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TU Berlin

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In nur drei Semestern zum Master

Montag, 25. März 2013

Medieninformation Nr. 59/2013

Erwin-Stephan-Preis wird am 27. März 2013 während der Veranstaltung „Wie organisiere ich mein Studium?“ an der TU Berlin verliehen

Wer an der TU Berlin besonders gut und schnell studiert, hat beste Aussichten auf einen Erwin-Stephan-Preis, der seit 1991 zweimal im Jahr an TU-Absolventinnen und TU-Absolventen vergeben wird. Er ist als Unterstützung für Forschungs- und Studienaufenthalte im Ausland gedacht.

Dieses Mal werden eine Absolventin und vier Absolventen finanzkräftig unterstützt. Das Preisgeld beträgt für den Diplomabschluss 4.000 Euro, für den Bachelor 1.500 Eurosowie für den Master 2.500 Euro und soll der Finanzierung von Auslandsaufenthalten dienen. Die Preisträgerin und die vier Preisträger studierten in den Studiengängen Biotechnologie, Chemie, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Die Preisverleihung findet am 27. März 2013 um 9.00 Uhr im Hauptgebäude der TU Berlin, Audimax, im Rahmen der Veranstaltung „Wie organisiere ich mein Studium?“ statt. Überreicht wird der Preis durch den Vizepräsidenten für Lehre und Studium, Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß.

Verliehen wird der Erwin-Stephan-Preis von der „Helene und Erwin Stephan-Stiftung“. Diese wurde von der TU Berlin gegründet, nachdem Helene Stephan, einem Wunsch ihres zuvor verstorbenen Mannes Erwin entsprechend, 1988 die Hälfte ihres Wertpapierbesitzes der Hochschule vererbt hatte. Erwin Stephan war 1955 die Ehrendoktorwürde der TU Berlin verliehen worden.

Zu der Preisträgerin und den vier Preisträgern:

Nicole Herr, 1983 in Potsdam geboren, schloss ihr Diplomstudium der Chemie nach nur zehn Fachsemestern mit „Auszeichnung“ ab. Während ihres Studiums war sie als studentische Hilfskraft mit Lehraufgaben in der Chemie tätig. Mit dem Preisgeld finanziert die junge Absolventin einen Auslandsaufenthalt an der Universität Auckland im Rahmen ihrer Promotion. Nicole Herr untersucht ein Verfahren, um Verunreinigungen aus marinen Bodenproben in kleinere Bestandteile zu zersetzen und so zum Beispiel Küstenabschnitte von Pestizidrückständen aus der Landwirtschaft zu befreien.

Daniel Flohe wurde 1987 in Berlin geboren. Er absolvierte sein Masterstudium im Fach „Maschinenbau“ in nur drei Fachsemestern und schloss mit „sehr gut“ ab. In seiner Masterarbeit befasste er sich mit der Optimierung von Druckbegrenzungsventilen. Erste Auslandserfahrungen konnte Daniel Flohe in den USA und Brasilien sammeln. Jetzt ist der Preisträger bei der Siemens AG in Berlin als Konstrukteur von Überspannungsleitern beschäftigt. Das Preisgeld möchte Daniel Flohe für Forschungsaufenthalte im Ausland verwenden, die seine angestrebte Promotion unterstützen.

Jens Durruthy-Durruthy, 1985 in Guantanamo, Kuba, geboren, benötigte für sein Diplomstudium der Biotechnologie acht Fachsemester und schloss mit „sehr gut“ ab. Auslandserfahrungen erwarb der Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung während eines Auslandsjahres an der University of North Carolina in Chapel Hill, USA, sowie am Royal Institute of Technology (KTH) in Stockholm, Schweden. Als Promotionsstudent der TU Berlin hält er sich zurzeit an der Stanford University auf und forscht auf dem Gebiet der Stammzellbiologie. Für diesen Aufenthalt verwendet er sein Preisgeld.

Tobias Albrecht wurde 1988 in Brunsbüttel geboren. Den Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen schloss er nach sechs Fachsemestern mit „sehr gut“ ab. Mit Unterstützung eines Fulbright-Stipendiums verbrachte er bereits einen zehnmonatigen Auslandsaufenthalt an der University of Michigan in den USA. Zurzeit arbeitet er als Tutor mit Lehraufgaben in der Produktionstechnik und studiert im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Als Praktikant bei der Daimler AG wurde er in das Daimler Student Partner-ship-Programm aufgenommen. Sein Preisgeld möchte er zur Finanzierung eines Auslandspraktikums verwenden.

Eugen Wolf, 1985 in Augsburg geboren, absolvierte sein Masterstudium im Studiengang Elektrotechnik innerhalb von drei Semestern und schloss mit „sehr gut“ ab. Bereits vor Studienbeginn sammelte er Auslandserfahrungen im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres in Großbritannien, im Bachelorstudium führte er sein Grundpraktikum bei der Firma Siemens in China (Hangzhou) durch. Seit Oktober 2012 arbeitet Eugen Wolf an einer Promotion auf dem Gebiet der Diagnose von Fahrzeugsystemen. Sein Preisgeld wird  er für einen Auslandsaufenthalt in Japan verwenden.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Patrick Thurian
Controller für Lehre und Studium der TU Berlin
Tel.: 030/314-25485

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