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TU Berlin

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Bauen für das Neue Berlin

Dienstag, 21. Juni 2011

Medieninformation Nr. 183/2011

TU-Forscherin untersuchte die Bedeutung des Bauunternehmers Adolf Sommerfeld für die Berliner Metropolentwicklung / Einladung zur Buchvorstellung am 27. Juni 2011

Die Biographie des Baumeisters und Unternehmers Adolf Sommerfeld bietet vielseitige Einblicke in die Entwicklung der Metropole Berlin im 20. Jahrhundert. Dr. Celina Kress, Wissenschaftlerin am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin, rekonstruierte die Lebensgeschichte und untersuchte die Projekte des Stadtentwicklers. Die Ergebnisse ihrer Forschung sind jetzt als Buch unter dem Titel „Adolf Sommerfeld | Andrew Sommerfield. Bauen für Berlin 1910–1970“ erschienen. Es berichtet über sein persönliches Wirken von der Gründung seiner ersten Firma 1910 bis zur Umsetzung seiner Projekte auch nach seinem Tod.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Buchvorstellung eingeladen.
Zeit:
am Montag, dem 27. Juni 2011, 20.15 Uhr
Ort:
TU Berlin, Architekturgebäude am Ernst-Reuter-Platz, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin, Hörsaal A 053 

Es sprechen:

  • Prof. Dr.-Ing. Johannes Cramer (TU Berlin, Institut für Architektur), 
  • Prof. Dr. Uwe Schaper (Landesarchiv Berlin), 
  • Dr.-Ing. Celina Kress (TU Berlin, Center for Metropolitan Studies).

Kommentar:

von Dr. Annemarie Jaeggi (Bauhaus-Archiv Berlin): „Adolf Sommerfeld: Früher Förderer des Bauhauses“

Zu Adolf Sommerfeld

Sommerfeld baute für Wertheim am Leipziger Platz, modernisierte die Krolloper und den Sportpalast in Schöneberg. Er nahm mit repräsentativen Bauprojekten Einfluss auf die Gestaltung des Berliner Zentrums. Als Entwickler prägte er bis heute nachhaltig auch die Stadtregion durch Großprojekte. In der Weimarer Zeit gehörte der Unternehmer zu den Schlüsselfiguren der Berliner Stadtentwicklung. Mit Martin Wagner und Ernst Reuter realisierte er die moderne Großsiedlung Onkel-Toms-Hütte. Der gleichnamige U-Bahnhof sollte mit einer Ladenstraße und vielfältigen weiteren öffentlichen Nutzungen zum multifunktionalen stadtregionalen Zentrum werden, das direkt mit der Innenstadt verbunden war.

Der Bauunternehmer Sommerfeld arbeitete mit vielen Architekten des Neuen Bauens in Berlin zusammen, so zum Beispiel mit Bruno Taut, Erich Mendelsohn und Richard Neutra. Wichtige Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit dem Gründer des Bauhauses in Weimar und Dessau, Walter Gropius, mit dem Sommerfeld auch persönlich befreundet war.

Im Frühjahr 1933 wurde Sommerfeld als Jude, Sozialdemokrat und Anhänger der Moderne mit seiner Familie aus Deutschland vertrieben. Nach dem Krieg kehrte er mit seinem neuen Namen Andrew Sommerfield zurück und beteiligte sich am Wiederaufbau Berlins. Er realisierte qualifizierte Projekte für die Stadtregion, die auch für aktuelle Entwicklungen in Metropolregionen von hohem Interesse sind.

Das Buch

Celina Kress: „Adolf Sommerfeld | Andrew Sommerfield. Bauen für Berlin 1910–1970“ (Einzelveröffentlichung des Landesarchivs Berlin, hrsg. von Uwe Schaper), Lukas Verlag, Berlin 2011, 286 Seiten, 300 teils farbige Abbildungen, ISBN 978-3-86732-081-8, Preis: 39,80 Euro

jb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr.-Ing. Celina Kress
TU Berlin
Fakultät I Geisteswissenschaften
Center for Metropolitan Studies
Tel.: 030/314-28400

www.tu-berlin.de/?id=24752.de

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