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TU Berlin

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Hürden für den Elektroverkehr in Berlin

Dienstag, 21. Juni 2011

Medieninformation Nr. 181/2011

TU Berlin untersuchte politische Rahmenbedingungen der Elektromobilität

Die Installation einer Infrastruktur öffentlicher Stromladestationen ist mit vielfältigen Schwierigkeiten verbunden, welche die TU Berlin nun in einem Bericht festhält und diskutiert. Es werden die verkehrspolitischen Bedingungen besprochen, Widerstände aufgezeigt und Schlüsse für die zukünftige Entwicklung gezogen.

Das TU-Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung hat im Rahmen des Modellprojekts „e-mobility: IKT-basierte Integration der Elektromobilität in die Netzsysteme der Zukunft“ die politischen Rahmenbedingungen der Elektromobilität am Beispiel von Berlin untersucht. Ziel war es, die beteiligten Akteure zu identifizieren, das Genehmigungsverfahren der öffentlichen Ladestationen nachzuvollziehen und Konflikte, die dabei entstanden sind, aufzudecken.

„Wir haben strukturelle Defizite ermittelt, die einer erfolgreichen Etablierung des Elektroverkehrs in Berlin entgegenstehen. Sie resultieren vor allem aus dem konfliktträchtigen Umgang der zentralen Akteuren untereinander: die Energieversorgungsunternehmen, Senat und Bezirke“, resümiert Dr. Oliver Schwedes, der die Untersuchung durchgeführt hat.

„Darüber hinaus liefert der Bericht wichtige Hinweise, die bei den zukünftigen Aktivitäten berücksichtigt werden sollten, um den Elektroverkehr als Teil einer nachhaltigen verkehrspolitischen Gesamtstrategie in Berlin zu etablieren“, erklärt er weiter. Zur Bearbeitung der Konfliktfelder schlagen die Wissenschaftler eine Koordinierungsstelle auf Senatsebene vor, welche eine enge Abstimmung mit den Bezirken sowie einen unkomplizierten Kontakt zu interessierten Akteuren aus der Wirtschaft ermöglicht. „Das Ziel muss darin bestehen, die Entwicklung einer zukünftigen Ladeinfrastruktur in eine integrierte verkehrspolitische Gesamtstrategie einzubinden“, hält Schwedes schließlich fest.

Das Modellprojekt „e-mobility: IKT-basierte Integration der Elektromobilität in die Netzsysteme der Zukunft“ unter der Leitung von Frau Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend am Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Förderschwerpunkts IKT für Elektromobilität finanziell unterstützt.

Der Bericht „Die politischen Rahmenbedingungen der Genehmigung von Ladeinfrastruktur für Elektroverkehr im öffentlichen Raum“ ist abrufbar unter http://www.tu-berlin.de/ivp/e-mobility.

jb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Oliver Schwedes
TU Berlin
Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme
Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung
Tel.: 030/314-78767

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