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TU Berlin

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Ostdeutschland und die deutsche Einheit

Mittwoch, 01. Juni 2011

Medieninformation Nr. 162/2011

Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung an der TU Berlin lädt zur Buchpräsentation „Diskurse der deutschen Einheit. Kritik und Alternativen“ am 6. Juni ein

In dem Buch „Diskurse der deutschen Einheit. Kritik und Alternativen“ werden Reflexionen und Standpunkte über Ostdeutschland seit der deutschen Einheit thematisiert. Mitherausgeber Hans-Liudger Dienel vom Zentrum Technik und Gesellschaft an der TU Berlin stellt es am 6. Juni vor. Zur anschließenden Podiumsdiskussion sind außerdem Mitautor Raj Kollmorgen von der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, Michael Thomas vom Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien und Journalist Jan Philipp Sternberg anwesend. Moderiert wird der Abend von Alfred Eichdorn.

Ostdeutsche und Ostdeutschland sind auch nach zwanzig Jahren deutscher Einheit ein umstrittenes Politikum. Eine Gruppe behauptet, dass das Problem deutsche Einheit schon vor Jahren erfolgreich erledigt wurde. Für andere ist der Osten Deutschlands weiter ein Synonym für abgehängte Regionen und entleerte Landstriche ohne Zukunft, für eine Transfergesellschaft, soziale Unzufriedenheit und Rechtsextremismus. Eine dritte Gruppe kämpft für eine neue Zukunft ostdeutscher Regionen jenseits alter Angleichungsideologien und eingefahrener Umgestaltungsstrategien. Ostdeutschland erscheint hier als „avantgardistisches Experimentierfeld“, das auch dem Westen des Landes Einiges zu bieten und vorzumachen hat.

Offenkundig spielen in diesem Zusammenhang Beurteilungen der Massenmedien eine wichtige, vielleicht sogar eine zentrale Rolle. Seit einigen Jahren wird intensiver darüber diskutiert, wer, wo und wie über Ostdeutschland und die Ostdeutschen spricht und welche Folgen das für die Gestaltung der deutschen Einheit und nicht zuletzt für die Zukunftschancen der ostdeutschen Länder und ihrer Menschen hat. Das Buch „Diskurse der deutschen Einheit. Kritik und Alternativen“ widmet sich diesem Problemkreis.

Diese Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf die Buchpräsentation hin.
Zeit:
Montag, den 6. Juni 2011 um 18.30 Uhr 
Ort:
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 10115 Berlin 

Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung

Der Verbund wurde im November 2005 vom Netzwerk Ostdeutschlandforschung und dem Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin gebildet. Inhaltliches Ziel des Innovationsverbundes ist eine konzeptionelle Neuorientierung der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschung zu Ostdeutschland. Der Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung wird vom Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Förderung interdisziplinärer Forschungsverbünde unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter www.ostdeutschlandforschung.net.

jb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dorothea Walther
Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin
Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung
Tel.: 030/7700 8798

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