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TU Berlin

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Wichtigster deutscher Nachwuchspreis für TU-Mathematikerin

Freitag, 03. Mai 2013

Medieninformation Nr. 88/2013

Dr. Nicole Megow mit dem „Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2013“ ausgezeichnet

Preisträgerin Dr. Nicole Megow
Lupe [1]

Die Mathematikerin Dr. Nicole Megow von der Technischen Universität Berlin gehört zu den diesjährigen Preisträgerinnen des Heinz Maier-Leibnitz-Preises. Die Auszeichnung ist der wichtigste Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufene Auswahlausschuss wählte insgesamt vier junge Wissenschaftlerinnen und fünf junge Wissenschaftler für die „Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2013“ aus. In diesem Jahr stellt das BMBF erstmals 20 000 Euro statt 16 000 Euro pro Preis zur Verfügung. Verliehen werden die Preise am 3. Juni 2013 in Berlin.

„Wir sind sehr stolz auf die Preisentscheidung, und ich gratuliere Frau Megow im Namen der Universität. Das Beispiel zeigt, dass an der TU Berlin hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler tätig sind. Frau Megow hat ihre Laufbahn bei uns begonnen und bereits beachtliche internationale Erfahrung gesammelt“, so TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach.

Die Preisträgerin der TU Berlin leitet seit April 2012 die Emmy-Noether-Nachwuchsforschungsgruppe „Models, algorithms and complexity for scheduling under uncertainty“ im Fachgebiet Kombinatorische Optimierung und Graphenalgorithmen am Institut für Mathematik der Technischen Universität Berlin. Nach ihrem Studienabschluss 2002 war sie am DFG-Forschungszentrum Matheon, ebenfalls an der TU Berlin, tätig und schrieb dort ihre Doktorarbeit, für die sie 2007 mit dem Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Operations Research ausgezeichnet wurde. Im Anschluss arbeitete sie mehrere Jahre als Forschungsassistentin am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken, wurde dann als Gastprofessorin an die TU Darmstadt berufen und kam 2012 zu ihrer jetzigen Forschungsgruppe an die TU Berlin zurück. Mehrere Forschungsaufenthalte am Massachusetts Institute of Technology sowie in Sydney und Santiago in Chile runden ihre wissenschaftliche Laufbahn ab. Dr. Nicole Megow bekam im Jahr 2012 den „Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters“ in der Kategorie „Nachwuchspreis“ überreicht.

Dr. Nicole Megow’s Forschungsschwerpunkt liegt an der Schnittstelle der Diskreten Mathematik, Theoretischen Informatik und des Operations Research. Sie entwickelt und analysiert effiziente Algorithmen für kombinatorische Optimierungsprobleme, wie sie beispielsweise in der Produktionsplanung, in der Logistik oder in Computerbetriebssystemen auftreten. Dabei spielen knappe Ressourcen, zeitliche Restriktionen und vielfältige Abhängigkeiten von Prozessen eine Rolle. Ziel der Optimierung können die Minimierung von Gesamtprozessdauern, die Maximierung des Durchsatzes oder die Minimierung von Kundenwartezeiten sein.

In einer Umfrage des Magazins „bild der wissenschaft“ wurde der Heinz Maier-Leibnitz-Preis von den bedeutendsten Forschungseinrichtungen zum drittwichtigsten Wissenschaftspreis in Deutschland gewählt – nach dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG und dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten. Die DFG sieht den Heinz Maier-Leibnitz-Preis als Anerkennung und zugleich Ansporn, die wissenschaftliche Laufbahn geradlinig weiterzuverfolgen. 

Fotomaterial zu Dr. Nicole Megow unter: www.tu-berlin.de/?id=127517 [2]

stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922
E-Mail-Anfrage [3]
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