direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Gemeinsame Presseinladung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der TU Berlin

Physiker warnen vor SILEX-Verfahren zur Urangewinnung

Mittwoch, 21. März 2012

Medieninformation Nr. 69/2012

Pressekonferenz zur Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft 2012 am 26. März

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die TU Berlin laden zur gemeinsamen Pressekonferenz am Montag, dem 26. März 2012, ein. Anlass ist die mit rund 6.000 Teilnehmenden größte Physiktagung Europas vom 25. bis 30. März an der TU Berlin. Das wissenschaftliche Programm reicht von Materialforschung, Nanotechnologie und Quantencomputer bis zur Rüstungskontrolle, Energie- und Klimaforschung, Analyse der Finanzmärkte oder der Reaktorkatstrophe von Fukushima.

In der Pressekonferenz greift die DPG gesellschaftlich relevante Themen des Kongresses an der TU Berlin auf und nutzt den Rahmen, um vor dem potenziellen Missbrauch einer neuen Technologie zu warnen, die zur Kernwaffenproduktion genutzt werden könnte.

Die friedliche Nutzung der Kernenergie wird auch ein Jahr nach Fukushima weltweit unterschiedlich diskutiert und umgesetzt. Weitgehend einig sind sich die Staaten der Erde in der Ächtung der Verbreitung von Kernwaffen und deren Technologien. Die DPG, die traditionell jede Anwendung und Verbreitung von Kernwaffen strikt ablehnt, macht auf die Gefahr eines neuartigen Verfahrens zur Urangewinnung mit dem Namen SILEX aufmerksam. Es wurde für friedliche Zwecke entwickelt, kann jedoch auf Grund seiner Einfachheit für Kernwaffenproduktion missbraucht und dabei vergleichsweise leicht verborgen werden.

DPG-Präsident Sandner sagt: "Sollte das bisher weitgehend geheime US-Verfahren in das Produktionsstadium gehen, müssen strengste Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen eine missbräuchliche Verwendung weltweit ausschließen. Die Verbreitung von Kernwaffen-Technologie muss unter allen Umständen vermieden werden."

Als Gesprächspartner hierzu und zum Programm der Tagung stehen bei der Pressekonferenz zur Ihrer Verfügung:

  • Themen SILEX und DPG: Prof. Dr. Wolfgang Sandner, DPG-Präsident,
  • Themen Daten und Fakten zur Berliner Tagung: Prof. Dr. Eckehard Schöll, TU Berlin, Örtlicher Tagungsleiter,
  • Themen Inhalte und Kernthemen der Tagung: Prof. Dr. Gerd Schön, Vorsitzender des Programm-Komitees und Sprecher der Sektion Kondensierte Materie der DPG.

Zudem stehen Ihnen die Fachleute aus den verschiedenen Bereichen des Tagungsprogramms bei der Pressekonferenz zur Verfügung.

Die Pressekonferenz wird moderiert von Prof. Metin Tolan, DPG-Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit und Physik-Professor an der Technischen Universität Dortmund, Fakultät Physik & DELTA.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen:

Zeit: Montag, 26. März 2012, 10.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, Raum H 2036 (2. Etage)

Bitte melden Sie sich für die Pressekonferenz bis zum 22. März 2012 per E-Mail oder per Fax 030/314-23909 an:

Name, Vorname:______________________________________________

Redaktion, Medium:____________________________________________

Telefon:_____________________________________________________

E-Mail:______________________________________________________


Pressetipps mit den Highlights der DPG-Jahrestagung wie beispielweise dem Festakt mit Bundesministerin Annette Schavan:
www.dpg-physik.de/presse/tagungen/2012/pdf/Pressetipps_Berlin.pdf

Öffentliche Abendvorträge der DPG-Jahrestagung:
http://berlin12.dpg-tagungen.de/programm/abendvortraege.html

Homepage zur DPG-Frühjahrstagung vom 25. bis 30. März:
www.dpg-physik.de/presse/tagungen/2012


Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit über 61.000 Mitgliedern auch größte physikalische Fachgesellschaft der Welt. Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG fördert mit Tagungen, Veranstaltungen und Publikationen den Wissenstransfer innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und möchte allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen. Besondere Schwerpunkte sind die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit. Sitz der DPG ist Bad Honnef am Rhein. Hauptstadtrepräsentanz ist das Magnus-Haus Berlin. Website: www.dpg-physik.de

jb

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Dr. Peter Genath / Dr. Michaela Lemmer
Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V.
Tel.: 02224 /9232-0

Stefanie Terp
TU Berlin
Pressesprecherin
Tel: 030/314-23922

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.