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TU Berlin

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Vernetzt in der Wasserforschung

Dienstag, 24. Februar 2015

Medieninformation Nr. 41/2015

Das Fachgebiet Fluidsystemdynamik der TU Berlin hat sich mit dem „Nordic Water Network“ in der Förderlinie „Thematische Netzwerke“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes erfolgreich durchgesetzt. Für den Aufbau eines nordischen Netzwerks zum Schwerpunkt Wasser erhält es mit seinem Netzwerkpartner, der Universität NTNU Trondheim, von 2015 bis 2018 rund 700.000 Euro.

Mit dem „Nordic Water Network“ sollen vor allem internationale Forschungsprojekte vorangebracht werden, die an Lösungen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels und Verbesserung Wasser- und Abwasserinfrastrukturen arbeiten. Darüber hinaus ermöglicht dieses Netzwerk neue Ansätze in der gemeinsamen Lehre, die eine interdisziplinäre Qualifizierung der Studierenden im Themenbereich Wasser in voller Breite anbietet. Ein weiterer Kernbereich des Netzwerkes liegt in der Akkreditierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern.

Die Leitung des Netzwerkes obliegt Prof. Dr. Sveinung Saegrov, Leiter des Fachgebiets für Wasser und Abwasser der NTNU Trondheim, und Prof. Dr.-Ing. Paul-Uwe Thamsen,  Leiter des Fachgebiets Fluidsystemdynamik der TU Berlin. In den nächsten Jahren ist eine Verbreiterung des Netzwerkes im skandinavischen und baltischen Raum geplant, dessen Universitäten von jeher wichtige Partner darstellen. So sollen die DTU (Dänemark), die KTH (Stockholm), Chalmers (Göteborg) und weitere Industriepartner einbezogen werden. Im Weiteren ist die Einbindung von Hochschulen in Estland und Finnland beabsichtigt.

Das „Nordic Water Network“ fügt sich an einer Vielzahl von Schnittstellen in die Internationalisierungsstrategie der TU Berlin ein und trägt zur Schärfung ihres internationalen Profils bei. Neben der NTNU Trondheim hat die Universität strategische Partnerschaften mit der TU Warschau, der Staatlichen Polytechnischen Universität Sankt Petersburg, der TU Wien und der Politecnico di Milano. Diese sowie rund 100 Kooperationsverträge mit weiteren internationalen Universitäten schaffen eine breite Kooperationsbasis für vielfältige gemeinsame Aktivitäten in Forschung und Lehre. Ein weiterer Baustein ist die Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen in den Industrieländern, in Asien und Lateinamerika. Momentan bietet die TU Berlin 35 Dual-Degree-Programme mit Partneruniversitäten in England, Frankreich, Polen, China, Russland und Chile sowie 17 englischsprachige Masterprogramme an. Rund 20 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland – aus mehr als 130 Ländern.

jb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr.-Ing. Paul-Uwe Thamsen
TU Berlin
Fachgebiet Fluidsystemdynamik
Tel.: 030 / 314 - 25262

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