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TU Berlin

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Anreiz für wissenschaftliche Orientierung

Medieninformation Nr. 241/2015

Akademische Feier für Promovenden und Habilitanden der TU Berlin am 11.12.2015 / Verleihung des Clara-von-Simson-Preises

Diejenigen, die in den vergangenen 15 Monaten ihre Promotion beziehungsweise Habilitation an der TU Berlin beendet haben, sind am heutigen Freitag, dem 11. Dezember 2015, vom Präsidenten der TU Berlin Prof. Dr. Christian Thomsen zur traditionellen Akademischen Feier eingeladen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird außerdem der Clara-von-Simson-Preis verliehen, der durch die Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin ausgelobt wird. Mit diesem werden jährlich die besten Studienabschlussarbeiten (Diplom, Master) von Absolventinnen, vorrangig aus den Natur- bzw. Technikwissenschaften, prämiert. Zusätzlich wird das gesellschaftspolitische Engagement der Bewerberinnen gewürdigt. Die Auszeichnung und das Preisgeld sollen ein deutlicher Anreiz für eine Orientierung auf eine Karriere in der Wissenschaft sein. Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr zum neunten Mal vergeben.

Die Preisträgerinnen des Clara-von-Simson-Preises 2015

Insgesamt drei Absolventinnen werden in diesem Jahr mit dem Clara-von-Simson-Preis geehrt.

Anna Galda, M. Sc., 1. Preis, 2.500 Euro
„Ernährungssystemplanung in Deutschland? Eine qualitative Spurensuche in der deutschen Planung“ ist der Titel der Masterarbeit von Anna Galda, die Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin studiert hat. Ihre Arbeit zeichnet sich durch eine in der Stadt- und Regionalplanung in Deutschland bisher wenig beachtete thematische Kombination aus: Stadt und Ernährung. Ernährungssystemplanung heißt das Planungsinstrument, das diese beiden Themen miteinander verknüpft und besonders im angelsächsischen Raum als eigenständige Planungskomponente teilweise in die stadtplanerische Praxis integriert wurde. Seit Beendigung ihres Studiums 2014 arbeitet Anna Galda in einem Ingenieurbüro für Stadt- und Regionalplanung. Gesellschaftlich engagiert sie sich unter anderem im Netzwerk für urbane Kultur e. V., deren Gründungsmitglied sie ist.

Antje Bjelde, M. Sc., 2. Preis, 1.500 Euro

Antje Bjelde, die an der Universität Ulm, der University of Newscastle, der Université Paris Dauphine und der TU Berlin Mathematik und Wirtschaftsmathematik studierte, hat sich in ihrer Masterarbeit von einem Problem in der Logistik motivieren lassen und sich mit der Frage nach der Verteilung von Güterverteilzentren beschäftigt. „On variations of the facility location problem“ lautet der Titel der Arbeit. Ehrenamtlich arbeitet Antje Bjelde in einem Nachhilfeprojekt für sozial benachteiligte Jugendliche in Berlin-Kreuzberg. Seit August dieses Jahres promoviert Antje Bjelde im Bereich Algorithmische Spieltheorie bei Dr. Max Klimm im Institut für Mathematik der TU Berlin.

Elisabeth Schlottmann M. Sc., 3. Preis, 1000 Euro
Elisabeth Schlottmann hat Physik an der TU Berlin studiert und sich in ihrer Masterarbeit mit dem Titel „Quantentomographie an selbstorganisiert gewachsenen InGaAs-Quantenpunkten“ mit abhörsicherer Datenübertragung beschäftigt. Elisabeth Schlottmann war viele Jahre im Jugendverband  „Gemeinschaft Christlichen Lebens“ aktiv und hat sich auch hochschulpolitisch engagiert. So ist sie Mitglied in der Fachbereichsinitiative Physik und in diversen hochschulpolitischen Gremien, unter anderem als stellvertretendes Mitglied im Akademischen Senat, aktiv. Seit Ende 2014 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Festkörperphysik bei Prof. Dr. Stephan Reitzenstein an der TU Berlin.

Umfangreiche Informationen zum Clara-von-Simson-Preis finden Sie unter
www.tu-berlin.de/?id=48107

bk

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922

Dr. Petra Brzank
Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin
Tel.: 030/314-21438

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