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TU Berlin

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Der Countdown läuft: Neue Studiengänge an der TU Berlin

Freitag, 24. Juni 2011

Medieninformation Nr. 187/2011

Mehr als 90 Angebote – Schwerpunkt Technik und Naturwissenschaften – gestaffelter Bewerbungsschluss

Derzeit werden auch von der Bundesregierung diverse Maßnahmen diskutiert, dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken.  Die TU Berlin bildet junge Menschen in 98 klassischen und neuen Studiengängen gefragter Bereiche wie Ingenieurwesen und Naturwissenschaften, aber auch Planungs- und Geisteswissenschaften aus. Auch im kommenden Semester bietet die Universität wieder einige neue Studiengänge an. Bachelor- und Masterabschlüsse sind ebenso möglich wie der Einstieg in Aufbau- und weiterbildende Studiengänge. Drei Bachelorstudiengänge – Elektrotechnik, Mathematik und Physik – könnten außerdem vom Numerus clausus ausgenommen werden.

Der Bewerbungs-Countdown für das Wintersemester 2011 läuft: Für zulassungsbeschränkte Masterstudiengänge kann man sich bis zum 1. Juli 2011 bewerben (Lehrerbildung: 15.8.). Für die zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengänge gilt: Am 15. Juli ist Bewerbungsschluss. Die Zulassung wird hier wieder mit den anderen Hochschulen koordiniert, das heißt die Zulassungsbescheide für das 1. Fachsemester werden in einem abgestimmten Zeitfenster, regelmäßig Anfang bis Mitte August, versandt. Für die Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkung ist im Master noch Zeit bis zum 15. September und im Bachelor bis zum 1.Oktober.  Um die Studienanfänger rechtzeitig mit allen Unterlagen ausstatten zu können, empfiehlt es sich, nicht bis zum Fristende zu warten, sondern seinen Antrag möglichst schon im August abzugeben.

Neue Studiengänge an der TU Berlin:

Wirtschaftsinformatik, B. Sc.

An Informatikerinnen und Informatiker von morgen werden immer höhere Anforderungen gestellt: Ihre Einsatzorte werden vielfältiger, ihr Aufgabenspektrum wächst und immer häufiger spielen Wirtschaftskenntnisse eine entscheidende Rolle. Mit ihrem neuen, sechssemestrigen Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik, der an der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik angesiedelt ist, reagiert die TU Berlin auf diesen Trend: Es ist berlinweit das erste universitäre Angebot dieser Art für Studieninteressierte, die eine fundierte Informatikausbildung mit einem umfassenden wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagenstudium verbinden möchten. Besonders angesprochen sind Studentinnen, die die Informatik häufig dann für sich entdecken, wenn sie mit einem weiteren interessanten Fach kombiniert ist. Der erste Jahrgang startet mit 200 Studienplätzen, die durch einen örtlichen Numerus clausus zulassungsbeschränkt sind.

Ziel ist es, hervorragende Informatikerinnen und Informatiker mit sehr guten Managementkenntnissen auszubilden. Dafür arbeiten die Fakultäten IV Elektrotechnik und Informatik sowie VII Wirtschaft und Management eng zusammen. Studiengangsbeauftragter ist Prof. Dr. Volker Markl. Neben Programmierkursen und Mathematik für Wirtschaftswissenschaften stehen Fächer wie Investition und Finanzierung, Infrastruktur-, Security- und IT-Projektmanagement auf dem Stundenplan. Für einen frühen Einblick in die Praxis sind führende Industrieunternehmen beteiligt und im Beirat vertreten. Die Berufsaussichten in Industrie und Verwaltung sind sehr gut. Zu den typischen Berufsfeldern gehören IT-Mischberufe wie IT-Projektmanager, -Berater und -Controller. Der neue Studiengang startet zum Wintersemester. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2011. Ab dem Wintersemester 2012/13 bietet die TU Berlin außerdem einen Master Wirtschaftsinformatik an.

Chemieingenieurwesen (Chemical Engineering), B. Sc.

Der Bachelorstudiengang startet zum Wintersemester 2011/12. Interdisziplinär arbeiten dabei die beiden Fakultäten II Mathematik und Naturwissenschaften und III Prozesswissenschaften zusammen. Sie bilden zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure an der Schnittstelle zwischen Chemie und Prozesswissenschaften aus. Die Absolventen sollen Expertenwissen aus beiden Gebieten vereinen: Das Wissen unter anderem über die Stoffeigenschaften, Reaktionsmechanismen und Analysemethoden wird verbunden mit Kenntnissen über das thermodynamische Verhalten, Aufbau und Funktionsweise von Apparaten zur Verarbeitung, über deren Design, Auslegung und Steuerung. Die Absolventen sollen befähigt sein zur Entwicklung zukünftiger Produkte und Verfahren mit allen Spezifikationen. Von ihrer Expertise hängt es ab, ob das gewünschte Produkt hergestellt und eingesetzt werden kann. Eines der zentralen Elemente des Studiengangs ist daher das neu entwickelte Modul Produktdesign. Hier werden anhand praktischer Beispiele Verfahren mit dem Ziel entwickelt, unter Beachtung aller Randbedingungen die Herstellung von Produkten mit vorher festgelegten chemischen und physikalischen Eigenschaften sicherzustellen.

In den ersten Semestern werden vertiefte Grundlagen in Mathematik, Physik und Chemie vermittelt, ein Industriepraktikum ergänzt das breit angelegte und zukunftsorientierte Studium. Ziel ist die anschließende Aufnahme in eine wissenschaftliche Masterausbildung mit chemischer beziehungsweise verfahrenstechnischer Ausrichtung, aber auch der direkte Einstieg in den Beruf ist möglich: Chemieingenieurinnen und -ingenieure sind nicht nur in den großen, global agierenden Chemieunternehmen wie BASF und Bayer AG, sondern auch in Biotechnologie, Pharma- und Kosmetikindustrie, Medizintechnik, Anlagenbau, in der Umwelttechnik und der Energietechnik gefragt. Dabei ist der direkte Berufseinstieg auch ohne Promotion möglich, es besteht eine hohe Nachfrage. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

www.chemie.tu-berlin.de/?id=104116

Chemie, M. Sc.

Mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 bietet die Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften der TU Berlin den viersemestrigen Masterstudiengang Chemie an. Er ersetzt den Diplomstudiengang Chemie, zu dem nicht mehr zugelassen wird. Die Errungenschaften der Chemie haben viel zur menschlichen Entwicklung beigetragen. Aktuelle Herausforderungen dieses Faches sind das Design neuer Medikamente, zum Beispiel von Antibiotika, oder die Suche nach Materialien oder Stoffen, die als Katalysatoren geeignet sind und dann viele Entwicklungen in der Ernährungsindustrie, in der Automobilindustrie und vielen anderen Bereichen voranbringen könnten. Für Chemiker und Chemikerinnen kommt nach dem Studium hauptsächlich eine Tätigkeit in der Wirtschaft oder im öffentlichen Dienst in Frage: in der chemischen einschließlich der pharmazeutischen Industrie, der Mineralölindustrie, der Kunststoff- und Kautschukindustrie, der Druckfarben- und Waschmittelindustrie sowie auch der Elektro-, Metall-, Bau- und Automobilindustrie, aber auch an Forschungseinrichtungen, Schulen oder Hochschulen oder selbstständig.

http://www.chemie.tu-berlin.de/?id=34235

Innovationsmanagement mit Entrepreneurship

Neu ist auch noch der internationale Doppel-Masterstudiengang "Innovation Management and Entrepreneurship" der Fakultät VII Wirtschaft und Management, der zum Wintersemester 2010/11 erstmalig startete. Das zweijährige Masterprogramm findet sowohl an der TU Berlin als auch in den Niederlanden an der Universität Twente statt. Studierende erwerben gleichzeitig den "Master of Business Administration" sowie den "Master of Innovation Management and Entrepreneurship" (M. Sc.). Ziel ist einerseits die berufsvorbereitende Qualifizierung, zum Beispiel für Managementfunktionen im Innovationsbereich oder für Beratertätigkeiten in Wirtschaft und Politik, und andererseits eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung. Eine anschließende Promotion ist ebenfalls möglich.
www.eim.tu-berlin.de

Statistik, M. Sc.

Ein gemeinsames Masterprogramm hat die TU Berlin ebenfalls mit der FU Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Charité Universitätsmedizin aufgelegt, um mit dem neuen Master "Statistik" der wachsenden Bedeutung quantitativer Verfahren in den Wirtschafts-, Sozial-, und Naturwissenschaften Rechnung zu tragen. Entwicklungen an Finanzmärkten, individuelles Verhalten von Konsumenten, demografischer Wandel, Umweltrisiken oder die Veränderungen des Genoms sind moderne Anwendungsbeispiele statistischer Verfahren. Verfahren zur intelligenten Erhebung und Auswertung von Daten gewinnen zudem in einer Zeit rasanten Informationszuwachses gravierend an Bedeutung. Das Angebot richtet sich an Bachelor-, Master- oder Diplomabsolventinnen und -absolventen in einem quantitativen Fach.
www2.hu-berlin.de/mscstat/de/

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Horst Henrici
Technische Universität Berlin
Leiter des Studierendenservice
Tel.: 030/314-29999

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