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e-mobility: Kooperation mit Spitzenuniversität aus Südkorea

Dienstag, 10. Mai 2011

Medieninformation Nr. 134/2011

TU Berlin verstärkt Forschungsaktivitäten und plant Graduiertenschule

Die Technische Universität Berlin erweitert ihre Kooperationen im Bereich e-mobility und „Grüner Verkehr“. Am 9. Mai 2011 unterzeichneten TU-Präsident Professor Dr.-Ing. Jörg Steinbach und der Präsident des Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST), Prof. Dr. Nam Pyo Suh, ein „Memorandum of Understanding“ über gemeinsame Forschungspläne und eine Graduiertenschule mit dem Schwerpunkt e-mobility.

KAIST zählt zu den Spitzenuniversitäten Südkoreas. Es ist innerhalb weniger Monate die zweite internationale Vereinbarung der TU Berlin auf dem Gebiet e-mobility. Im Herbst 2010 ging man eine Vereinbarung mit der chinesischen Shanghai Jiao Tong Universität ein. Außerdem ist die TU Berlin am Aufbau eines deutsch-chinesischen Forschungsnetzwerkes im Bereich Elektromobilität beteiligt.

Zu den Schwerpunkten der Vereinbarung mit KAIST zählen Forschungsvorhaben in den Schlüsselbereichen Produktionstechnologie und Automobilkonstruktion, insbesondere zu elektrischen Antrieben und Bauteilen. Die Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus für elektrische Fahrzeugantriebe sowie der Aufbau von Systemen zur Massenproduktion solcher Akkus stehen dabei mit im Forschungsfokus. Auch die Entwicklung und Produktion von leichten Bauteilen für die Automobilindustrie sowie Design und Produktion von Prototypen, die in beiden Ländern als Vorführmodelle genutzt werden können, werden in der Vereinbarung thematisiert. Weitere Schwerpunkte bilden die Bewertung von Infrastrukturinvestitionen und Geschäftsmodellen sowie die Einschätzung des Potenzials intelligenter Elektromobilität im Hinblick auf den kombinierten Verkehr und die innerstädtische Logistik. Geplant ist außerdem eine gemeinsame Graduiertenschule mit dem Schwerpunkt e-mobility.

Schon seit 2003 besteht ein allgemeiner Kooperationsvertrag zwischen der TU Berlin und KAIST, das zu den Spitzenuniversitäten Südkoreas gehört. Bei einem Besuch Jörg Steinbachs in Korea im April dieses Jahres wurden verstärkte Kooperationen im Bereich e-mobility verabredet, die in der jetzt unterzeichneten Vereinbarung präzisiert wurden. Aktuell bestehen bereits Dual-Master-Programme in den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Sustainable Manufacturing, Verfahrenstechnik und Informatik.

Die Kooperation mit KAIST ist ein weiterer Schritt für die TU Berlin, Forschungsaktivitäten im Bereich der Elektromobilität zu fördern und gleichzeitig den Wissenschaftsstandort Berlin zu stärken.

Im TU-Forschungsnetzwerk Elektromobilität sind fünf der sieben Fakultäten und insgesamt 20 Fachgebiete der TU Berlin vertreten. Die Forschungsprojekte reichen von der Speichertechnologie zum Elektroantrieb über Fahrzeug- und Softwarekonzepte bis hin zu der Frage, wie die Zukunft der Stadt im Zeitalter von Elektromobilität aussehen wird. Die die Fahrzeugnutzung umfassenden Aspekte sind die Ladeinfrastruktur, der intermodale Verkehr und die Entwicklung von Geschäftsmodellen. Mit diesem Netzwerk wird eine Plattform für gemeinsame Projekte geschaffen und die Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen im In- und Ausland sowie öffentlichen und privaten Institutionen gestärkt. Prof. Dr.-Ing. Dietmar Göhlich ist Koordinator des Forschungsnetzwerks. Er leitet das Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik an der TU Berlin.

fri

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922

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