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TU Berlin

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Das Runde muss nicht mehr ins Eckige

Freitag, 28. November 2014

Medieninformation Nr. 247/2014

Studentischer Ideenwettbewerb zur gendersensiblen Gestaltung des Campus Charlottenburg / Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am 4. Dezember 2014

Ovale Spielflächen mit grünen Mittelinseln zum Verweilen, höhenverstellbare Basketballkörbe und runde Tore sind wesentliche Elemente eines Gegenentwurfs zu den herkömmlichen eckigen Sportflächen auf dem Campus der TU Berlin nahe des Hauptgebäudes. Der Entwurf trägt den Namen „Travestie des Platzes“ und gewann den studentischen „Ideenwettbewerb zur gendersensiblen Gestaltung von Gebäuden und Außenräumen des Campus Charlottenburg 2.0“.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden nun in einer Ausstellung gezeigt. Zur Eröffnung möchten wir Sie herzlich einladen:
Zeit:
Donnerstag, den 4. Dezember 2014, 17 Uhr
Ort:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 145, EB-Gebäude, im Flur vor Raum EB 315

Die Ausstellung ist vom 5. bis 12. Dezember 2014, 9 bis 20 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ausgeschrieben war der überuniversitäre Wettbewerb für Studierende der TU Berlin und der Universität der Künste Berlin von der Plattform zur Umsetzung der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (PUG) unter dem Vorsitz der Kanzlerin der TU Berlin, Frau Prof. Dr. Ulrike Gutheil, gemeinsam mit der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt der TU Berlin.

Erwartet wurden Ideen, die zum Abbau von Defiziten auf dem Campus Charlottenburg betreffend Gendergerechtigkeit und zur Steigerung der Chancengleichheit beitragen würden.

Die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Idee „Travestie des Platzes“ von Anne Miersch, Master-Studentin der Landschaftsarchitektur und Absolventin des Zertifikatsprogramms „Gender Pro MINT“ der TU Berlin, überzeugte die Jury aufgrund des sowohl hohen theoretischen und anwendungsorientierten Niveaus als auch ihres ironisch-experimentellen Ansatzes. Die Arbeit zeige die existierenden Defizite auf dem TU-Campus  in Charlottenburg und setze dem einen substanziellen, treffsicheren räumlichen Vorschlag entgegen. Traditionelle Formzuordnungen wie zum Beispiel eckige Felder im Sport würden irritierend gebrochen, mit dem Ziel „zementierte“ Geschlechtszuordnungen aufzuheben, ein neues Raumverständnis und barrierefreie Zugänglichkeit zu schaffen, so die Begründung der Jury. Der erste Preis ist mit 1.600 Euro dotiert.

Der zweite Preis (1.200 Euro) ging an die Arbeit „Meet and Green“ von Luisa Managò und Daniel Nuhn, Studierende der Architektur an der TU Berlin. Den dritten Preis (800 Euro) erhielt Joana Carvalho, Master-Studentin der Landschaftsarchitektur an der TU Berlin, für ihren Beitrag „Campus Space“.

Die drei unterschiedlichen Beiträge überzeugten die Jury insbesondere hinsichtlich ihres Potenzials, den Campus Charlottenburg in Richtung einer gendersensiblen Gestaltung zu verändern.

ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Professorin Cordula Loidl-Reisch
TU Berlin
Fachgebiet Landschaftsbau-Objektbau
Tel.: 030/314-28 210

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