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Stabsstelle Kommunikation, Events und AlumniMedieninformation Nr. 155/2011

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Gründer aus der TU Berlin erwirtschaften 766,5 Millionen Euro

Mittwoch, 25. Mai 2011

Medieninformation Nr. 155/2011

Ergebnisse der Gründungsumfrage 2010/11 der TU Berlin liegen vor / Gründungsdynamik zieht trotz Krise an / 14.000 Beschäftigte in TU-Alumni-Firmen

Die TU Berlin erhebt regelmäßig unter den ihr bekannten Absolventinnen und Absolventen, die ein Unternehmen gegründet haben, die Gründungsumfrage. Bei der nun schon fünften Umfrage, die im Winter 2010/2011 durchgeführt wurde, beteiligten sich insgesamt knapp 500 Personen – so viele wie nie zuvor. Die aktuellen Ergebnisse der TU-Gründungsumfrage verdeutlichen zum wiederholten Mal die hohe wirtschaftliche Bedeutung der TU-Ausgründungen. Erstmals waren darunter auch 169 Gründerinnen und Gründer, die im Ausland eine Firma gegründet haben.

Im Jahr 2009 wurden in den befragten Unternehmen rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und ca. 766,5 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Die Mehrheit der Unternehmen agiert dabei überregional, ein Drittel auch international.

„Diese Zahlen unterstreichen die Relevanz der Universität als Wirtschaftsfaktor und die Bedeutung ihres Wissenstransfers. Wir werden auch zukünftig Ausgründungen aus der TU Berlin aktiv fördern und unterstützen“, betont TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach.

Zu den Charakteristika der im Umfeld der TU Berlin gegründeten Unternehmen gehört, dass diese größtenteils zu den wissensintensiven Dienstleistern zählen, in Berlin ansässig und mehrheitlich seit 10 Jahren oder kürzer am Markt sind. Unter den Befragten befinden sich auch Unternehmen, die bereits auf eine lange Firmengeschichte zurückblicken können – das älteste Unternehmen wurde bereits vor 46 Jahren gegründet. Die Gründerinnen und Gründer kommen vor allem aus der Fakultät Planen Bauen Umwelt sowie aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik und der Fakultät für Verkehrs- und Maschinensysteme.

Besonders erfreulich ist, dass sich viele der Befragten auch in den wirtschaftlich schwierigen Jahren nach 2007 an die Unternehmensgründung gewagt haben. Die Anzahl der Gründungen lag, mit rund 30 neugegründeten Firmen pro Jahr seit 2007, in diesen Jahren sogar am höchsten.

Es zeigte sich auch, dass die befragten Unternehmen die Wirtschafts- und Finanzkrise offenbar gut überstanden haben. Fast alle Firmen konnten ihre Mitarbeiterzahl vom ersten Geschäftsjahr bis 2009 stabil halten oder erhöhen. Auch ihren Umsatz steigerte die Mehrheit der befragten Unternehmen im selben Zeitraum.

Viele Firmen haben im Gründungsprozess externe Unterstützung in Anspruch genommen. Zu den wichtigsten Angeboten gehören nach Auskunft der Gründerinnen und Gründer entsprechende Netzwerke und finanzielle Förderungen. Auch die Leistungen des TU-Gründungsservices spielen dabei eine wichtige Rolle. Jedes vierte der befragten Unternehmen aus Berlin und Brandenburg nahm diese in Anspruch.

Ein weiteres begrüßenswertes Ergebnis der jüngsten Befragung: Kommende Gründergenerationen an der TU Berlin können auf tatkräftige Unterstützung aus den Reihen früherer Gründerinnen und Gründer zählen und von deren Wissens- und Erfahrungsschatz profitieren. Immerhin 260 der Befragten haben ihre Bereitschaft bezeugt, zukünftigen Gründerinnen und Gründern aktiv zur Seite zu stehen.

Verantwortlich für die Befragung ist das Zentrum für Entrepreneurship der TU Berlin in Zusammenarbeit mit dem Alumniprogramm der TU Berlin und dem Lehrstuhl für Entrepreneurship. Finanziert wurde die Umfrage durch die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen sowie durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).

Die Umfrage kann über den TU-Gründungsservice bestellt werden:
„Patent verwertet / TU-Gründungsumfrage 2010/11“
Herausgeber: TU Berlin, Zentrum für Entrepreneurship, Universitätsverlag der TU Berlin
ISBN: 978-3-7983-2314-8

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Agnes von Matuschka
Leiterin Zentrum für Entrepreneurship
Tel. 030/ 314-21456

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