖPNV und seine Infrastruktur hätte Auswirkungen auf viele Hunderttausende Arbeitsplätze. Die Fahrgastzahlen des ÖPNV sind seit 2004 um 7,4 Prozent gestiegen, die öffentlichen Zuschüsse im gleichen Zeitraum sind um 6,4 Prozent gesunken.

ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Jürgen Rubelt
TU Berlin
Kooperationsstelle Wissenschaft/Arbeitswelt
in der Zentraleinrichtung Wissenschaftliche
Weiterbildung und Kooperation
Tel.: 030/314-21181

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