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TU Berlin

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Die drei Masterstudiengänge im Detail

Energy Engineering

Der viersemestrige weiterbildende Masterstudiengang „Energy Engineering“ (M. Sc.) bietet eine weiterbildende akademische Ausbildung für Studierende oder Berufstätige, die einen Bachelor-Abschluss in einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fach besitzen. Der Fokus liegt auf einer vielseitigen Anwendbarkeit der thermodynamischen Grundlagen einerseits und auf Interdisziplinarität und Nachhaltigkeit andererseits. Dabei spielt die Integration erneuerbarer Energien unter den Bedingungen der MENA-Region (Mittlerer Osten und Nordafrika) eine besondere Rolle. Die meisten Module werden auf dem TU-Campus in El Gouna durchgeführt, das zweite Semester wird in Berlin gelehrt. Die Lehr- und Vorlesungssprache in allen Modulen ist Englisch.

Der Studiengang „Energy Engineering“ lässt sich in vier Bereiche aufteilen:

  1. Energietechnik und Energieumwandlung in technischen Anlagen, 
  2. Energiesysteme,
  3. Elektrotechnik und
  4. Interkulturelle Kompetenz (Interdisziplinäre Projekte und Praktikum)

Die Schwerpunkte des Curriculums sind:

  • Grundlagen der Energietechnik mit besonderem Fokus auf Thermodynamik und wirtschaftliche Aspekte, 
  • Kältetechnik, insbesondere solares Kühlen und Wärmepumpen, 
  • Umwandlungstechniken und Integration regenerativer Energien mit praktischen Arbeiten an den Versuchs- und Laboranlagen am Campus, 
  • Heiz- und Raumlufttechnik für die Gebäude mit Schwerpunkt auf den Primärenergieverbrauch und der Behaglichkeit, 
  • Elektrotechnik, darunter Photovoltaik und elektrische Antriebstechnik, 
  • Energiesysteme mit dem Fokus auf Energiemärkte, Preismechanismen und Versorgungssicherheit, 
  • Soft Skills, interkulturelle Kompetenz,
  • mehrere interdisziplinäre Projekte im Umfeld von El Gouna, 
  • Industriepraktikum und
  • Masterarbeit.

Studiendekan „Energy Engineering” ist Prof. Dr. Felix Ziegler

Felix Ziegler absolvierte ein Maschinenbaustudium an der Technischen Universität München. Anschließend promovierte und habilitierte er sich in München im Bereich Thermodynamik. Vor seiner Berufung 2001 zum Professor an die TU Berlin, Institut für Energietechnik, arbeitete Professor Ziegler als Abteilungsleiter im Bayrischen Zentrum für Angewandte Energieforschung. Seit 2008 engagiert er sich im El Gouna-Projekt für „Energy Engineering“.

Urban Development

Der weiterbildende Masterstudiengang „Urban Development“ (M. Sc.) bietet eine Ausbildung für Studierende und junge Berufstätige, die einen Bachelor oder vergleichbaren akademischen Abschluss in Architektur, Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsplanung oder in einem verwandten Studienfeld haben. Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt auf verschiedenen Aspekten nachhaltiger Stadtentwicklung, Stadtplanung und des Städtebaus. Die Mehrheit der Kurse findet auf dem TU-Campus El Gouna statt. Das zweite Semester verbringen die Studierenden in Berlin. Unterrichtsprache ist Englisch.

Das Studienprogramm teilt sich in vier Studienbereiche:

  1. Stadtplanung,
  2. Projektmanagment,
  3. Technische Infrastruktur,
  4. Interdisziplinäre Studien und interkulturelle Kompetenz.

Die Schwerpunkte des Curriculums sind:

  • Aspekte der Stadt- und Landschaftsplanung sowie des Städtebaus im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung und Stadterneuerung mit speziellem Fokus auf die städtischen Probleme der MENA-Region,
  • Strategien und Instrumente zum städtischen Klimaschutz,
  • Strategien und Werkzeuge des Projektmanagement und der Stadtökonomie,
  • Technische Infrastruktur, Strategien und Werkzeuge für Wasserver- und -entsorgung, Abfallmanagement sowie Transportplanung,
  • Komplexe, interdisziplinäre Semesterprojekte als integrierte Praxisprojekte und
  • Soft Skills, interkulturelle Kompetenz.

Gründungsdirektor und Dekan Urban Development ist Prof. Dr. Rudolf Schäfer

Rudolf Schäfer ist Gründungsdirektor des Zentralinstituts Campus El Gouna der TU Berlin und Dekan des Studiengangs Urban Development. Er hat in Berlin Rechtswissenschaften und Politologie studiert. 1982 schloss er seine Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Oldenburg ab. Zwischen 1989 und 2010 war er Dekan des damaligen Fachbereichs Architektur, welcher später die Fakultät VII Architektur- und Bauingenieurwesen hieß und ab April 2005 zur Fakultät VI Planen Bauen Umwelt an der TU Berlin wurde. 2002 wurde er zum Studiendekan des weiterbildenden Masterstudiengangs „Real Estate Management“ ernannt. Professor Schäfer hat über 200 wissenschaftliche Publikationen im Bereich Bau-, Planungs- und Umweltrecht veröffentlicht.

Water Engineering

Der viersemestrige Masterstudiengang „Water Engineering“ (M. Sc.) bietet eine weiterbildende akademische Ausbildung für Studierende und junge Berufstätige, die einen Bachelor-Abschluss oder ähnliche Qualifikation in ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Disziplinen absolviert haben. Im Studiengang soll praxisorientiertes Wissen im Bereich Wasseringenieurwesen vermittelt werden, wobei ein interdisziplinärer und nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser verfolgt wird. Der Fokus der Lehre liegt unter anderem auf Hydrogeologie, Hydraulik, Grundwassererschließung, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Wiederverwendungstechnologien und einem integrierten Wasserressourcenmanagement unter besonderer Berücksichtigung der Bedingungen in Ägypten und in (semi-)ariden Gebieten. Das Studium findet in englischer Sprache auf dem TU-Campus El Gouna in Ägypten statt.

„Water Engineering“ besteht aus vier inhaltlichen Bereichen:

  1. Wasserkunde,
  2. Wasserbehandlung,
  3. Wasserbauliche Infrastruktur,
  4. Fächerübergreifendes Studium und interkulturelle Kompetenz.

Die Schwerpunkte des Curriculums sind:

  • Grundlagen der Ingenieurhydrologie und der Angewandten Hydrogeologie, Hydromechanik und Wasserbau, Umwelthydraulik und Hydrosystemmodellierung, Wassererschließung, nachhaltige Wassergewinnung (insbesondere von Grundwasser),
  • konventionelle und weitergehende Verfahren der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung, Wasserförderung, -speicherung und -verteilung, dezentrale Abwassersysteme, Schlammbehandlung und -entsorgung, Wasserwiederverwendung unter besonderer Berücksichtigung der Erfordernisse in (semi-)ariden Gebieten,
  • Wasserchemie, Gewässerkunde und biologische Systeme, Wasserressourcenmanagement,
  • Grundsätze internationaler Wassergesetzgebung sowie
    (sozio-)ökonomische Gesichtspunkte des Wasserressourcenmanagements,
  • zwei Semesterprojekte zum Thema „Integriertes Wasserressorcenmanagement“ (IWRM),
  • Schlüsselqualifikationen, interkulturelle Kompetenz,
  • Verknüpfung zur einschlägigen Praxis durch Labortätigkeit, Arbeit an Testständen und im Feld, Exkursionen, Industriepraktikum und
  • Masterarbeit.

Studiendekan „Water Engineering” ist Prof. Dr. Uwe Tröger

Prof. Dr. Uwe Tröger ist seit 1989 Professor der Hydrogeologie und der Angewandten Hydrogeologie an der TU Berlin. Seine Expertise erstreckt sich bis zum Grundwassermanagement, Projekte der künstlichen Grundwasseranreicherung in Festgesteinen, Koordination interdisziplinärer und internationaler Arbeitsgruppen im Wassersektor, Grundwassererschließung in (semi-)ariden Gebieten sowie hydrogeophysikalische Untersuchungen und Tracermethoden. Professor Tröger ist Vize-Präsident der „German Chapter of the International Association of Hydrogeologists“ (IAH) sowie Mitglied der „Hard Rock Commission“ und der „Managing Aquifer Recharge Commission“ der IAH. Außerdem gehört er der Arbeitsgruppe Fachsektion Hydrogeologie der Deutschen Geologischen Gesellschaft an.

Informationen über das Projekt und die Studiengänge:
www.campus-elgouna.tu-berlin.de

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922

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